• Ein Beitrag zur aktuellen Diskussion: Die Letzte Generation

    Die Letzte Generation

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    Die Lehre von der letzten Generation wird kritisiert, weil damit angeblich der Mensch durch sein sündloses Leben selbst zum Retter wird. Doch das ist zu kurz gedacht … Von Alberto Treiyer

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Mittwoch, 13 Juni 2018 – 04:40 Uhr

Trump und Kim schließen Freundschaft: Geht der Kalte Krieg endgültig zu Ende?

Geht der Kalte Krieg endgültig zu Ende?

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Wird der 12. Juni 2018 als Tag in die Geschichte eingehen, an dem der Weltfriede begann? Von Kai Mester

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Es ist tatsächlich geschehen. Die Präsidenten von Nordkorea und USA haben auf der Insel Sentosa in Singapur miteinander geredet und eine Erklärung unterzeichnet.

Kim Jong-un und Donald Trump haben sich anscheinend prächtig verstanden und sich verpflichtet an neuen Beziehungen zwischen ihren Ländern, aber auch zwischen Nord- und Südkorea zu arbeiten. Während Kim das Versprechen zu vollständiger Denuklearisierung unterschrieb und beide die sterblichen Überreste der im Koreakrieg gefallenen Soldaten austauschen wollen, sagte Trump zu, keine militärischen Manöver mehr vor der Küste Nordkoreas abzuhalten.

Das Propaganda-Video

Vor der Pressekonferenz, die Präsident Trump in Singapur gab, ließ er ein sehenswertes Video von Destiny Pictures abspielen, das man für die nordkoreanische Delegation vorbereitet und ihnen am Schluss der Gespräche gezeigt hatte. In ihm geht es darum, den Verlauf der Geschichte zu ändern:

»Die Vergangenheit muss nicht die Zukunft sein. Aus der Finsternis kann Licht werden, und das Licht der Hoffnung kann hell brennen.« Die Frage wird gestellt: »Was wäre, wenn ein Volk, das ein gemeinsames und reiches Erbe hat, eine gemeinsame Zukunft findet?« Der Film macht Werbung für »eine neue Geschichte – einen Neuanfang für den Frieden«.

Trump und Kim werden gezeigt, während der Sprecher skandiert: »zwei Männer, zwei Führer, ein Schicksal!« Und dann der Satz, der mir unter die Haut ging: »Eine neue Welt kann heute beginnen, eine Welt der Freundschaft, der Achtung und des Wohlwollens.«

Die nächste Frage: »Wann könnte dieser Moment in der Geschichte beginnen? Alles hängt von der Entscheidung ab, vom Heute, vom Jetzt, von diesem Augenblick!«

Science Fiction oder Realität?

Kim Jong-un kommentierte seine eigene Begegnung mit Trump mit den Worten: »Viele Leute in der Welt werden dies für eine Art Fantasie halten, aus einem Science-Fiction-Film.«

Südkoreas Präsident Moon Jae-in sagte im Anschluss: »Die Sentosa-Vereinbarung vom 12. Juni wird als historisches Ereignis in Erinnerung bleiben, das dabei geholfen hat, die letzte Hinterlassenschaft des Kalten Kriegs auf Erden zu beseitigen« Die Welt, 11.06.2018, 12:52 Uhr

Der Fall der Berliner Mauer 1989, die Auflösung des Ostblocks und der Sowjetunion 1991, die Annäherung zwischen USA und Kuba 2015, Revolutionen in ehemals kommunistischen Staaten (zuletzt in Armenien 2018), der Arabische Frühling ab 2010 mit seinen Folgen, die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem, die Eröffnung der US-Botschaft in Taiwan und nun das Treffen zwischen Trump und Kim. Sie alle bekräftigen die Tatsache, dass die USA die einzig verbliebene Weltmacht auf Erden sind. Sie verweist alle anderen internationalen Player selbstbewusst auf ihren Platz und schert sich nicht um internationale Organisationen und Verträge. Sie verhandelt mit den Staaten seit Trump anscheinend nur noch bilateral. Sie kann es sich leisten!

Trump macht bei seinem Umgang mit den Ländern dieser Welt deutlich, wo der Hammer hängt. Die Presse bezeichnet ihn als »Betreiber des Wandels«. »Er schafft Chaos und führt in die Irre, um dann daraus Vorteil zu ziehen. Das treibt viele seiner Kritiker in den Wahnsinn.« Jim Hanson, Fox News, 11.06.2018

»Er reduziert jedes Treffen auf den Machtkern: Ich bin der Präsident der einzig zählenden Weltmacht und damit ein Riese und ihr seid nichts als Zwerge und deshalb behandle ich euch auch so und wenn ihr nicht macht, was ich will, dann gibts Zölle ohne Ende.« Gerhard Spörl, T-Online, 11.06.2018, 18:28 Uhr

Der Aktienmarkt reagierte heute optimistisch nach dem Gipfeltreffen in Singapur.

Prophetie erfüllt sich

Die Prophetie kennt seit dem Untergang Griechenlands bis in die »Zeit des Endes« (Daniel 8,17; 11,40) nur eine Weltmacht: Rom. Sowohl Daniel als auch die Offenbarung zeigen uns Roms unterschiedliche Gesichter: das Kaiserreich der Antike, das mittelalterliche Heilige Römische Reich mit seinem Kirchenstaat und den europäischen Königreichen. Für die Endzeit sehen wir ein Wiedererstarken des internationalen Einflusses, den das Papsttum ausübt. Papst Franziskus hat hier schon viel bewegt.

Doch die letzte Machtfülle soll es laut Offenbarung 13,12 durch eine spezielle Weltmacht bekommen: »Und es übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen und es macht, dass die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war.« Es ist der militärische und kulturelle Arm Roms: »Es tut große Zeichen, sodass es auch Feuer vom Himmel auf die Erde fallen lässt vor den Augen der Menschen; und es verführt, die auf Erden wohnen, durch die Zeichen, die zu tun vor den Augen des Tieres ihm Macht gegeben ist.« (Vers 13-14)

Noch ist Europa recht angewidert von dem Gebaren der USA, während Trump schon mit allen populistischen Kräften und Regierungen in Europa liebäugelt. Es mag noch Rückschläge und Umwege geben, bis sich alles erfüllt. Doch die letzten Verse aus Offenbarung 13 rücken auf jeden Fall in immer greifbarere Nähe.

In der Bibel sind die Entwicklungen schon vor Jahrtausenden vorhergesagt. Als Siebenten-Tags-Adventisten haben wir zusätzlich noch die vertiefte Schau, die uns in Ellen Whites Schriften präsentiert wird. Es ist Zeit, dass wir uns der Bewegung anschließen, die am Ende als einzige die Glaubens- und Gewissensfreiheit hochhalten wird. Es ist eine Bewegung, die Mauern und Gräben überwindet. Sie wird die ganze Welt mit Gottes Glanz erhellen und erwärmen. Wer daran teilhat, der übt jetzt schon in seinem Bereich, mag dieser auch noch so klein sein.


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