• Gottes Charakter leuchtet am finstersten Ort (Das Wort wurde Fleisch – Teil 2): Brauchst du sein Licht?

    Brauchst du sein Licht?

    Adobe Stock - Antonio Gravante

    Leben, Heilung und Geborgenheit bietet nur die Religion des Jesus von Nazareth. Von Ellen White

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Freitag, 04 März 2016 – 11:04 Uhr

Überlebender eines Schicksalsschlags erzählt – Unleugbar (Teil 15): Einfühlungsvermögen

Einfühlungsvermögen

Bild: megaflopp - Adobe Stock

Ein neuer Zugang zum Herzen unserer Mitmenschen. Von Bryan Gallant

»Im Hafen ist ein Schiff sicher. Aber dafür werden Schiffe nicht gebaut.« – John A. Shedd
»Nur Menschen, die imstande sind, intensiv zu lieben, können auch große Trauer erleiden. Aber genau die Liebe, die sie dafür brauchen, lindert wieder ihren Kummer und heilt sie.« – Leo Tolstoi

Die Allgegenwart von Schmerz und Leid in dieser Welt bleibt eines der schwierigsten Themen für gläubige Menschen. Wie kann man trotz so unsäglichem Leid behaupten, dass es einen guten und allmächtigen Gott gibt? Warum passiert den Guten Böses? Solche Fragen bringen tiefgläubige Gelehrte zum Schweigen und stärken unerschrockenen Atheisten den Rücken. Zwar haben zahllose Autoren innerhalb und außerhalb der Heiligen Schriften versucht, dem Angriff Paroli zu bieten. Doch die Wunden bleiben.

Nun habe ich ja einige Einblicke in unsere Welt gegeben und von den geistlichen Zusammenhängen berichtet, die wir durch den Schmerz entdeckten. Trotzdem weiß ich, dass es kein einfaches Thema ist. Wer ignoriert, wie tief diese Fragen gehen, der hat sie nicht verstanden. Oftmals bemühen wir abgegriffene und kurze Antworten in der Hoffnung, dass die Fragen wieder in Vergessenheit geraten. Doch das tun sie nicht! Ich habe mit diesen Fragen viele Jahre gerungen und habe immer noch nicht alle Antworten.

Ich glaube heute nicht deshalb, weil alle meine Fragen beantwortet sind, sondern, weil ich mitten in meinen Zweifeln der Güte begegnet bin. Ich mache mich über diese Frage auch nicht lustig und mache es niemand zum Vorwurf, wenn er zweifelt. Selbst auf dem Nährboden der Hoffnung, wo unser Lebenssinn und unsere Lebenspläne wieder eine Richtung bekommen, bleiben viele Unbekannte und Zweifel bestehen.

Eine traumatische Erfahrung wie die unsrige hat gewisse Nebenwirkungen. Eine davon ist die Erkenntnis darüber, wie unglaublich tief der Schmerz sein kann, in den man hineingestoßen wird. In verschiedenen Studien wurde versucht zu beziffern, wie viel die menschliche Psyche aushalten kann. Psychologen haben eine Skala von Stressfaktoren veröffentlicht, mit der man messen kann, ob jemand kurz vor einem Nervenzusammenbruch steht. Beim Erstellen dieser Listen wurde diskutiert, welches Trauma schlimmer ist: eine schreckliche Scheidung, bei der die Person weiterlebt und einen weiter verletzt oder der tragische Verlust der eigenen Kinder? Was ist unerträglicher?

Auf jeden Fall war der Schmerz und die Finsternis, die wir erlebten, bewusstseinsverändernd. Außer dem spürbaren Schmerz und dem Lernprozess, mit ihm umzugehen, haben wir unterschwellig noch andere Dinge gelernt. Das wurde mir aber erst bewusst, als mich einer dieser Aspekte mit voller Wucht traf.

Mitfühlen oder Einfühlen

Im späten Frühjahr 1995 besuchten wir eine Tante von mir und gingen mit ihr zum Gottesdienst. Während wir dort in dem schönen Raum saßen und den Beiträgen lauschten, die der Predigt vorausgingen, versuchten wir uns zu entspannen. Dann ging der Prediger ans Pult.

