Mittwoch, 15 Juni 2016 – 08:53 Uhr

Interview des Senders »It Is Written« über Homosexualität: Endlich frei

Endlich frei
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Shawn Boonstra und Ron Woolsey im Gespräch über ein heißes Eisen:
 

SHAWN: Ron, wir sind in den letzten Monaten gute Freunde geworden und ich glaube, ich kenne niemanden, der besser aus biblischer Sicht über das Thema sprechen könnte, das wir uns heute vorgenommen haben. Als ich dich kennen gelernt habe, hat mich vor allem neugierig gemacht, dass du behauptest, kein Homosexueller mehr zu sein. Wie ist das möglich?

RON: Als bibelgläubiger Christ muss ich das ja für möglich halten. Und aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass es möglich ist. Ich habe viele Jahre lang einen homosexuellen Lebensstil geführt. Seit 1990 arbeite ich jedoch ausschließlich für den Herrn und habe ein Missionswerk, das sich mit vielen Themen beschäftigt. Ich wollte nie, dass es ein Missionswerk für eine eingeschränkte Zielgruppe wird, die nur das Thema Homosexualität anspricht.

In den ersten zehn Jahren meines Dienstes habe ich dieses Thema gar nicht berührt, weil ich mich für meine Vergangenheit geschämt habe. Es fiel mir nicht leicht darüber zu sprechen. Doch ich denke, dass Gott mich aus einem ganz bestimmten Grund davon zurückgehalten hat. Er wollte, dass ich erst ein paar Jahre Erfahrung sammle als Christ – als Wiedergeborener mit einem neuen Leben, einer Familie und einem umfassenden Missionswerk. Es ist glaubwürdiger, erst Jahre später darüber zu reden.

Wer hätte mich glaubwürdig gefunden, wenn ich schon 1990 in dieser Sendung ein Interview gegeben hätte, also ein Jahr nach meiner Bekehrung?

SHAWN: Das stimmt.

RON: Man denkt heute nämlich: Ja, es gibt immer wieder mal Menschen, die den Herrn annehmen und aus der Szene herauskommen. Aber zwei Jahre später sind sie wieder drin. Ich glaube, Gott wollte mit mir erst einmal eine Wegstrecke gemeinsam gehen.

SHAWN: Das klingt vernünftig. Ron, seit 1990 führst du nun dieses neue Leben. Du lebst mit Gott und hilfst anderen, zu Jesus Christus zu finden. Kannst du uns ganz kurz erzählen, wie Gott dein Herz erreicht und dein Leben verändert hat?

RON: 16 Jahre lang führte ich als Jugendlicher und Erwachsener ein Leben der Selbstzerstörung und Erniedrigung, das klassische Leben eines Homosexuellen. Kritiker wollen mir einreden, dass ich nie wirklich homosexuell war, weil ich verheiratet war und Kinder hatte. Ich wäre bisexuell, und daher sei es mir auch leicht gefallen, die Seite zu wechseln.

Aber niemand, der mich 1990 in Südkalifornien kannte und in den 16 Jahren zuvor, wäre auf eine solche Idee gekommen. Ich ging völlig in dem einen Lebensstil auf. Darauf bin ich nicht stolz, und es fällt mir auch immer noch nicht leicht darüber zu reden.

SHAWN: Das ist verständlich.

Wie alles anfing

Woolsey1RON: Ich spürte schon immer, dass etwas mit mir nicht stimmte. Von meinen frühesten Erinnerungen an hatte ich Fantasien und fühlte mich zu Männern hingezogen. Wenn ich heute darüber nachdenke, frage ich mich: Wie kann ein Kind überhaupt solche Fantasien haben?

Es musste etwas vorgefallen sein, was diese Fantasien schon sehr früh geweckt hat.

Wenn ich zurückdenke, erinnere ich mich daran, dass mir meine Unschuld schon im Alter von vier Jahren von einem Landarbeiter genommen wurde. Er verführte mich und prägte mich damit falsch. Wie soll ein Vierjähriger damit zurechtkommen?

