• Lass dich nicht herausfordern: Ruhig bleiben, durchatmen!

    Ruhig bleiben, durchatmen!

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    Kein Mensch kommt jedoch ohne Anfechtungen und leidvolle Erfahrungen zur Reife. Von Ellen White

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Montag, 04 Januar 2021 – 14:14 Uhr

Leichter gerettet oder verloren? (Teil 1): Wie viel Hoffnung gibt es für mich?

Wie viel Hoffnung gibt es für mich?

Adobe Stock - Mike Haufe

Wird die Gute Nachricht über- oder unterschätzt? Von Joe Crews

WIE PASSEND, DASS DAS WORT DYNAMIT VON DEM GRIECHISCHEN WORT DYNAMIS STAMMT, DAS KRAFT BEDEUTET! WER DIE BIBEL STUDIERT, DEM IST DIESES WORT VERTRAUT. ES IST EINES DER SCHILLERNDSTEN WORTE, MIT DENEN IN DER BIBEL DAS EVANGELIUM DES MESSIAS JESUS BESCHRIEBEN WIRD. PAULUS SCHRIEB: »DENN ICH SCHÄME MICH DES EVANGELIUMS VON CHRISTUS NICHT; DENN ES IST GOTTES KRAFT ZUR ERRETTUNG FÜR JEDEN, DER GLAUBT, ZUERST FÜR DEN JUDEN, DANN AUCH FÜR DEN GRIECHEN.« (Römer 1,16)

Explosiv oder schlaff und fade?

Wie wenige Christen verstehen die Explosivkraft des Evangeliums, zu dem sie sich so leicht bekennen! Wenn die Worte des Paulus wahr sind, dann sollte jeder, der das Evangelium besitzt, auch von dieser gewaltigen Kraft erfüllt sein. Doch ist das der Fall? Leider ist das Leben zahlloser Gemeindeglieder schlaff, fade und jämmerlich inkonsequent. Statt dynamischer Kraft sehen wir Pannen, Pech und Pleiten. Was läuft hier verkehrt? Glauben diese Menschen wirklich ans Evangelium? Warum fehlt das Dynamit in ihrem Leben so offenkundig?

Pseudoevangelium

Die Antwort muss darin zu suchen sein, dass viele nicht wirklich glauben, wozu sie sich bekennen. Oder anders: Man hat ihnen ein Pseudoevangelium beigebracht. Eines der größten geistlichen Probleme von heute beruht auf einem Missverständnis des Evangeliums. Es ist eine traurige Tatsache, dass Millionen nicht wirklich verstehen, was das Evangelium uns bietet und was es für uns bewirken will. Sie sind sich seiner vollen Konsequenzen nicht bewusst und stolpern vor sich hin. Ihr schwacher Glaube verlangt gerade mal nach den Dingen, die ihnen erreichbar erscheinen. Statt an der Festtafel des HERRN zu speisen, kratzen sie unter dem Tisch die Krümel zusammen, die ihnen kaum genug Kraft zum Überleben geben.

Verschollene Erben

Sie gleichen sehr den »verschollenen Erben«, von denen wir so viel hören. Überall in den USA türmen sich Millionen Dollar auf den Banken und warten darauf, dass die wahren Besitzer dieses Geld beanspruchen. In den meisten Fällen, ahnen die Erben nichts von dem Reichtum, der ihnen rechtmäßig gehört und der nur darauf wartet, dass sie ihn einfordern und entgegennehmen. Doch diese Millionen sind NICHTS im Vergleich zu den geistlichen Schätzen, die viele Christen unangezapft lassen, weil sie ihren eigenen unbegrenzten Reichtum nicht erkennen. Die meisten so genannten Christen leben in erbärmlicher Armut und Schwäche, und das völlig grundlos. Sie bräuchten ihr Vermögen nur abholen.