Augenblicke später hielt er das entsetzliche Bild auf dem Cover eines landesweiten Nachrichtenmagazins hoch. Es war eine Momentaufnahme, die mit solcher Gewalt auf Film gebannt worden war, dass sie sich in die Psyche der amerikanischen Öffentlichkeit eingebrannt hatte. Ich bin mir sicher, dass sich bei der Beschreibung viele an dieses historische Bild erinnern werden.

Als der Prediger die Ereignisse des 19. April 1995 erzählte, fesselte mich die Darstellung in seiner Hand. Der Kontrast zwischen dem hellroten Helm und den gelben Reflektorstreifen auf der Uniform war unverwechselbar. Meine Augen wanderten automatisch zum dem Gegenstand in den Armen des Feuerwehrmanns: ein Baby. Der Kopf des lieben Kindes war auch rot, aber von Blut. Das Kind bewegte sich genauso wenig wie meine Kinder vier Monate vorher. Leider waren die Sanitäter nicht in der Lage, es wieder ins Leben zurückzuholen. Der Blick in den Augen des Feuerwehrmanns spiegelte das Entsetzen wieder, das mein Herz jeden Tag heimsuchte.

Als der Prediger mit dem Bild hinter dem Pult stand, beschrieb er die furchtbaren Ereignisse am Tag des Bombenanschlags in Oklahoma City. Er begab sich von einem Schauplatz seines inneren Auges zum nächsten. Offensichtlich hatte er sich gut darüber belesen; denn seine Beschreibung war anschaulich und bewegend. Anscheinend bereitete er den Boden für eine geistliche Lehre, auch wenn ich mich jetzt nicht mehr an sie erinnern kann.

Der Prediger erging sich in vielen konkreten Details, um die Frage zu stellen, was es wohl für Eltern bedeuten musste, ihre Kinder an der Tagesstätte des Alfred-P.-Murrah-Gebäudes abzusetzen und sie danach nie wieder lebend zu sehen. Woran würden sie sich erinnern? Hatten sie sich an jenem Morgen gestritten? Sicher würden sie ihr ganzes Leben von Gewissensbissen geplagt sein. Hatten sie sich umarmt, ohne zu wissen, dass dies ihre letzte Umarmung sein sollte? 

Im Gegensatz dazu stand die Geschichte einer anderen Familie, die sich an diesem Tag verspätet hatte. Vielleicht war daheim irgendetwas schief gelaufen oder einfach nicht schnell genug gegangen. Der Prediger stellte sich das Auf und Ab der Emotionen vor, das die Eltern erlebt hatten. Wie sie ihr Kind immer wieder ermahnten, sich zu beeilen. Wie es ihnen leid tat, dass sie dabei laut geworden waren. Dann schnell durch den Verkehr bis zur Tagesstätte. Dort kamen sie wenige Minuten nach der verheerenden Explosion an und erkannten, dass die verfluchten Minuten der Verspätung ihnen das Leben gerettet hatten! Der Seufzer der Erleichterung verdrängte sofort alles Bedauern, das sie eben noch verspürt hatten.

Vielleicht endete die Predigt mit der üblichen Frage nach dem Warum und dem Hinweis auf das kommende Gericht für die Täter solcher Verbrechen, aber ich hörte es nicht mehr. Ich weinte hemmungslos und war in Gedanken ganz woanders. Dort an diesem heiligen Ort im Gottesdienst wurde mir zum ersten Mal bewusst, was Kleinigkeiten ausmachen können. Ein liebevoller Blick, eine Umarmung, ein Lächeln, laute Befehle, ein kurzes Wortgefecht, unausgesprochene Worte können dich den Rest deines Lebens verfolgen. Aus diesen Mücken können im Angesicht des Todes tatsächlich Riesenelefanten werden.