SHAWN: Gar nicht.

RON: Das Opfer sucht die Schuld oft bei sich selbst. Auch ich fühlte mich als Vierjähriger dafür verantwortlich. Ich fühlte mich schmutzig und redete deshalb mit meinen Eltern nicht darüber.

SHAWN: Das ist ein wichtiger Punkt. Über so etwas würden wohl die meisten Kinder mit ihren Eltern nicht reden. Sie wissen einfach nicht, wie sie damit umgehen sollen.

RON: Weil ich damit nicht umgehen konnte, beschäftigten mich diese Ereignisse jeden Tag über viele, viele Jahre, als wäre es erst gestern geschehen.

Es gab noch andere Faktoren, die zu meiner Neigung beitrugen; aber das war das auslösende Ereignis. Ich war jedoch ein gläubiges Kind, ich wollte Christ sein, suchte nach Anerkennung, Annahme und Liebe. Ich habe alles versucht, um dieses Ziel zu erreichen, auch um meinen Eltern, vor allem meinem Vater zu gefallen, der sich oft über mich lustig machte und mich ärgerte, weil ich so »anders« war.

Ich überlegte mir, dass etwas an mir wirklich anders sein musste, sonst wäre dieser Landarbeiter ja nicht auf die Idee gekommen, sich mir gegenüber so zu verhalten. Er hatte sich nicht an meine Brüder oder meinen Vater herangemacht, sondern an mich. Und so zweifelte ich meine Männlichkeit schon sehr früh an.

SHAWN: Du hast also die Kritik ernst genommen und geglaubt, dass du schuld an allem warst.

RON: Ja, denn meine Brüder nannten mich Weichling. Ich spielte Klavier, interessierte mich mehr für die sanfteren Seiten des Lebens, war kein Rowdy, der Fußball oder Baseball spielte.

Ich redete mit niemandem über mein Problem. Ich trug eine Maske und lebte so normal wie möglich. Niemand hätte mich für homosexuell gehalten. Doch als Teenager hatte ich weitere Begegnungen, in denen ich zum Opfer wurde. So verfestigte sich das Problem in meinem Denken. In der Schule war ich ein Streber und versuchte auf allen Gebieten Klassenbester zu werden. Auf dem College und beim Militär ebenso. Dann ging ich als Studentenmissionar nach Korea und Thailand. Als ich wieder in Amerika war, heiratete ich eine Kollegin, mit der ich in der Mission zusammengearbeitet hatte. Zu diesem Zeitpunkt kannte ich mein Problem, hatte aber noch keine meiner Fantasien ausgelebt.

Ich machte einen inneren Kampf durch und meinte, dass eine Heirat mir vielleicht helfen könnte, das Problem zu lösen. Ich weiß heute, dass die Ehe nicht die Lösung ist, sondern Jesus. Aber ich versuchte mein Problem durchs Heiraten zu lösen, was sehr unfair ist gegenüber einer Frau.

SHAWN: Du hast also geheiratet und dachtest der Kampf ist zu Ende, wenn du ein anderes Leben führst. Da muss ich an die vielen Leute denken, die auch meinen, sie könnten ein Problem lösen, indem sie einfach das Gegenteil tun. Und trotzdem geht der Kampf weiter.

Alles in Scherben

Woolsey2RON: Ich dachte, die Ehe wäre die Lösung, und eine Zeit lang fühlte ich mich auch bestätigt. Doch bald merkte ich, dass ich wirklich ein Problem hatte – ein rein mentales Problem.

Schlussendlich stürzte ich mich in die Szene und warf alles hin. Zuvor hatte ich mein Diplom in Theologie gemacht, wollte Gesundheitsmissionar werden. Doch den Ruf in den Dienst nahm ich nicht an, weil ich mich als Heuchler fühlte. Nicht, weil ich irgendetwas Böses getan hätte, sondern wegen meines inneren Kampfes.

