• Die unterbrochene Reise – Teil 3: Im Hafen der Geborgenheit

    Im Hafen der Geborgenheit

    Fünf Menschen erzählen von ihrem Kampf mit der Sexualität. Von Coming Out Ministries

Freitag, 21 Juli 2017 – 07:31 Uhr

Befreiung erleben: Ich brauche einen Retter

Ich brauche einen Retter

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Vergebung nach begangener Tat ist befreiend, doch erst Bewahrung vor der Sünde schenkt völligen Frieden. Schon in den kleinen Alltagsdingen, will Jesus unser Retter sein. Ein paar Beispiele unter der Lupe. Dieser Artikel hat lebensveränderndes Potenzial. Von Alane Waters

Jesus sagt: »Ohne mich könnt ihr nichts tun« (Johannes 15,5). Wie oft haben wir diese Worte schon gelesen, ohne zu bedenken, wie stark sie unseren Alltag beeinflussen! »Ohne mich« – ohne diesen Retter, der immer da ist, sich um uns kümmert, uns ewig liebt und zu sich zieht – können wir nichts tun. »Ohne mich«– ohne einen Retter, der allgegenwärtig und geduldig ist, ewig liebt und tröstet – können wir nichts tun.

Frieden fällt nicht vom Himmel – oder doch?

Wir brauchen nicht nur einen Retter, der unsere Sünden vergibt, sondern einen Retter, der uns vor Sünde bewahren kann und will und der uns von aller Ungerechtigkeit reinigt (1. Johannes 1,9; Judas 24). Doch leider herrscht allzu oft unser Ego in uns. Unser Ich regiert sehr gerne, trifft Entscheidungen und unterstützt Meinungen, die unsere selbstherrliche Natur stärken. Wir sehen zuerst uns – ich habe recht – meine Auffassung gilt. Ohne Jesus sind wir von Natur aus offen für die »dunklen Mächte« und mit ihnen im Einklang.
»Wenn wir uns nicht der Macht Jesu anvertrauen, wird uns der Böse beherrschen. Wir brauchen uns gar nicht bewusst in den Dienst des Reichs der Finsternis zu stellen, um in seine Gewalt zu geraten; es genügt bereits, wenn wir uns nicht mit dem Reich des Lichtes verbünden.« (Leben Jesu, 314-315) Uns mit Jesus zu verbünden heißt, uns in Gottes Willen zu fügen. Das ist keine »Einmal-gerettet-für-immer-gerettet«-Aktion. Es bedeutet auch nicht, sich einmal täglich Gott hinzugeben, sondern sich jeden Augenblick für Jesu Herrschaft zu entscheiden. Denn ohne ihn sind wir ohne Hoffnung, aber mit ihm sind »alle Dinge möglich« (Matthäus 19,26)
Warum brauche ich so dringend einen Retter? Weil ich weiß, wie stark ich mich selbst liebe. Gott zeigt mir, dass mein Versagen von innen heraus kommt. Es sind nicht Anfechtungen und Umstände, die mich zu Fall bringen. Auch nicht mein Mann, der mich missverstanden und verletzt hat. Auch die Handlungsweise meines Kindes ist keine Entschuldigung für meinen Zorn. Weder die Familie, die Freunde, Nachbarn, Mitarbeiter noch die Kirche sind mein Problem. Das Problem ist, dass wir keine Selbstbeherrschung haben, und »solange unser Ego nicht bezwungen ist, finden wir keine Ruhe.« (Leben Jesu, 327)

Von der bloßen Zustimmung zur echten Sehnsucht

Gott sei Dank, er liebt uns genug, um uns zu zeigen, wie man richtig kämpft – auf geistlicher Ebene. »Es gibt nichts, was von außen in den Menschen hineingeht, das ihn unrein machen könnte; sondern das, was aus dem Menschen herauskommt, das ist's, was den Menschen unrein macht .« (Markus 7,15)
Wie leicht stimmen wir dieser Aussage zu — aber in unserem praktischen Alltagsleben glauben und handeln wir weiter so, als gehe uns dies nichts an. Ich weiß sehr gut, wie wahr das ist. Darum sehne ich mich so sehr nach einem Retter. Ich habe gebetet, dass mir nicht nur meine Sünden vergeben werden, sondern dass er mich auch von allen Sünden reinigt (1. Johannes 1,9). Gerade weil ich mich danach sehnte, konnte dieses Gebet auf beeindruckende Weise erhört werden.