Unsere Erfahrung in diesem Gottesdienst war absolut nicht positiv, weil sie wieder so viel Schmerz in Penny und mir wachrief. Dennoch war sie im Rückblick eine richtige Erleuchtung. Ich glaube nicht, dass wir hinterher mit dem Prediger sprachen. Wir waren sicher nicht salonfähig. Vielleicht sprach ihn meine Tante später an und erzählte ihm, was geschehen war, weil ihm unsere Tränen hinten in der Gemeinde sicher nicht entgangen waren, während seine Blicke über die Versammelten schweiften. Er hatte nichts Unrechtes getan. Der Bombenanschlag war eine Schandtat und bot die Gelegenheit, über ein paar der größten gesellschaftlichen Probleme zu sprechen. Wie sollte er auch ahnen, dass in seiner Gemeinde in dem Augenblick Eltern saßen, die vor kurzem ihre Kinder verloren hatten? Später am Nachmittag, als meine Tränen versiegt waren und meine Tante sich tausendmal für den unglücklichen Zeitpunkt entschuldigt hatte, dachte ich darüber nach.

Der Prediger konnte diese Situation beschreiben und sich die Emotionen mit unglaublichem und greifbarem Mitgefühl vorstellen. Doch fühlte er sie nicht wirklich! Er ging von Augenzeugenberichten aus Nachrichtenartikeln aus und setzte seine kreativen und emotionalen Fähigkeiten ein, um die Gefühle jenes Tages einzufangen und weiterzugeben. Aber ich durchlebte dieselben Gefühle. Während er von dem untröstlichen Schmerz jener Eltern erzählte, spürte ich ihn.

Ich kannte den Schmerz jener Eltern, die den Rest ihres Lebens wie auf Band immer wieder ihre letzten Worte hören und auch sagen würden. Ich lebte mit dem Trauma und der Angst, die aus so einem Verlust resultieren. Für mich war es nicht nur Information oder Mitgefühl, ich konnte mich in sie einfühlen.

In diesem Augenblick wurde mir klar, dass der Abstand zwischen Mitfühlen und Einfühlen nicht nur aus zwei Buchstaben besteht. Er überspannt eine Kluft, die nur mit dem zusätzlichen Alphabet der Erfahrung überbrückt werden kann. Einfühlungsvermögen kann so stark sein, dass es Herzen miteinander verbindet. Es hat nicht nur etwas mit Wissen zu tun oder der treffenden Beschreibung von Fakten, sondern mit Hineinversetzen und tiefem Verstehen. Obwohl Einzelheiten und Zeitpunkt sich immer unterscheiden, versteht der eine, was der andere erzählt. Einfühlungsvermögen verbindet wie keine andere Erfahrung.

Das Einfühlungsvermögen verleiht neue Fähigkeiten, wenn Gott unser Schicksal auf mysteriöse Weise gewendet hat.

Von Herz zu Herz

Im Jahr 1996 hatten Penny und ich uns so weit erholt, dass wir anfingen von Gemeinde zu Gemeinde zu reisen und Predigten zu halten. Wir engagierten uns im Dienst für junge Erwachsene. Vor allem gefiel es mir, die jungen Leute zuerst mit unserer Geschichte zu konfrontieren und dann im zweiten Schritt von Gottes Liebe zu erzählen! Denn im Gespräch mit anderen war uns bewusst geworden, dass wir eine Geschichte von Gottes Gnade zu erzählen hatten, und damals ahnten wir noch nicht, was er in unserem Leben später alles noch tun würde.

An einem besonderen Wochenende dienten wir in einer kleinen Gemeinde auf dem Land. Ich stand vor der Versammlung und erzählte unsere Geschichte. Zu jener Zeit konnte ich von Gottes Liebe schon das wunderschöne Bild malen, das sich uns gerade öffnete. Ich denke der Titel der Predigt war »Glaube 201«. Wir waren Studenten, daher spielte ich auf die Kursnummern an der Hochschule an. Ein 100er Kurs ist sehr allgemein und behandelt eine ganze Reihe von Themen mehr oberflächlich, während ein 200er Kurs schon tiefer geht, aber mit wesentlich weniger Teilnehmern. In meiner Predigt erklärte ich, dass wir alle gerade lernen, Gott ein Stückchen mehr zu vertrauen. Wir lernen nicht mehr die grundlegenden Lehren und Details, sondern wie wir Gott mitten im Schweiß und Schmerz des Lebens erkennen können.

