• Vatikan zwischen Anspruch und Wirklichkeit (Teil 2): Heiliger Stuhl oder Blendwerk?

    Heiliger Stuhl oder Blendwerk?

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    Von der Kunst, erfolgreich auf die falsche Fährte zu führen. Von Dr. Alberto R. Treiyer

Mittwoch, 18 April 2018 – 07:41 Uhr

Trump zwischen Assad und Kim: Die USA gehen unerschrocken voran

Die USA gehen unerschrocken voran

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Der Nordkönig verschafft sich Respekt und baut seinen Einfluss aus. Von Kai Mester

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Keine Militärmacht der Erde ist so stark und so aktiv wie die USA. Sie unterhält mehrere hundert Militärstützpunkte im Ausland, vor allem in Deutschland, aber auch in Italien, Spanien, Griechenland, im Nahen und Fernen Osten, in Australien, Afrika und Lateinamerika.

Zum Vergleich: Russland kommt im Ausland nur auf etwa 30 Militärbasen in zehn Ländern. Acht Länder davon sind ehemalige Sowjetrepubliken. Die einzigen anderen beiden Länder sind Syrien und Vietnam.

Zweiter Kalter Krieg

Der Ton zwischen den USA und Russland in den letzten Wochen hat sich dramatisch verschärft. Man spricht wieder vermehrt vom Zweiten Kalten Krieg. Die US-amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley und ihr russischer Kollege Wassili Nebensja liefern sich einen immer neuen Schlagabtausch im Sicherheitsrat und verhindern durch ihr Veto UN-Resolutionen.

Dennoch: Als die USA letzte Woche ihre Luftangriffe auf Syrien ankündigten, zog Russland fluchtartig seine Kriegsschiffe aus seinem Militärhafen in Tartus ab. Seine Drohungen, im Falle eines Angriffs die Schiffe der NATO-Staaten anzugreifen, von denen aus dann die Raketen gestartet wurden, hat es nicht wahrgemacht. Es spricht sogar weiterhin von Gesprächsbereitschaft. Die Luftschläge waren sehr gezielt, es scheint keine Toten gegeben zu haben. Das Signal: Wir wollen keinen Krieg, werden dem internationalen Chemiewaffenverbot aber im Zweifelsfall auch mit Waffengewalt Geltung verschaffen.

Wer hat das Sagen?

Die USA zeigen derzeit auf der Weltbühne immer wieder, wer auf der Welt das Sagen hat. Genau das ist in der Bibel prophezeit. Mit dem Militär Frankreichs und Englands an ihrer Seite haben die USA den Staffelstab der römischen Militärmacht übernommen.

Wer die Prophezeiungen des biblischen Propheten Daniel studiert, weiß, dass es der Nordkönig ist, der in der Endzeit die Herrschaft über die ganze Welt anstrebt (Daniel 11,40ff). Das eiserne Rom des Standbilds (Daniel 2), das vierte Tier mit den eisernen Zähnen und zehn Hörnern wird bis zur Wiederkunft Jesu regieren (Daniel 7). Das kleine Horn (Daniel 8) wird ganz groß werden.

Ein Ziel, verschiedene Propaganda-Wege

Geschickt wechseln Trump und Franziskus sich ab im Lichtkegel der Medien. Sie wirken gegensätzlich, auch wenn Trump schon zu Besuch am Heiligen Stuhl war. Trump steht auf Israels Seite und schmiedet eine säbelrasselnde Allianz mit Saudi-Arabien und Ägypten gegen den Iran, Syrien, die Hisbollah und Hamas. Der Vatikan dagegen verstand sich von Anfang an als Schutzherr der Palästinenser und gibt sich generell als Friedensstifter (siehe Kuba).

Doch beide, so der biblisch-prophetische Befund, steuern auf ein Ziel hin: eine römisch-christlich dominierte Welteinheitsregierung, die in der Offenbarung des Johannes beschrieben ist.

Letzte Widerstandsnester erobern

Für Mai ist nun ein Treffen zwischen Trump und Kim Jong-un von Nordkorea geplant. Noch vor kurzem haben sie sich gegenseitig mit ihren Atomwaffen gedroht. Geht Trumps Rechnung jetzt auf? Erst wüst drohen, um dann fast freundschaftlich zu verhandeln? Wir dürfen gespannt sein.

Atempausen für persönliche Transformation

Es ist erstaunlich, wie Gott die Winde immer wieder zurückhält, damit seine Nachfolger mit seinem Namen auf ihren Stirnen versiegelt werden können (siehe Offenbarung 7). Damit gemeint ist das Einprägen und Fixieren von Gottes Charakter im menschlichen Herzen oder wissenschaftlich gesprochen im Stirnlappen (Lobus frontalis) des menschlichen Gehirns.

Würde sich Gottes Wesen schon völlig in genug Menschen widerspiegeln, um die ganze Welt mit seiner Herrlichkeit zu erleuchten, könnte der letzte Showdown der Weltgeschichte beginnen. Doch offensichtlich ist dieser Prozess noch nicht abgeschlossen.

Der einzige Weg, diese persönliche Transformation zu erleben, ist Jesus, »das Ebenbild des HERRN«, anzuschauen. Denn in ihm sehen wir die Herrlichkeit des HERRN »wie in einem Spiegel«. Dann »wird unser ganzes Wesen so umgestaltet, dass wir ihm immer ähnlicher werden und immer mehr Anteil an seiner Herrlichkeit [seinem Charakter] bekommen. Diese Umgestaltung ist das Werk des HERRN; sie ist das Werk seines Geistes.« (2. Korinther 3,18 NGÜ)

»Jesus wartet sehnsüchtig darauf, in seiner Gemeinde sichtbar zu werden. Wenn Jesu Wesen völlig in seiner ›Familie‹ nachgebildet ist, dann wird er kommen und sie für sich beanspruchen.« (Christ's Object Lessons, 69)


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