• Trump und Kim schließen Freundschaft: Geht der Kalte Krieg endgültig zu Ende?

    Geht der Kalte Krieg endgültig zu Ende?

    Adobe Stock - le0nmd

    Wird der 12. Juni 2018 als Tag in die Geschichte eingehen, an dem der Weltfriede begann? Von Kai Mester

    Merken

    Merken

    Merken

    Merken

    Merken

    Merken

    Merken

    Merken

    Merken

    Merken

    Merken

    Merken

    Merken

Montag, 23 Januar 2017 – 08:05 Uhr

Trump, Brexit und 2017: Es ist soweit, die Zukunft ist da!

Es ist soweit, die Zukunft ist da!
Adobe Stock - Thomas Reimer
 
»Viele Propheten, Gerechte und Könige wünschten zu sehen, was ihr seht und haben es nicht gesehen und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.« (Matthäus 13,17; Lukas 10,24) Von Kai Mester
 

Jetzt ist es geschehen das Undenkbare: Donald Trump ist Präsident, Ben Carson soll Minister für Stadtentwicklung werden und Theresa May hat angekündigt, dass Brexit bedeute: Ganz raus aus dem EU-Binnenmarkt und der -Zollunion.

Damit verschärft sich die Erfüllung der für Adventisten populärsten zwei Prophezeiungen: Daniel 2 und Offenbarung 13.

Paradebeispiel Brexit

Der Brexit ist das Paradebeispiel dafür, dass das vierte Weltreich seit Babylon, das römische Reich, weiter zerfällt. Seitdem lehmiger Ton unter das Eisen gemischt wurde, also seitdem die christliche Kirche begonnen hat, sich staatlich-römischer Macht zu bedienen, gelten die Verse:

»Die Füße und Zehen, die du gesehen hast, die teils aus Eisen und teils aus Ton waren, bedeuten, dass dieses Reich geteilt sein wird. Zum einen wird es etwas von der Härte des Eisens haben. Deshalb auch die Mischung von Ton und Eisen. Dass aber die Zehen der Füße teils aus Eisen und teils aus Ton waren, weist darauf hin, dass das Reich zwar zu einem Teil stark, zum anderen Teil aber zerbrechlich sein wird. Die Mischung aus Eisen und Ton deutet aber auch darauf hin, dass die Reiche versuchen werden, durch Heirat Bündnisse zu schließen. Diesen wird allerdings kein dauerhafter Erfolg beschieden sein, sie werden nicht zueinander halten – genauso, wie sich auch Eisen und Ton nicht richtig mischen lassen.« (Daniel 2,41-43 Neues Leben)

Die Bündnisse der jüngeren Vergangenheit ließen die EU entstehen. Mit den Römischen Verträgen wurde 1957 die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft geschaffen. Schengen (1985/1990), Maastricht (1992) und der Euro (1999/2002) folgten. Die Osterweiterung vergrößerte das Gebiet der EU enorm (2004/2007/2013). Doch der dauerhafte Erfolg wird durch den bevorstehenden Brexit in Frage gestellt.

Multi- oder unipolare Welt?

Parallel dazu wandelte sich die bipolare Welt des Kalten Krieges. Würden die USA tatsächlich als einzig verbleibende Weltmacht alle Staaten in ihren Bann ziehen, wie Offenbarung 13 es in seiner zweiten Hälfte voraussagt? Selbst in der Adventgemeinde gab es Stimmen, die eine Schwächung des Machtzentrums USA erwarteten und von einer multipolaren Welt sprachen. Die NATO galt manchen schon als obsolet. Die EU-, BRICS- und SOZ-Staaten gewannen an Einfluss. Die Afrikanische Union, ASEAN (Südostasien) und andere Regionalorganisationen wurden stärker. Unter Barack Obama hielt sich die USA in internationalen Fragen mehr denn je zurück, wirkte zuweilen fast bescheiden.

Doch Donald Trump will die USA erneut groß machen. Dazu sucht er neue Partner. Großbritannien und Israel, die alten Freunde, stehen plötzlich wieder im Vordergrund, nicht die EU. Des Weiteren kokettiert er mit Russland. Das passt ins Bild. Denn das erste große Etappenziel, die Einheit zwischen der römisch-katholischen und der orthodoxen Kirche, könnte bei einer Bromance zwischen Trump und Putin zustande kommen. Die russisch-orthodoxe Kirche ist nämlich der wichtigste Teil der orthodoxen Kirche, der sich noch ziert, was die Vereinigung betrifft.

Während Donald Trump 2016 im Wahlkampf die Katholiken in den USA umwarb, hatte Putin zweimal (25.11.2013 und 10.06.2015) Papst Franziskus im Vatikan aufgesucht. Es würde mich nicht wundern, wenn an dieser Stelle ein neues Bündnis entsteht, dass die endzeitlichen Entwicklungen vorantreibt. Ob in Washington oder Moskau: Der Sonntag ist ein gemeinsames, wichtiges, kulturelles und christliches Merkmal.

