• Franziskus und die Hölle: Doch keine ewige Qual?

    Doch keine ewige Qual?

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    Der Papst macht wieder Schlagzeilen. Von Pat Arrabito

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Mittwoch, 11 April 2018 – 05:09 Uhr

Ewige Höllenqualen: Falsche Propaganda

Falsche Propaganda

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So ist Gott jedenfalls nicht. Von Jim Wood

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Ich kann Agnostikern keinen Vorwurf dafür machen, dass sie Gottes Existenz anzweifeln, und Atheisten ebenso wenig, weil sie den Glauben an ein Höchstes Wesen verwerfen – angesichts der gängigen »christlichen« Auffassung über Gott.

Wenn ich auch nur einen Augenblick lang meinen würde, dass die traditionelle Sicht von Gott zutreffend wäre, würde ich die Gottheit ebenfalls aus meinem Weltbild streichen! …

Vom Mittelalter bis heute wurde immer wieder Feuer und Schwefel gepredigt und den Sündern mit den schrecklichen Qualen des ewigen Höllenfeuers gedroht. Ein amerikanischer Kongregationalist im 18. Jahrhundert namens Jonathan Edwards formulierte es so:

»Der Anblick der Höllenqualen wird die Glücksgefühle der Heiligen in der Ewigkeit nur noch vergrößern.« (The Eternity of Hell Torments)

Wer sich die Kommentare auf unserer Beyond-Life-Facebook-Seite* durchliest, wird feststellen, dass dieser krasse, rachsüchtige Triumphalismus auch heute eine recht typische Einstellung religiöser Menschen ist. (*facebook.com/eternalfuture)

Sowohl Prediger als auch Gemeindeglieder halten an der Lehre von der ewigen Qual fest, als gälte es ihr Leben. Sie glauben doch tatsächlich, diese scheußliche Vorstellung sei biblisch. Aber diese Lehre ist nichts als falsche Propaganda. Sie ist der Kern der satanischen Lügenkampagne, mit der eine verzerrte Sicht von Gott und seinem Charakter propagiert wird.

Die Bibel spricht zwar von einer Zeit des Gerichts und der Strafe. Das will ich gar nicht leugnen. Aber »der Lohn, den die Sünde zahlt«, ist nicht ewige Qual, sondern Tod! (Römer 6,23 NGÜ). Reulose Sünder, die Gottes Gnade ablehnen, gehen für immer verloren. Sie verpassen die Unsterblichkeit und fallen schließlich dem Vergessen anheim.

Johannes 3,16 bringt die Wahrheit unmissverständlich auf den Punkt: »Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren [gr. Grundtext: απολληται = völlig vernichtet] werden, sondern das ewige Leben haben.«

Die Alternative zum ewigen Leben ist nicht ewige Qual, sondern ewiger Tod.

Mit freundlicher Genehmigung von www.lltproductions.org (Lux Lucet in Tenebris), Rundbrief 19. März 2018.


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