Kurz nachdem ich die Einladung ausgeschlagen hatte, stürzte ich mich kopfüber in dieses Leben, zerstörte meine Familie, meine Ehe und verlor meinen Halt bei Gott, kehrte ihm, meiner Familie, meiner Gemeinde und allem, was mir vertraut war, den Rücken und ging als verlorener Sohn in ein anderes Land, nicht buchstäblich, aber doch sehr weit weg von Zuhause. Die nächsten 16 Jahre lang beschuldigte ich Gott für alles, was in meinem Leben schief ging, weil er mich so gemacht hatte.

SHAWN: Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Denn viele Homosexuelle behaupten: »Gott hat mich so geschaffen.« Sie haben Wut auf Gott und auf den Glauben, weil sie denken: »Ich bin halt so, Gott ist schuld daran.« Du warst also auch wütend auf Gott?

RON: Ja, ich glaubte, dass Gott schuld war. Schließlich war ich gläubig gewesen und hatte jahrelang darum gebetet, dass Gott mich von dieser Versuchung befreien möge. Ich betete, als ich verheiratet war, dass Gott meine Ehe retten würde, dass er mir helfen würde, meine Frau zu lieben und ihr und meiner Familie treu zu bleiben. Ich wollte kein Sünder sein. Doch Seelsorger, Pastoren und Psychiater rieten meiner Frau, sich scheiden zu lassen und ihr eigenes Leben zu führen, weil so jemand wie ich sich nicht ändern kann.

Ich ging in die Welt und dachte, dass ich Gott zu Recht die Schuld gab. Allen konnte er helfen, nur mir nicht. Ich war der Beweis dafür, dass er nicht allmächtig war.

SHAWN: Gottes Barmherzigkeit war also da für Mörder, Diebe, Ehebrecher und Lügner, aber nicht für dich. Du warst die Ausnahme. Du warst unrettbar verloren.

RON: Deshalb wollte ich auch mit der Kirche nichts mehr zu tun haben. Denn es waren Vertreter der Kirche, die diese Aussagen machten. Und ich dachte, wenn sogar Professoren und Lehrer das sagen, muss es ja stimmen. Ich war unglaublich wütend auf Gott, 16 Jahre lang. Meine Eltern, meine Familie und Freunde bemühten sich sehr um mich. Aber ich war jemand, der sich nichts sagen ließ. Schließlich hatte ja ich das Theologiediplom, nicht sie.

SHAWN: Eben.

Woolsey4RON: Auf alle ihre Argumente hatte ich immer eine clevere Antwort. Ich hatte alle richtigen Entscheidungen im Leben getroffen: Ausbildung, Glaube, Ehe, Theologie und Missionsarbeit; sogar Kinder, die wir christlich erzogen. Und dennoch war ich der, der ich eben war.

Wer wollte mir da etwas erklären. Ich wollte nichts lesen, nichts anschauen. Ich hörte ihnen nicht zu. So hatten sie kaum Chancen bei mir. Aber sie taten zwei Dinge, die sehr wichtig sind für alle Leser, die sich in einer ähnlichen Situation befinden wie meine Eltern damals. Sie liebten mich bedingungslos. Sie zeigten mir ihre Liebe und beteten ohne Unterlass. Sie beteten, dass der Herr alles Nötige tun würde. Und er erhörte ihr Gebet.

SHAWN: Vor so einem Gebet mögen wir manchmal zurückschrecken, denn es bedeutet ja, unsere Lieben ganz dem Herrn anzuvertrauen, damit er alles Nötige tun kann, um ihre Aufmerksamkeit zu erhalten. Manchmal erhört Gott diese Gebete auf dramatische Weise. Deine Eltern haben also, Gott sei Dank, gebetet. Aber wie hat Jesus dich gefunden? Was ist geschehen?

Victor J. Adamson

RON: Das ist wirklich eine lange Geschichte, die ich nur ganz kurz erzählen kann. Aber ich habe meine Geschichte als Buch veröffentlicht.

SHAWN: Fantastisch. Wie heißt das Buch denn?