2017 und die Verführung der ganzen Erde

Die britischen Anglikaner sind historisch gesehen die nächstälteste Wunde, die ganz ausheilen muss. Und 2017 ist zudem noch das Reformationsjubiläum, das die Versöhnung mit den Protestanten vertiefen soll.

»Und ich sah ein anderes Tier [USA] aus der Erde aufsteigen, und es hatte zwei Hörner [Protestantismus und Republikanismus] gleich einem Lamm [christlich] und redete wie ein Drache. Und es übt alle Vollmacht des ersten Tieres [Vatikan] aus vor dessen Augen und bringt die Erde und die auf ihr wohnen dazu, dass sie das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde. Und es tut große Zeichen, sodass es sogar Feuer vom Himmel auf die Erde herabfallen lässt [Luftangriffe/Charismatische Bewegung] vor den Menschen. Und es verführt die, welche auf der Erde wohnen, durch die Zeichen [militärisch/spirituell], die vor dem Tier zu tun ihm gegeben sind, und es sagt denen, die auf der Erde wohnen, dass sie dem Tier, das die Wunde von dem Schwert hat und am Leben geblieben ist, ein Bild machen sollen [wie in der Ebene Dura (Daniel 3)]. Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres einen Geist zu verleihen, sodass das Bild des Tieres sogar redete [durch Gesetze] und bewirkte, dass alle getötet wurden [Todeserlass wie bei Königin Esther], die das Bild des Tieres nicht anbeteten [siehe drei Männer im Feuerofen (Daniel 3)]. Und es bewirkt, dass allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand [Pragmatismus] oder auf ihre Stirn [Überzeugung], und dass niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.« (Offenbarung 13,11-17)

Das Lied des Lammes

Währenddessen singen das Lamm und die 144.000 auf dem Berg Zion vor dem Thron (Offenbarung 14,1-3). Menschen, die Jesus folgen, wohin er auch geht (Vers 4), verkündigen Gottes Charakter durch das Lied ihres Lebens. Obwohl sie noch auf der Erde sind, stehen sie im Herzen im Allerheiligsten bei Gottes Thron. Obwohl sie vom Feind bedrängt werden, fliegen sie gleichsam mitten durch den Himmel und rufen laut: »Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre!« (Vers 7) Denn das Zerrbild, das das gewalttätige christliche Weltreich und seine Vasallen von Gott zeichnen, bricht gemeinsam mit dieser riesigen Propagandamaschine zusammen. Babylon ist gefallen! (Vers 8) Wer in den Bann dieser Scheinheiligkeit gerät, wird nur Qual erleben (Vers 9-11).

Wie genau lautet das Lied des Lammes, das unser Leben singen soll?

»Groß und wunderbar sind deine Werke, o HERR, Gott, du Allmächtiger! Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du König der Heiligen! Wer sollte dich nicht fürchten, o HERR, und deinen Namen nicht preisen? Denn du allein bist heilig. Ja, alle Völker werden kommen und vor dir anbeten, denn deine gerechten Taten sind offenbar geworden!« (Offenbarung 15,3-4)

Ist dieses wunderschöne, reine und heilige Lied in deinem Leben zu sehen, zu hören, zu spüren, zu riechen und zu schmecken? Eigens dafür bist du geboren worden, »den Armen frohe Botschaft zu verkünden; … zu verbinden, die zerbrochenen Herzens sind, den Gefangenen Befreiung zu verkünden und Öffnung des Kerkers den Gebundenen, um zu verkündigen das angenehme Jahr des HERRN … zu trösten alle Trauernden; um den Trauernden von Zion zu verleihen, dass ihnen Kopfschmuck statt Asche gegeben werde, Freudenöl statt Trauer und Feierkleider statt eines betrübten Geistes, dass sie genannt werden ›Bäume der Gerechtigkeit‹, eine ›Pflanzung des Herrn‹ zu seinem Ruhm.« (Jesaja 61,1-3)


Mehr auf HOFFNUNG WELTWEIT

Papst Franziskus in Nahost: Friedensapostel oder Antichrist?
Der schmale Weg: Bin ich gesetzlich?
Transkript der Predigt von Präsident Ted N. C. Wilson anlässlich der Herbstsitzung des GK-Exekutivausschusses 2014: Gottes prophetische Bewegung, ihre Botschaft, ihr Auftrag und der Versuch Satans, sie außer Gefecht zu setzen
Zeichen der Zeit: Prophetische Weckrufe
Daniel 2 unter der Lupe: Ein neuer Blick aufs Standbild
Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Inhalte und Dienste. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Unsere Datenschutzerklärung