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Freitag, 31 März 2017 – 06:38 Uhr

27 EU-Regierungschefs bei Papst Franziskus: Zum 60-jährigen Jubiläum der Römischen Verträge

Zum 60-jährigen Jubiläum der Römischen Verträge
Pixabay / Montage WL 
 
Der Endzeitzug fährt konsequent seine Richtung. Von Kai Mester
 

Am 25. März 1957 wurden die Römischen Verträge unterzeichnet. In den meisten Sprachen heißen sie schlicht Vertrag von Rom. Damit war der wichtigste Grundstein für die heutige EU gelegt.

Wer sich mit der Prophetie von Daniel 2 und 7 und Offenbarung 13 beschäftigt hat, ist weder über die Einheitsbemühungen Europas überrascht noch über ihr Scheitern. Auch weiß er um den römischen Aspekt dieser Entwicklungen. So ist die Europaflagge in ihrer Symbolik an Offenbarung 12 angelehnt. Dort wird eine Frau mit 12 Sternen als Krone beschrieben. Rom meint darin die »Gottesmutter« zu erkennen. Dass Blau traditionell ihre Farbe ist und die Flagge am Tag der Unbefleckten Empfängnis beschlossen wurde, verstärkt für manche den Bezug zum geistlichen Rom.

Wo stehen wir 60 Jahre später? Am 29. März 2017 reichte Theresa May schriftlich den Brexit-Antrag in Brüssel ein. Und kurz vorher versammelten sich alle anderen 27 EU-Regierungschefs pünktlich zum Jubiläum in Rom. Am Vorabend waren sie beim Papst zu Gast. Joseph Muscat, der Premier von Malta, das zurzeit den EU-Ratsvorsitz hat, sieht im Papst den »ultimativen Weltführer«1 und hatte dieses Treffen eingefädelt. »Er meint, der Papst sei vielleicht die letzte Autorität, die den zerstrittenen Staats- und Regierungschefs, ein wenig Rat und Richtung geben kann.«2 Auch der Leiter des proeuropäischen Jacques Delors Institutes, Yves Bertoncini, hält den Papst, seit Obama aus dem Amt geschieden sei, für »die einzige moralische Autorität, die den EU-Führern die Richtung weisen kann.«3

Die Welt gewöhnt sich mehr und mehr an die Vaterfigur und Lichtgestalt des Papstes, der auf Fotos zentral unter seinen Kindern, den Regierungschefs, religiösen Würdenträgern und Prominenten dieser Welt steht.

Der Endzeitzug hat seine Richtung nicht geändert. Es ist allerhöchste Eisenbahn! Wo stehen wir ganz persönlich? In unseren Überzeugungen? In unserer Beziehung zu Gott? Zu unseren Lieben? Zu unseren Feinden? Kennen wir unseren Auftrag? Befinden wir uns im Zentrum von Gottes Willen? Sind wir gut ausgerüstet? Sind wir an der Arbeit? Was machen wir mit unseren Fähigkeiten, unserem Geld, unserer Zeit?

Bald wird vieles zweitrangig sein, was eigentlich heute schon zweitrangig ist.

1 Georgi Gotev, Euractiv, 1. März 2017, »Pope Francis to share wisdom with EU leaders ahead of Rome summit«
2 Bernd Riegert, Deutsche Welle, 24. März 2017, »Papst macht der EU Mut vor Geburtstagsfeier«
3 Georgi Gotev, Euractiv, 1. März 2017, »Pope Francis to share wisdom with EU leaders ahead of Rome summit«


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