• Dein Name werde geheiligt (2/7): Darf man Gottes Namen aussprechen?

    Darf man Gottes Namen aussprechen?

    film1Das Tetragramm, die jüdische Tradition und Martin Luther. Von Kai Mester

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Montag, 11 Mai 2020 – 08:22 Uhr

Keine Angst mehr vor dem Tod: Das Lamm

Das Lamm

Adobe Stock - Mopic

Von der Sehnsucht nach einem Leben in Freiheit. Von Kai Mester

Der Altar übte seine Faszination auf viele Menschen und Völker aus. Worin bestand sie?

Urangst des Menschen

Hier am Altar ging es um die Urangst des Menschen, die Angst vor dem Tod. Denn ist diese Angst besiegt, verblassen alle anderen Ängste und der Mensch wird frei von allem, wozu ihn die Angst treibt. Während vielen Menschen das Erleben am Altar nicht weiterhalf, machte doch ein Mann hier die Schlüsselerfahrung seines Lebens.

Abraham

Abraham war unterwegs zum Berg Morija, um dort seinen Sohn zu opfern. Bevor er von ihm wieder hinabstieg, sollte er die Botschaft empfangen haben: Du darfst leben, weil an deiner Stelle ein anderer starb. So hautnah wie Abraham hatte das bis dahin noch keiner erlebt. Andere hatten von vorne herein nur Tiere geopfert, wieder andere opferten tatsächlich Menschen. Doch bei Abraham erstarrte die zum Todesstoß erhobene Hand, und der über alles geliebte Sohn, der sich freiwillig auf den Altar hatte binden lassen, war frei zu neuem Leben und ein Widder nahm seinen Platz ein.

Neues Leben

Die Botschaft von Morija war auch: Du darfst leben, wenn du stirbst. Denn so ganz und gar bereit zum Sterben sein, dass man sich freiwillig auf den Opferaltar legt, kommt dem Sterben gleich. Und während das Schaf stirbt, erlebt man sein eigenes Sterben mit.

Diese Botschaft begegnet uns auch in der Passahnacht vor dem Auszug der Israeliten aus Ägypten. Lammblut an den Türpfosten schützte die israelitischen Familien vor dem Tod des Erstgeborenen (2. Mose 12,21-23). Das ist die eigentliche Botschaft des Altars: Sieg über den Tod.

Station 1: Brandopferaltar

Wer den Vorhof der Stiftshütte oder des Tempels betrat, stand zuerst vor dem Brandopferaltar. Das war die erste Station auf dem Weg in Gottes Gegenwart: frei zu werden von der Angst, frei zu werden von der Schuld, von Depression und Gewalt, von Süchten und Sünden. Hier am Altar sollte ein neues Leben beginnen.

In Gottes kühlem Schatten

Der Baumeister der Stiftshütte hieß Bezalel (B-Tzal-El = im Schatten Gottes). In Gottes kühlem Schatten ist Schutz und Leben. Hier findet die geistliche Sehnsucht des Menschen ihre Erfüllung. »Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt, der bleibt unter dem Schatten des Allmächtigen. Ich sage zu dem HERRN: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich traue!« (Psalm 91,1.2)

Keine Angst mehr vor dem Tod.

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das lamm



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