Ein dreifaches Problem

Gott konnte mir zeigen, wo der wahre Kampf stattfindet, nämlich in mir selbst. »Das eigne Ich ist der Feind, den wir am meisten fürchten müssen.« (Der Weg zur Gesundheit, 377) Nicht die Anfechtungen, Umstände oder Menschen, die uns begegnen, sind das Problem — sie sind nur die Mittel, »Gottes Werkzeuge« (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, 10). Sie sind Gottes »auserwählte Methode zur Erziehung und sein Weg zum Erfolg« im Reinigungsprozess unseres Charakters. Sie sind nicht unser Feind! Sie sind nicht der Kampf! Der Kampf gilt unserem eigenen Ich. Dieser Kampf ist immens, weil er sich gegen die Wurzeln des Egoismus richtet.
Wir haben ein dreifaches Problem: Selbsttäuschung, Selbstgerechtigkeit und Egoismus (Bibelkommentar 7a, 962). Wegen dieser Wurzeln ist das Ego so zäh. Diese Wurzeln sind der Urgrund meines Versagens. Ein paar persönliche Erfahrungen sollen dies veranschaulichen. In ihnen habe ich mich selbst erst so richtig erkannt. Sie haben mir geholfen, besser zu verstehen, warum ich Jesus so dringend als Retter brauche.
1. Selbsttäuschung: »Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding; wer kann es ergründen?« (Jeremia 17,9)
2. Selbstgerechtigkeit: »Und er [Jesus] sprach zu ihnen: Ihr seid's, die ihr euch selbst rechtfertigt vor den Menschen; aber Gott kennt eure Herzen; denn was hoch ist bei den Menschen, das ist ein Gräuel vor Gott.« (Lukas 16,15.)
3. Egoismus: »Der Hochmut deines Herzens hat dich betrogen.« (Obadja 3)

Ein harmloses Gespräch?

Eines wunderschönen Sommernachmittags saßen wir an unserem Gartenteich und unterhielten uns mit einigen Freunden. Als wir so miteinander sprachen, fiel der Name einer Familie, die wir alle kannten. Sie war nicht anwesend. Nach einigen Minuten der Unterhaltung erzählte ich etwas, das unsere ehrliche Erfahrung mit dieser Familie und unsere Beziehung zu ihnen betraf. Ich hatte kaum geendet, als mich die überwältigende Überzeugung befiel, dass meine Worte nicht angebracht gewesen waren. (Ich hatte an diesem Morgen gebetet, dass mein Retter mich bewahrt.) Gott ist treu. Er erinnerte mich daran, nach seinem Wort zu handeln.
»Was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was einen guten Ruf hat«, darüber denkt nach und davon sprecht (Philipper 4,8). Rücken uns unsere Worte über andere in ein gutes Licht? Setzen unsere Worte den anderen unnötig herab? Beeinflussen unsere Worte die Einstellung unseres Gesprächspartners zu dem Betroffenen? Analysieren wir daher sorgfältig aus welchem Beweggrund wir über andere reden!
Ich brauchte einen Retter — erstens, damit er mir vergab, dass ich meine eigenen, sündigen Worte gesprochen hatte, und zweitens, damit er mir Kraft gab, meine menschliche Natur zu überwinden: Ich war nämlich schon dabei, mich vor mir selbst rechtfertigen. Schließlich entsprach das Gesagte ja der Wahrheit.

Erster Schritt: Bekennen!

