• Sieben Gründe gegen die Sabbatauferstehung: Starb Jesus wirklich am Freitag?

    Starb Jesus wirklich am Freitag?

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Freitag, 27 Mai 2016 – 08:22 Uhr

Die Bedeutung des Wortes »Fleisch« in der Bibel: Sieger im sündigen Fleisch

Sieger im sündigen Fleisch

Foto:  denis_333 - Adobe Stock

Eine Wahrheit, die Ketten sprengt. Von Dave Fiedler

»Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind! Denn es sind viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen. Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, der ist aus Gott; und jeder Geist, der nicht bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, der ist nicht aus Gott. Und das ist der [Geist] des Antichristen, von dem ihr gehört habt, dass er kommt; und jetzt schon ist er in der Welt.« (1. Johannes 4,1-3) »Denn viele Verführer sind in die Welt hineingekommen, die nicht bekennen, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist – das ist der Verführer und der Antichrist.« (2. Johannes 7)

»Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.« (Johannes 1,14) »Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist.« (Johannes 3,6) »Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt gar nichts. Die Worte, die ich zu euch rede, sind Geist und sind Leben.« (Johannes 6,63)

»Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; das Wollen ist zwar bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten gelingt mir nicht.« (Römer 7,18) »So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind, die nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist … Denn was dem Gesetz unmöglich war – weil es durch das Fleisch kraftlos war –, das tat Gott, indem er seinen Sohn sandte in der gleichen Gestalt wie das Fleisch der Sünde und um der Sünde willen und die Sünde im Fleisch verurteilte, damit die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit in uns erfüllt würde, die wir nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist … Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt; wer aber den Geist des Christus nicht hat, der ist nicht sein.« (Römer 8,1.3.4.9)

»Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit; Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Ehrgeiz, Zwietracht, Parteiungen, Neid, Mord, Trunkenheit, Gelage und dergleichen, wovon ich euch voraussage … dass die, welche solches tun, das Reich Gottes nicht erben werden.« (Galater 5,19-21) »Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottseligkeit: Gott ist geoffenbart worden im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, gesehen von den Engeln, verkündet unter den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.« (1. Timotheus 3,16)

Überall in diesen Texten steht für das Wort Fleisch auf Griechisch sarx. Alle Kirchen lehren, dass Jesus einen Körper aus Fleisch und Blut hatte. Wenn aber Satan zugeben müsste, dass Jesus die Sünde im selben Fleisch überwunden hat wie wir, wäre sein Kampf schon jetzt zu Ende. Deshalb gibt es die Lehre von der unbefleckten Empfängnis.

Viele meinen, in dieser Lehre gehe es um Jesu Empfängnis im Mutterleib. In Wirklichkeit geht es aber schon um Marias Empfängnis. Offensichtlich war es dem Feind wichtig zu behaupten, dass Jesus sich in einer so viel besseren Ausgangsposition befunden hätte als wir. Daher setzt diese Lehre sogar noch eine ganze Generation früher an, um sicherzustellen, dass auch Maria von der Erb- oder Ursünde frei war. Damit würde die Idee erst gar nicht aufkommen, dass Jesus ins sündige Fleisch (sarx) gekommen ist. Johannes bezeichnet diese Lehre jedoch als antichristlich, ganz gleich in welcher Verkleidung sie auch daher kommen mag.

Auszüge und Gedanken aus: Dave Fiedler, Hindsight, Harrah OK: Academy Enterprises (1996), 259-261

»Die tieferen Leidenschaften haben ihren Sitz im Körper und wirken durch ihn. Worte wie Fleisch, fleischlich oder Fleischeslust umfassen die untere, verdorbene Natur … Wir sind angewiesen, das Fleisch samt den Leidenschaften und Begierden zu kreuzigen. Wie sollen wir das tun? Sollen wir dem Körper Schmerzen zufügen? Nein! Wir kreuzigen vielmehr die Versuchung zur Sünde! Wir verbannen den verdorbenen Gedanken, nehmen jeden Gedanken gefangen und bringen ihn zu Jesus Christus. Wir unterwerfen alle körperlichen Neigungen den höheren Seelenkräften, lassen die Liebe Gottes zuoberst regieren und Jesus auf einem ungeteilten Thron sitzen. Wir betrachten unseren Körper als sein erkauftes Eigentum und lassen alle Körperteile der Gerechtigkeit dienen.« (Adventist Home, 127-128)

Zuerst im Deutschen erschienen in Unser festes Fundament, 8-2003.


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