• Deutsche Erstauflage des 1888-Galaterkommentars: Endlich frei!

    Endlich frei!

    Appetithappen aus einem bahnbrechenden Buch. Rechtzeitig bevor Siebenten-Tags-Adventisten weltweit im 3. Quartal 2017 den Galaterbrief studieren. Von Ellet Waggoner
     
Mittwoch, 04 März 2015 – 09:53 Uhr

Jüdische Elternliebe: Rabbi Tarfon und seine Mutter

Rabbi Tarfon und seine Mutter

Photo: wavebreakmedia - Shutterstock.com

Wie sehr lieben wir unsere Eltern? Von Richard Elofer

Im Talmud findet man wunderschöne Erzählungen, die zeigen, wie sehr sich unsere Weisen bemühten, das fünfte Gebot zu halten. Zum Beispiel:

Wenn Rabbi Tarfons Mutter abends zu Bett gehen wollte, neigte sich der Talmudgelehrte so weit zu Boden, dass sie ihn als Stufe benutzen konnte, um in ihr Bett zu steigen.

Einmal bemerkt Rabbi Tarfon, dass seine Mutter ihre Schuhe nicht hatte, da legte er seine Hände vor ihre Füße, damit sie nicht weiter auf den rauen Fußboden treten musste.

Der Talmud erzählt auch, dass Rabbi Tarfon sehr krank wurde. Da bat seine Mutter die Weisen, für ihren Sohn zu beten. Sie sagte ihnen, was er alles tat, um sie zu ehren. Die Weisen versicherten ihr, dass sie für ihn beten würden. Doch die Mitzwa, die Eltern zu ehren, »hat er, nach allem, was er für dich getan hat, nicht einmal zur Hälfte erfüllt!«

Aus: Shabbat Shalom Newsletter 618, 7. Februar 2015 bzw. 18. Shevat 5775, Herausgeber: World Jewish Adventist Friendship Center

Empfohlener Link:
http://jewishadventist-org.gcnetadventist.org


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