• Mit dem TGV in den Alpen: Eine unverdiente Zugfahrt

    Eine unverdiente Zugfahrt

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    Wenn man erschöpft nach langer Wanderung beinahe kräftig zur Kasse gebeten wird. Von Jamila Mester

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Mittwoch, 06 April 2016 – 06:30 Uhr

Die Retterliebe einer Katzenmutter: Eine dramatische Befreiungsaktion

Eine dramatische Befreiungsaktion

Foto: 2002lubava1981 - Adobe Stock

So möchte Gott auch seine Kinder retten. Von Patricia und Alberto Rosenthal

Wir erlebten in Indien ein Kätzchen in äußerster Not. Irgendwie war es auf eine hochgelegene von einer Hauswand ausgehenden Betonplatte gelangt. Nun war es gefangen und kam von dort nicht mehr weg. Wir beteten für das Kätzchen und überlegten, wie wir am besten helfen könnten.

Da erschien die Katzenmutter. Sie selbst konnte unmöglich zu ihrem Jungen vorstoßen, geschweige denn es herunterholen. Doch bald schon wurden wir Zeugen einer unvergleichlich dramatischen Befreiungsaktion. Man hätte es eigentlich für unmöglich gehalten.

Von einem weit vorgelagerten schmalen Betonpfeiler sprang die Mutter in einem gewaltigen Satz auf die entfernte, höher gelegene Platte. Keine andere Möglichkeit war denkbar gewesen. Und auch diese konnte man sich kaum vorstellen.

Sie packte nun das nicht mehr ganz kleine und daher schon schwerere Jungtier am Hals und wanderte von einer Seite der Platte zur anderen. Zwischendurch setzte sie das Junge ab und begab sich erneut an die Ränder der Platte. Schließlich war sie davon überzeugt, auf diesem Weg das Kleine nicht befreien zu können.

Daraufhin nahm sie es wieder am Hals und begab sich, wie wir es schon geahnt hatten, an denselben Punkt, an dem sie zuvor gelandet war. Es folgte ein Augenblick äußerster Konzentration, ein Anspannen aller Muskeln, ein gewaltiger Satz mit dem zusätzlichen Gewicht am Leib. Und – wirklich – sie kam auf der schmalen Pfeileroberfläche auf! Für einen kurzen Augenblick, denn sofort rutschte sie ab.

Mit nur einer Tatze klammerte sie sich nun an den Beton und zog sich und ihr Junges sogleich blitzschnell mit der zweiten empor. Da stehen sie vor uns: Mutter und Kind – vereint auf ein paar Zentimeter Boden, fast wie mitten in der Luft! Ein weiterer kurzer Satz auf ein tiefer gelegeneres Mäuerchen und noch einer bis zum Boden folgen. Und die Mutter entlässt das Kleine laufen und geht in größter Seelenruhe ihren weiteren Pflichten nach ...  

»Wie einen, den seine Mutter tröstet, so will ich euch trösten.« (Jesaja 66,13; vgl. Jesaja 49,15.16a) »Kann wohl einem Starken die Beute genommen werden? ... Ja, so spricht der HERR: Auch die Gefangenen des Starken sollen ihm genommen werden, und die Beute des Tyrannen soll entfliehen; denn nun werde ich mit dem kämpfen, der gegen dich kämpft, und ich werde deine Kinder erretten.« (Jesaja 49,24.25)

Zuerst erschienen in Versöhnungstag, November 2012.

www.hwev.de/UfF2012/November/Retterliebe.pdf


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