RON: Es trägt den Titel »That Kind Can Never Change!« … Can They? (Der deutsche Titel lautet: »So einer ändert sich nie!« Oder doch? Kampf und Sieg eines Homosexuellen, erhältlich zum Beispiel hier)

SHAWN: Das ist sehr interessant. Das Buch trägt ein Pseudonym auf dem Einband, das eine ganz besondere Geschichte hat.

RON: Ja, man bat mich, meine Geschichte für seelsorgerliche Zwecke aufzuschreiben, weil sie so einzigartig ist, weil ich sie selbst erlebt habe und sie Gottes Macht beweist.

Mein Lieblingsmotto ist, dass unser Gott die Macht hat, jeden einzelnen aus jeder Not vollkommen zu erretten (Jesaja 63,1; Hebräer 7,25). Als man mich bat, das Buch zu schreiben, musste ich mir einen weltlichen Verleger suchen, und man bat mich aus Vorsicht einen Decknamen zu verwenden. Der Grund: Das Haus eines Autors, der kürzlich über dasselbe Thema geschrieben hatte, wurde von der militanten Schwulengemeinde ausfindig gemacht und niedergebrannt. Man störte auch einige seiner Vorträge in der Gemeinde. Deshalb sollte ich mir einen anderen Namen geben.

So hat es länger gebraucht, bis ich den Namen hatte, als das Schreiben des Buches selbst. Ich wollte einen Namen mit Botschaft. Der Name lautet Victor J. Adamson.

SHAWN: Was bedeutet der Name und wie hat Jesus ihn dir gezeigt?

RON: Victor bedeutet Sieger. Dieser Name ist eine Ermutigung. Jesus hat ja versprochen, uns einen neuen Namen zu geben.

SHAWN: Das stimmt.

RON: Dieser neue Name hängt mit unserer Erfahrung und unserem Charakter zusammen. Ich hoffe, ihm gefällt dieser Name. Wenn nicht, bin ich für jeden besseren Namen offen.

SHAWN: Natürlich.

RON: In einigen Selbsthilfegruppen, zu denen man mich einlud, musste ich enttäuscht feststellen, dass man aufstehen und sagen sollte: »Hallo, ich heiße soundso und bin homosexuell oder drogenabhängig oder trockener Alkoholiker.« Und ich dachte: »Moment mal, wo ist denn da der Sieg? Meine Bibel sagt: Wen Jesus frei macht, der ist wirklich frei.« (Johannes 8,36). Deshalb habe ich diesen Namen gewählt. Denn er bekräftigt meine Erfahrung. Seit mehreren Jahren heiße ich bei Gesprächsrunden im Rundfunk Victor.

SHAWN: Und das »J.«?

RON: »J.« steht für Sieg in Jesus. Adamson, weil Jesus der Menschensohn war. Das war sein Lieblingstitel. Er wollte sich mit uns identifizieren. Er ist und war zwar Gottes Sohn. Aber mir war es so wichtig, dass er auch der Menschensohn war. Denn die Bibel sagt uns, dass er in allen Dingen versucht wurde wie wir, doch ohne Sünde (Hebräer 4,15). Ich musste an den Punkt kommen, wo ich mich von Jesus verstanden fühlte. Und in Hebräer steht, dass er in allen Dingen versucht wurde wie wir, ja dass er bis aufs Blut widerstand. Ich fühlte mich nämlich wie ein Waschlappen und hatte das Handtuch geworfen, weil Jesus mich nicht vor der Versuchung gerettet hatte.

Das große Missverständnis

Meine Identität hatte ich über meine Versuchungen definiert, von denen Jesus mich nicht frei machte. Deshalb hatte ich aufgegeben. Durch Bibelstudium wurde mir dann bewusst, dass der Apostel Paulus gar nicht der größte Sünder (1. Timotheus 1,15) hätte gewesen sein können, wenn uns die Versuchung schon zu Sündern machen würde. Denn nicht der Apostel Paulus wurde in allen Punkten versucht wie wir, sondern Jesus. Und niemand würde sich wagen, Jesus als Sünder, Mörder, Ehebrecher oder Ähnliches zu bezeichnen. Dennoch sagt die Bibel, dass er in allen Dingen versucht wurde wie wir.

