• Bilder führen dich in ein neues Leben: Vom Bronzebassin zum Lebensstrom

    Vom Bronzebassin zum Lebensstrom

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    Erlebe Tiefenreinigung. Von Kai Mester

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Mittwoch, 22 September 2021 – 08:45 Uhr

Bilder führen dich in ein neues Leben: Vom Bronzebassin zum Lebensstrom

Vom Bronzebassin zum Lebensstrom

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Erlebe Tiefenreinigung. Von Kai Mester

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Was Abraham in Morija am Altar erlebte, als er seinen Sohn opfern sollte, wurde im jüdischen Heiligtum am Brandopferaltar gezeigt. Dort legte der Mensch die Hände auf das Opfertier und wurde frei von seinen Sünden, seinen Lasten, seinen sklavischen Süchten und Lastern. Was für ein befreiendes Gefühl! Was für eine Freiheit!

In mehreren Stationen ging es dann weiter bis ins Allerheiligste zur Bundeslade, wo deutlich wurde, wie Gott durch seine Gegenwart und seinen Glanz dem menschlichen Herzen sein Wesen einprägen möchte.

Station 2: Das Wasserbecken

Die zweite Station nach dem Brandopferaltar war das aus Bronzespiegeln gefertigte Wasserbecken (2. Mose 38,8). Es stand zwischen dem Altar und dem Zeltheiligtum (2. Mose 30,18). Später, in Salomos Tempel, hatte es ganze 5 m Durchmesser, stand auf 12 gegossenen Rindern zwischen zehn weiteren Bassins und war am Rand geformt wie eine Lilienblüte. Man nannte es »Meer« (2. Chronik 4,2-5). Hier wuschen die Priester Hände und Füße, bevor sie stellvertretend für den Sünder mit einer Schale Opferblut das Heiligtum betraten (2. Mose 40,32).

In der Tempelvision des Propheten Hesekiel, wo er ein zukünftiges Heiligtum schaut, taucht das Wasserbecken aber gar nicht mehr auf. Dafür entspringt ein Fluss unter der Tempelschwelle, der überall Leben und Gesundheit hinbringt (Hesekiel 47). Auch der Apostelprophet Johannes sieht den so genannten Strom des Lebens und an seinen Ufern den sagenumwobenen Lebensbaum (Offenbarung 22,1-2).

Noch heute finden wir im Judentum, im Christentum und im Islam Waschungen und Tauchbäder, die auf das Wasserbecken der Stiftshütte zurückgehen. Sie symbolisieren Reinigung von Körper, Seele und Geist.

Wasser für alle

Jesus von Nazareth verkündete dieselbe Botschaft wie das Wasserbecken im Tempel: Wir brauchen eine Neugeburt aus Wasser und Geist, die unser Denken und unser Leben verändert (Johannes 3,5): Wer Vertrauen zu mir gewinnt, taucht ein in diese neue Gedankenwelt; Beziehungen heilen und er wird selbst zur Kraftquelle für seine Mitmenschen. »Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.« (Johannes 7,38) Denn ich bin der Kanal des einen Gottes, der die »Quelle des lebendigen Wassers« ist (Jeremia 2,13). Ich verbinde euch mit dieser »Quelle gegen Sünde und Unreinheit« (Sacharja 13,1).

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