Keine Macht über Gottes Kinder

Warum leben diese Millionäre wie Almosenempfänger? Weil sie sich vom Teufel einschüchtern lassen. Er hat ihnen über ihre elementarsten Vorrechte Lügen erzählt. Entlarven wir doch den Bösen und seine falschen Autoritätsansprüche! Satan möchte uns weismachen, dass er diese Welt und alle ihre Bewohner im Griff hat. Das stimmt nicht. Er ist nicht der Herr über Gottes Kinder und hat keine Macht über die Heiligen. Wo Jesus lebt und regiert, zittert Satan und rennt um sein Leben. GOTT IST STÄRKER ALS SATAN. Diese herrliche Wahrheit darf uns mit beständiger Gewissheit erfüllen.

Bitte nicht missverstehen. Satan ist mächtig. Wir sind alle Zeugen der versklavenden Macht, die er im Leben eines Sünders entfaltet. Doch wenn Jesus den Teufel aus dem Sünder vertreibt und an seiner Stelle in sein Leben einzieht, ist die Macht zum Guten viel größer als das Böse. Wenn Jesus mächtiger ist als Satan, dann ist auch die Gnade stärker als die Sünde. Jesus ist nicht nur gleichstark wie der Teufel, sonst würde der Kampf zwischen den beiden in einem Patt oder Unentschieden enden. Gott sei Dank hat Jesus die Schlacht schon gewonnen. Satan ist jetzt schon ein besiegter Feind.

Leichter gerettet?

Dies führt uns zu dem freudigen Schluss, dass der Christ, wenn er Jesus folgt, einen stärkeren Helfer hat als der Sünder, der Satan folgt. Diese herrliche Tatsache sollte jedem Gotteskind unglaublichen Trost vermitteln. Sie wirft auch eine sehr interessante Frage auf: Wenn wir einen solch mächtigen Verteidiger auf unserer Seite haben, der unser Heil wünscht, dürfen wir dann schließen, dass man leichter gerettet wird als verloren geht? Bevor diese Frage vorschnell beantwortet wird, ist eine Betrachtung der zwei Hauptaspekte der Errettung nötig. Es ist sehr wichtig zu wissen, ob sich diese Frage auf das Christ-WERDEN oder das Christ-BLEIBEN bezieht.

Wir neigen dazu zu glauben, dass Jesus den ganzen Heilsprozess seinen Nachfolgern leicht macht. Er ist schließlich stärker als Satan. Doch wir haben selbst erfahren, wie schmerzhaft der Kampf mit dem eigenen Ich ist, wenn es darum geht, sich für Jesus zu entscheiden. Er gleicht einem Kampf der Titanen zwischen Fleisch und Geist. Satan nutzt die menschliche Schwäche voll aus, um uns in den Fesseln der Sünde zu halten. Wenige werden mit der Aussage einverstanden sein, dass es leichter ist, sich Jesus ganz hinzugeben, als weiter dem Fleisch zu gehorchen. Satan scheint Hunderte von verführerischen Verlockungen zu haben, damit es uns schwerfällt, uns von den Wegen der Welt zu lösen.

Satans Vorteil

Außerdem hat der Teufel einen Vorteil vor Gott, denn er kann lügen und dadurch die Dinge in einem völlig falschen Licht erscheinen lassen, nämlich als schön und unanstößig. Die gefallene Natur des Menschen hat einen starken Hang zur Sünde und neigt ganz natürlich zum Bösen. Selbst nach der Bekehrung kann diese niedrigere Natur noch durch Irreführung und Täuschungen angesprochen werden. Daher muss der Christ ständig wachsam bleiben, um die raffinierten und versteckten Angriffe eines sehr schlauen Feindes zu erkennen.

Der Weg des Übertreters ist schwer

Heißt das, das Christenleben ist eine entmutigende Erfahrung? Werden die lästigen Versuchungen dem Christen das Leben versauern? Ganz im Gegenteil! Wir können in der Gewissheit Ruhe finden, dass wir uns im großen Kampf auf der Siegerseite befinden. Der für uns kämpft, ist stärker als unser Gegner. Wenn das keine gute Nachricht ist! Die Bekehrungserfahrung macht aus unserem Geist und unserem Willen eine echte geistliche Festung. Aus diesem Kontrollzentrum übt der Heilige Geist einen bändigenden Einfluss auf die niedere fleischliche Natur aus. Solange der Christ seine Geisteskräfte Gott zur Verfügung stellt, wird er von der Last und Schuld der Sünde Befreiung finden.