Ich erinnere mich noch, was ich dachte, als mir das klar wurde: »Diesem Mann kann ich mein Leben und meine Rettung überlassen. Er wird mich nicht im Stich lassen. Wenn ich ihn annehme und wiedergeboren werde, wird das nicht umsonst sein.«

SHAWN: Du hast also Jesus gefunden und den Sieg, ganz ohne Kampf. Du musst jetzt nicht mehr gegen deine Neigung kämpfen – du vertraust Jesus und verlässt dich auf ihn. Habe ich Recht?

Woolsey6RON: Nicht ganz. Es war ein Kampf – ein gemeinsames Bemühen. Doch ohne völlige Abhängigkeit von Jesus und völliges Vertrauen, dass er mich durchbringt, hätte ich es nicht geschafft. Der Bibelvers, auf den ich mich immer wieder stütze, ist 2. Korinther 5,17: »Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden.«

Ich glaube, dass wir neue Vorlieben, Neigungen und Motive entwickeln, wenn wir wiedergeboren werden und dass wir jede mitgebrachte und gehegte Neigung zum Bösen überwinden.

SHAWN: Dieser Vers sagt also, dass wir eine neue Schöpfung sein können. Jesus schenkt uns ein neues Leben. Ron, ich glaube, dass es den einen oder anderen Leser gibt, der mit genau denselben Dingen zu kämpfen hat, wie du damals. Was kannst du ihm oder ihr mitgeben?

RON: Geh zu Jesus! Und verwechsle nicht Versuchung und Sünde! Satan wird dafür sorgen, dass du versucht wirst. Doch du kannst überwinden und Jesus wird dir dafür die Kraft geben. Er sagt: »Meine Gnade genügt dir.« (2. Korinther 12,7 Elberfelder) Gnade ist göttliche Kraft, die unser Leben verändert.

SHAWN: Viele Leser erleben einen inneren Kampf. Vielleicht nicht mit einer Neigung zum gleichen Geschlecht. Vielleicht mit etwas anderem, das sie verfluchen, weil sie merken: Das tut mir nicht gut.

Jedem dieser Leser möchte ich heute versichern: Du bist Gott sehr viel wert. Er weiß, womit du kämpfst. Die Gute Nachricht ist: Du kannst frei sein. Vergiss nicht seine Verheißung:

»Es hat euch bisher nur menschliche Versuchung betroffen. Gott aber ist treu; er wird nicht zulassen, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern er wird zugleich mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, so dass ihr sie ertragen könnt.« (1. Korinther 10,13)

Ron, würdest du noch für die Leser beten, die sich nach Befreiung von irgendeiner versklavenden Sünde sehnen?

Woolsey7RON: Unser Vater im Himmel, danke, dass du die Macht hast, jeden Einzelnen von jeder Sünde vollkommen zu befreien. Viele kämpfen mit sündigen Süchten. Doch du hast versprochen, dass deine Gnade ausreicht und gesagt, dass Jesus gekommen ist, um sein Volk von seinen Sünden zu retten (Matthäus 1,21). Deshalb legen wir jetzt alle Leser in deine Hand und bitten dich, dass du sie mit deinem Heiligen Geist segnest und sie immer näher an dich ziehst durch die Macht in deinem Wort. In Jesu Namen beten wir. Amen.

SHAWN BOONSTRA und RON WOOLSEY © Copyright 2004-2006, It Is Written International Television. All rights reserved. Übersetzung und Abdruck (gekürzt) mit freundlicher Genehmigung aus:

www.iiw.org/tvprogram/episode/set-free
Das Interview wurde am 4. Juni 2004 in der Sendung It Is Written ausgestrahlt.

Ron Woolsey hat zwei Websites: www.thenarrowwayministry.com und eine Seite für Betroffene, die Hilfe suchen: www.victorjadamson.com

Zuerst im Deutschen erschienen in Fundament für ein befreites Leben, 2-2007


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