Als mir mein Gewissen sagte, mein Retter wolle mir etwas sagen, wusste ich tief im Herzen: Er hat für den Fortgang der Diskussion einen besseren Weg bereit. Mir wurde klar, dass ich meinen Freunden meinen Fehler bekennen musste. Meine Worte waren unpassend und unnötig gewesen. Ich versuchte zwar, Ausreden zu suchen, mich zu rechtfertigen und meine Position zu verteidigen, aber dann gab ich mich meinem Retter Jesus ganz hin und bekannte mit seiner Kraft vor meinem Mann und unseren Freunden meinen Fehler, auch wenn es demütigend war. Ich bat sie ohne Umschweife um Vergebung. In dem Augenblick hatte ich Frieden. Doch ohne Gottes Kraft Gottes wäre es mir nicht gelungen.

Zweiter Schritt: Sensibler werden für Gottes Stimme!

Bei Nachdenken über diese Erfahrung fiel mir auf, dass mein Retter, schon bevor ich meinen Kommentar machte, leise zu mir gesprochen hatte, ich solle die Gedanken, die mir durch den Kopf gingen, doch unausgesprochen lassen. Wir haben wirklich einen treuen Retter. Er tut alles, um uns vor Sünden zu bewahren und innerlich zu reinigen. »Jesus sendet stets denen Botschaften, die auf seine Stimme lauschen.« (Der Weg zur Gesundheit, 397) Als die Stimme zu mir sprach, um mich vor dem Egoismus zu bewahren, war ich gerade so tief in Gedanken über mich selbst und was ich sagen wollte versunken, dass ich mich selbst täuschte und glaubte, es sei in Ordnung darüber zu reden.
Schließlich würde ich ja nur die Wahrheit sagen. Deshalb glaubte ich mich im Recht. Der HERR zeigte mir, dass mein wahres Motiv Egoismus war, der Stolz in meinem Herzen. Denn ich wollte vor unseren Freunden gut da stehen, als hätte ich meine christliche Pflicht gegenüber der anderen Familie getan.

Vom Weinstock lernen

Egoismus ist die Wurzel unserer Probleme. Der Egoismus ist es, der uns zu Selbstbetrug und Selbstgerechtigkeit verleitet. Selbstliebe ist wie die Wurzel eines Weinstocks. Von der Hauptwurzel zweigen all die anderen Wurzeln ab, auch ein paar sehr große und starke Sekundärwurzeln. Darum hat Jesus gesagt: »Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.« (Johannes 15,5) Zweige haben keine eigenen Wurzeln, sondern sind direkt mit dem Weinstock verbunden. Sind wir von den Wurzeln des Egoismus getrennt und in Jesu Wesen eingepfropft? Nur so können wir seine Frucht bringen.
Vielleicht versuchen wir, hässliche Zweige und schlechte Früchte abzuschneiden. Vielleicht bemühen wir uns, sie im Blattwerk anderer Zweige zu verstecken. Doch nur wenn wir bereit sind, von den Wurzeln des Egoismus getrennt und in Jesus eingepfropft zu sein, werden die Wurzeln des Egoismus nicht stärker und länger. Lassen wir sie unberührt, werden wir mit ihnen verzehrt, wenn Jesus wiederkommt. Dann wird der Glanz seiner Gerechtigkeit alles verbrennen, was von der Sünde übrig ist. Sind wir wirklich bereit, all unsere Selbsttäuschung, Selbstgerechtigkeit und Eigenliebe hier und jetzt loszulassen? Christus möchte unser Retter sein und uns ganz rein machen, solange noch Zeit ist.