Hat der Meister nicht genau das gemeint, als er sagte: »Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken! Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir … so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.« (Matthäus 11,28-30)

Damit sagte Jesus nicht, dass Schwierigkeiten und Konflikte aus dem Leben seiner Nachfolger verschwinden würden. Er beschrieb vielmehr die Freude und den Seelenfrieden, die er auf dem Weg der Nachfolge erleben wird. Als Jesus dem Saulus auf dem Weg nach Damaskus erschien, sagte er: »Es wird dir schwer werden, gegen den Stachel auszuschlagen!« (Apostelgeschichte 8,5 SLT) Was er damit sagen wollte, ist eindeutig: Er sagte Saulus, dass es schwer ist, dem Heiligen Geist Widerstand zu leisten. Das Elend und der Kampf sind auf dem Weg des Ungehorsams zu finden. Der Weg des Übertreters ist schwer, nicht der Weg des Gehorsamen.

Überströmende Gnade

Lassen wir uns nicht länger von Satan einer Gehirnwäsche unterziehen! Seine Autoritätsansprüche sind übertrieben. Unter der Herrschaft der Sünde ist es zwar leichter, Unrecht zu tun. Aber unter der Herrschaft der Gnade ist es auch viel leichter, das Rechte zu tun. Warum sollten wir unsere Vorrechte als Gotteskinder nicht nutzen? Die Schreiber der Bibel haben die begrenzte Autorität Satans entlarvt. Was zögern wir noch? Paulus schrieb: »Das Gesetz aber ist daneben hereingekommen, damit das Maß der Übertretung voll würde. Wo aber das Maß der Sünde voll geworden ist, da ist die Gnade überströmend geworden, damit, wie die Sünde geherrscht hat im Tod, so auch die Gnade herrsche durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.« (Römer 5,20-21)

Haben wir das gelesen: »… wie die Sünde geherrscht hat …«? Wie hat die Sünde geherrscht? Als beherrschende Macht? Genau! Die fleischliche Natur hat jeden geistlichen Impuls zurückgedrängt und alle Bemühungen der Gnade überwunden, ins Herz einzudringen. Doch Paulus sagt, dass die Gnade »überströmend« geworden ist und dass »wie die Sünde geherrscht hat … so auch die Gnade herrsche«! Offensichtlich wird die Gnade nun auch zur beherrschenden Macht, die alle Bemühungen der Sünde überwindet, ins Leben einzudringen. Ist das nicht eine fantastische Zusicherung? Der Teufel hat kein Dynamit, das sich mit dem explosiven Dynamit des Evangeliums messen kann.

Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein?

So stehen wir wieder vor der Frage: Ist es schwerer Jesus zu dienen oder Satan? Es lässt sich nicht leugnen, dass wir Zugang zu mehr guter als böser Macht haben. »Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein?« (Römer 8,31) Vielleicht antwortet jemand: »Satan!« Ich erwidere: »Na und? Er flieht, wenn er den Namen Jesus hört.« Natürlich will er, dass du verloren gehst, aber Gott will, dass du gerettet wirst. Du kannst jedes Mal siegen, wenn du auf der Seite des Stärkeren stehst. Jesus hat selbst gesagt, dass er stärker ist. »Wenn der Starke bewaffnet seinen Hof bewacht, so bleibt sein Besitztum in Frieden. Wenn aber der, welcher stärker ist als er, über ihn kommt und ihn überwindet, so nimmt er ihm seine Waffenrüstung, auf die er sich verließ, und verteilt seine Beute.« (Lukas 11,21-22)

Der Starke, von dem hier die Rede ist, ist natürlich Satan. Er ist stärker als der weiseste Mann, der je lebte (Salomo), stärker als der stärkste Mann, der je lebte (Simson) und stärker als der vollkommenste Mann, der je lebte (Adam). Aber er ist nicht stärker als Jesus. Jesus ist »der, welcher stärker ist«, der »ihn überwindet« und die Gefangenen (seine Beute) aus seiner Hand befreit. Was für eine begeisternde Wahrheit!

Teil 2

© www.amazingfacts.org

Zuerst im Deutschen erschienen im Versöhnungstag, 11-2013

Mit freundlicher Genehmigung.


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