• Aus dem Leben eines modernen Missionars (Tawbuid-Projekt auf Mindoro – Teil 50): Evangelisation nach der Art Jesu

    Evangelisation nach der Art Jesu

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    … ist langfristiger, persönlicher, vielleicht unbequemer, aber erfolgreicher. Von John Holbrook

Montag, 15 Mai 2017 – 07:40 Uhr

Aus dem Leben eines modernen Missionars (Tawbuid-Projekt auf Mindoro – Teil 48): Träume und Wunder

Träume und Wunder
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Wo geschehen sie? Von John Holbrook
 

Freude erfüllte Ernie, als er und ich Seite an Seite standen. Vor uns hörte eine Gruppe von Hochländern aufmerksam auf jedes Wort, das wir sagten. Er spürte eine Erfüllung und einen Sinn im Leben wie schon lange nicht mehr. Nach seiner Hochzeit hatte ihn die Verantwortung als Familienvater von Gottes erstem Ruf abgelenkt. Jetzt, wo er und ich gemeinsam unterrichteten, fühlte er sich wieder an dem Ort, wo Gott ihn haben wollte.
Bei unserem gemeinsamen Unterricht bemerkte Ernie, dass viele unsere Lehre ablehnten. Einige stellten sich einfach taub; andere versuchten uns zu bekämpfen. Zu unserer Freude gab es aber hier und da einige, die mutig für die Wahrheit einstanden und sich uns anschlossen.
Nach dem Traum war alles dunkel. Ernie wachte langsam auf. Die Freude und Erfüllung, die er in seinem Traum bei unserer Zusammenarbeit verspürt hatte, wirkte aber noch nach. Eine große Sehnsucht begann in ihm zu wachsen – eine Sehnsucht, mit Gott wieder eine enge Beziehung zu haben. Eine Sehnsucht, für die Rettung der Verlorenen zu arbeiten. Eine Sehnsucht, mit mir Schulter an Schulter zu arbeiten.
Oft schenkt Gott an Orten Träume und wirkt Wunder, wo die Wahrheit zum ersten Mal ein Volk erreicht. Dieses außergewöhnliche Handeln Gottes zu erleben, gehört zum Lohn der Missionsarbeit an der Front. Viele fragen mich, warum sie bei sich keine solchen Wunder erleben. Am besten wir verkünden gemeinsam Jesus dort, wo sein Name noch nicht bekannt ist! Dann können wir zusammen Gott verherrlichen; er erfüllt seine Verheißungen, schenkt Träume und wirkt Wunder, während das Evangelium gepredigt wird (Markus 16,17; Joel 3,1).

Aus: Adventist Frontiers, 1. Mai 2017

Adventist Frontiers ist eine Publikation von Adventist Frontier Missions (AFM).
AFM hat es sich zum Ziel gesetzt, einheimische Bewegungen ins Leben zu rufen, die Adventgemeinden in unerreichten Volksgruppen gründen.

JOHN HOLBROOK wuchs im Missionsfeld auf. Er half seiner Familie eine Gemeindegründungsbewegung unter dem Alanganvolk in den Bergen der philippinischen Insel Mindoro zu initiieren. Seit 2011 setzt John seine Fähigkeiten und seine Erfahrung ein, um das Evangelium den abgeschotteten Tawbuid-Animisten zu bringen, einem Stamm, der in der Nachbarschaft der Alangan lebt.

www.afmonline.org


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