Ich nannte ein paar Beispiele dafür, wie die Ortsgemeinde Penny und mir nach dem Unfall auf erstaunliche Weise zum Segen wurde. Dann zitierte ich die Verse, die uns bis dahin geholfen hatten. Schließlich beendete ich die Predigt mit einem bewegenden Aufruf, sich von Gott mitten in Problemen und Sorgen lieben zu lassen.

Wie in vielen Gemeinden bestand auch in dieser der Brauch, nach dem Schlussgebet beim Hinausgehen dem Redner die Hand zu schütteln. Einige bedankten sich von Herzen, andere, weil sie froh waren, dass es gleich zum Essen ging. Dann sah ich eine Frau als sechste in der Schlange auf mich zukommen und mich mit giftigem Blick anstarren.

Während sie näher kam, fragte ich den Gemeindeältesten neben mir, wer sie sei. Auf einen Angriff war ich an jenem Tag nicht vorbereitet. Er schaute sie an, zuckte mit den Schultern und sagte, sie habe kürzlich ihren Mann verloren. Ich nickte wissend; denn jetzt verstand ich ihren Zorn.

Als sie näher kam, schaute ich ihr in die Augen, öffnete die Arme und sagte: »Ich höre gerade, dass Sie Ihren Mann verloren haben. Das tut mir sehr leid. Meine Geschichte muss Sie schrecklich verletzt haben. Bitte verzeihen Sie mir!«

Ich weiß nicht, ob es meine offenen Arme, meine sanfte Stimme oder der Ausdruck in meinen Augen war, aber sie fiel mir weinend um den Hals. Ich umarmte sie, und wir weinten ein paar Augenblicke gemeinsam. Vielleicht war es den Umstehenden peinlich, aber ich kannte die Macht gemeinsamer Tränen. Aus meiner Erfahrung mit unserem eigenen Trauma und der Angst vor dem Erinnerungsverlust heraus, fragte ich sie: »Wie hieß denn Ihr Mann?«

Sie hob den Kopf von meiner Schulter und lächelte mich selig an. Vor meinen eigenen Augen verwandelte sie sich förmlich in einen anderen Menschen, als sie den Namen ihres Mannes aussprach. Ihr Gesicht strahlte, als ob sie Jahrzehnte an Erinnerungen mit ihrem besten Freund Revue passieren ließe. Sie erzählte aus ihrem Leben. Dann beging ich einen Fehler und stellte eine andere Frage:

»Hat Ihre Gemeinde Sie auch so geliebt und behandelt wie unsere?«

Unverhofft warf sie den Kopf zurück, der Zorn blitzte wieder in ihren Augen und sie spuckte die Antwort fast aus: »Nein! Ein paar Wochen haben sie mich ein bisschen anders behandelt – als hätte ich die Grippe – aber inzwischen haben sie es vergessen!«

Wie sehr mein Herz mit ihr und ihrer Gemeinde fühlte! Verletzte Menschen verletzen Menschen!

Um meinen Fehler wiedergutzumachen, versuchte ich sie damit zu ermutigen, dass unsere Geschichte der Gemeinde vielleicht helfen würde, sich zu ändern. Das war meine Hoffnung. Ich sprach mit den Ältesten und hoffe, dass alles gut ausging.

So viele von uns sind einfach nicht darauf vorbereitet, jemand zu lieben, der von dem Schmerz und Verlust ereilt wurde, der für unsere Welt typisch ist. Wir meinen es zwar gut und wollen nicht noch mehr verletzen, aber uns fehlt die Erfahrung und das Wissen. Ich hoffe, dass unsere Geschichte einen Beitrag dazu leistet, damit darüber gesprochen wird, was seelisch verletzte Menschen brauchen. Denn normalerweise formulieren sie ihre Bedürfnisse nicht.