Drama beim Einkaufen

Während eines heißen Sommernachmittags war ich mit meinen drei Kindern in der Stadt, um einige Besorgungen zu machen. Wir kamen gerade aus einem Geschäft und ich trug eine Tüte mit zwei Ölfiltern für unseren Bronco. Es waren diese großen schweren Ölfilter, die man für Lastwagen braucht. Gerade als wir die Autotür erreichten, kam mir die Idee, die Tüte einem der Kinder zu geben.  Ich dachte, sie müssen ja lernen, wie man vorsichtig mit den Dingen umgeht. Daher wollte ich es die Tüte halten lassen, während ich die Tür aufschloss. Noch als ich meinem Kind die Tüte gab, schoss mir der Gedanke durch den Kopf, dass »etwas passieren würde« – und es geschah tatsächlich! Genau in diesem Moment fiel die Tüte mit den Ölfiltern zu Boden, direkt auf meine Zehen. Es war ein ungeheurer Schmerz!
Jetzt brauchte ich einen Retter, denn in diesem Augenblick, als mein Ego verletzt war, wollte es sich erheben und die Dinge in die Hand nehmen. Der Kampf begann, das innere Ringen um die Vorherrschaft. Zuerst sagte ich kein Wort. Ich öffnete die Tür für meine Kinder, denen mein innerer Kampf nicht entging. Dann ging ich auf die andere Seite des Wagens, stieg ein, schloss die Tür, startete den Motor und machte den Mund auf.
Was da heraussprudelte, waren nicht die Worte oder der Geist meines Retters, der versuchte, mich zurückzuhalten. Es waren die Worte meines Egoismus. Ich glaubte, meine Kinder wegen ihrer Nachlässigkeit ermahnen zu müssen, besonders weil ich diese Gelegenheit dazu ausersehen hatte, damit sie auf diesem Gebiet reifen könnten. Ich schrie nicht, ich fluchte nicht. Ich benutzte nicht einmal schlimme Worte. Auch ohne dies war die Botschaft klar und deutlich. Meine Enttäuschung und Entrüstung war für sie Strafe genug.
Ich hatte einfach das Gefühl, dass ich mich »besser fühlte«, wenn ich mir die Enttäuschung von der Seele reden würde. Doch als ich das zu tun begann, fühlte ich mich schlechter. Warum? Weil wir keine Ruhe finden können, »solange unser Ich nicht gebändigt wurde« (Leben Jesu, 327). Wir werden keinen Frieden finden. Tatsächlich fand ich keinen Frieden. Mein Maß an Selbstbeherrschung brachte mir keine Rettung; ich fühlte mich nicht besser. Ich fühlte mich schlechter.

Einfach loslassen!

Gott sei Dank haben wir einen Retter, der uns ewig liebt, zu sich zieht und für uns kämpft. Er möchte uns von der Macht der Sünde und dem sündigen Leben befreien. Jesus warb weiter um mein Herz auch mitten in meinem Gefühlssturm. Sogar während ich zu meinem Kind sprach, sagte er mir ernst: »Lass deinen Egoismus los!« Ich bemerkte seine Stimme und meinen schrecklichen Zustand. Sofort ergab ich mich. Ach, hätte ich mich doch beim ersten Mal ergeben, als er mich vor der Versuchung warnte — in den ersten Augenblicken des Kampfes, als er sich um mein verstocktes Herz mit den Worten bemühte: »Lass mich regieren!«
Sofort war ich nun bereit, mich ihm auszuliefern. Er schenkte mir echte Reue. Gebrochen demütigte ich mich vor meinen drei Kindern, denen die Tränen die Wängelchen herabliefen. Ich sagte ihnen wie leid — ja, wie leid — es mir tat, dass ich mich nicht von Jesus hatte retten lassen. Ich bat sie um Verzeihung, was sie mir auch erleichtert gewährten, und wir beteten zusammen. Erst dann hatte ich wahren Frieden! Den Frieden, nach dem ich eigentlich von Anfang an gesehnt hatte. Ich hatte mich getäuscht in der Meinung, ich könnte das Problem selbst in den Griff bekommen und würde mich besser fühlen, wenn ich meine Kinder zurechtwies. Es war selbstgerecht von mir gewesen zu behaupten, das Missgeschick wäre ihr Fehler gewesen und sie müssten die Konsequenzen dafür tragen.
Noch bevor ich sie zurechtgewiesen hatte und der Kampf in meinem Herzen wogte, meinte ich, es sei mein »gutes Recht«, mich aufzuregen. Ich rechtfertigte mich, weil ich sowohl körperlich als auch emotional verletzt worden war. Mit meinem egoistischer Versuch, mich selbst zu beherrschen, versuchte ich mein Gewissen zu beruhigen, während ich meinen Gefühlen Ausdruck gab.
Diese lieblosen, unfreundlichen, egoistischen Worte kann ich nicht mehr zurückholen. Das Bild von der selbstbeherrschten (oder sagen wir besser unbeherrschten) Mama lässt sich nicht aus den Gedanken meiner Kinder löschen. Aber mein Retter nutzte diese Erfahrung, um mir ganz real und lebendig vor Augen zu führen, wie sehr ich ihn brauche. Es war eine Lektion für mich und meine Kinder: Wir brauchen Jesus bei allem, egal wie klein die Dinge auch sein mögen, die wir tun — sogar wenn wir Ölfilter kaufen. Ohne Jesus werden aus Mücken schnell Elefanten. Denn wir können nicht gleichzeitig uns selbst und Jesus dienen (Lukas 16,13).