Fast an allen Feiertagen sitzen geknickte, einsame Menschen in den meisten Kirchen und weinen. Vielleicht nicht äußerlich, denn sie haben erlebt, dass andere sie nicht verstehen und auch nicht wissen, wie sie ihnen helfen können. Oder sie haben sich einfach daran gewöhnt, mitten unter Menschen einsam zu bleiben und ihre verwundeten Herzen hinter einer Maske zu verbergen. Solche Menschen gibt es in jeder Versammlung.

Wir gehen auf der Straße aneinander vorbei oder sitzen im Wartezimmer nebeneinander. Wir arbeiten Seite an Seite und filtern unsere Worte, um unsere Arbeitsbeziehung nicht zu stören. Wir suchen Gemeinschaft durch süße Bilder, kurze Nachrichten und füllen unser Leben mit Aktivitäten, Essen oder chemischen Substanzen, um unseren Sorgen davonzulaufen oder sie zu betäuben.

Die Farbpalette der Schmerzen

Die Palette der Schmerzen hat viele Farben: Witwen oder Witwer, die versuchen allein, ohne den geliebten Menschen zurechtzukommen und vor der Zukunft schreckliche Angst haben; Alleinerziehende, die noch von einer verlorenen oder vergifteten Beziehung taumelnd ums Überleben kämpfen und ihren Kindern Hoffnung auf eine bessere Zukunft geben wollen; junge Leute mit zerbrochenen Träumen, die nach ihrem Platz im Leben suchen und gegen eine Unzahl von Süchten kämpfen, die das Potenzial haben, noch mehr Träume zu zerstören; Familien, die durch einen Arztbesuch traumatisiert sind; Flüchtlinge, denen man das Leben genommen hat, und die wie Gejagte nach einem neuen Leben suchen; Berufstätige, die sich bemühen die Anforderungen zu erfüllen, die ihre Arbeit und die Öffentlichkeit an sie stellt, während es sie von innen her zerfrisst. Es gibt keine leichten Antworten bei so vielen Schmerzverflechtungen.

An dieser Stelle kommt nun das Einfühlungsvermögen zum Tragen.

Könnte es sein, dass die Diskussion darüber, warum »Böses den Guten passiert«, gar keine Frage über Gottes Wesen ist, sondern eine Frage an uns? Vielleicht sind wir so besessen von uns selbst, dass wir blind geworden sind für die Welt um uns herum? Vielleicht ist der Schmerz ja das Mittel, das uns die Augen für den anderen wieder öffnet? Vielleicht ist nicht Gottes fehlendes Interesse, sein Mangel an Güte oder Macht schuld an dem Schmerz? Lässt Gott vielleicht deshalb zu, dass manche von uns den Schmerzbecher bis auf den letzten Tropfen austrinken, weil er in seiner Genialität etwas Neues schaffen möchte? Möchte er uns vielleicht mit so vielen Farben wie möglich sättigen, dass wir im Laufe der Zeit und ausgerüstet mit seiner unglaublichen Heilkraft der Liebe in anderen denselben Schmerz erkennen? Will er uns auf diese Weise vielleicht mit ihnen vernetzen?

Einfühlungsvermögen erkennt die Masken und lädt andere ein, in ihrem Schmerz echt zu sein. Dann bekommt die Hoffnung, die uns dazu brachte, sie in den Arm zu nehmen und ihnen zum Segen zu sein, auch in ihrem Leben eine Chance. Wenn wir Gottes Liebe inmitten der vor uns liegenden Erlebnisse an uns heranlassen, dann kann er mit allen Schmerzfarben ein Meisterwerk der Gnade aus uns schaffen.

Die Frage, auf die alles hinausläuft, ist die: Willst du dich von Gott durch den Schmerz tragen lassen, damit du der Welt um dich herum zum Segen werden kannst?

Fortsetzung             Teil 1 der Serie             In Englisch

Aus: Bryan C. Gallant, Undeniable, An Epic Journey Through Pain, 2015, Seite 133-143


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