Neue Chance: vom Ölfilter zum Kühler

Ich bin dankbar, dass wir einen Retter haben, der sich nicht nur danach sehnt, unsere Sünden zu vergeben, sondern uns auch von aller Ungerechtigkeit zu reinigen (1. Johannes 1,9). Er wird uns aus Liebe wieder in die gleiche Situation bringen und uns die Chance geben, beim nächsten Mal den ganzen Sieg in ihm davonzutragen (Patriarchen und Propheten, 418-419). Beim nächsten Mal waren es keine zwei Ölfilter, sondern ein Kühler, der mit 13 Litern Wasser gefüllt war, der auf meinem Fuß landete. Der Schmerz war viel größer, aber auch die Erkenntnis, dass ich einen Retter brauchte. Auf der Stelle ließ ich ich alle Versuchungen los, die meine Gedanken beeinflussen wollten, und ließ mich von Jesus durch die ganze Situation hindurchführen. Ich verspürte keinerlei Neigung, »mein Kind zurechtzuweisen«. Ich wollte nur den Frieden und die Herzensruhe, die man verspürt, wenn man unter der Leitung Jesu handelt. Meine Kinder, die sich sehr schlecht fühlten, mussten Mutters Zorn nicht ertragen. Sie sahen vielmehr, wie uns Jesus in den kleinen Alltagsproblemen bewahren kann. Was für ein Segen diese Erfahrung für unsere ganze Familie bedeutete!
Wenn wir doch nur erkennen, wie sehr wir einen Erlöser brauchen, der uns bei allem bewahrt, den ganzen Tag. Er will uns nicht nur vergeben, sondern uns von Sünde reinigen und von unserem innersten Egoismus! Durchleuchten wir daher unser Herz mit dem Licht von Gottes Wort, hinterfragen wir unsere Motive und alle Handlungen unseres Lebens (Testimonies 5, 610)!
Jesus sagt: »Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben.« (Hesekiel 36,26) Wenn wir es möchten, wird unser Retter uns warnen, sobald wir versucht sind, wegen unserer Eigenliebe in Selbsttäuschung und Selbstgerechtigkeit zurückzufallen. Er möchte uns derart verändern, dass unsere alten Handlungsweisen und Reaktionen durch bewusste Entscheidungen ersetzt werden, damit unsere lebendige Verbindung zu ihm trotz Gefühlsstürmen und Versuchungen nicht abbricht. Dafür brauchen wir einen Retter!

www.restoration-international.org/site/1/docs/my_need_of_a_saviour.pdf

(Aus: Unser festes Fundament 1-1997; Our Firm Foundation, August 1994)


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