• Die Geschichte des Evangeliums: Die 7 Siegel

    Die 7 Siegel

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    In Offenbarung 5 wird Johannes in einer Vision in den Himmel versetzt und sieht dort den himmlischen Thronsaal. Dort sitzt Gott auf dem Thron, um ihn herum sind viele heilige Wesen und Er hält eine versiegelte Rolle in seiner Hand. Diese Rolle hat 7 Siegel. Von Waldemar Laufersweiler

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Freitag, 14 Februar 2020 – 07:37 Uhr

Gott hält alles in der Hand: Ordnung im Chaos

Ordnung im Chaos

Adobe Stock - bioraven

Vertrauensvoll durch eine bewegte Zukunft. Von Ellen White

An den Ufern des Flusses Kebar schaute Hesekiel einen Wirbelsturm, der vom Norden zu kommen schien, »eine mächtige Wolke und loderndes Feuer, und Glanz war rings um sie her, und mitten im Feuer war es wie blinkendes Kupfer« (Hesekiel 1,4). Mehrere Räder, von denen jeweils »ein Rad im andern war« (Hesekiel 1,16), wurden von vier Lebewesen bewegt. Hoch über diesen »sah es aus wie ein Saphir, einem Thron gleich, und auf dem Thron saß einer, der aussah wie ein Mensch« (Hesekiel 1,26). »Und es erschien an den Cherubim etwas wie eines Menschen Hand unter ihren Flügeln.« (Hesekiel 10,8) Die Räder waren so kompliziert angeordnet, dass alles auf den ersten Blick wie ein reines Chaos wirkte; doch sie bewegten sich vollkommen aufeinander abgestimmt. Himmlische Wesen, unterstützt und geleitet von der Hand unter den Flügeln der Cherubim, trieben die Räder an. Über ihnen, auf dem Saphirthron, saß der Ewige, und um den Thron spannte sich ein Regenbogen, das Zeichen der göttlichen Gnade.

Wie das Rädergewirr von der Hand unter den Cherubimflügeln gelenkt wurde, so wird auch das verworrene Spiel menschlicher Ereignisse von Gott gesteuert. Mitten im Streit und Aufruhr der Völker lenkt der über den Cherubim Thronende dennoch die Geschehnisse dieser Erde.

Auch uns hat die Geschichte der Völker heute etwas zu sagen. Jedem Volk und jedem einzelnen Menschen hat Gott einen Platz in seinem großartigen Plan zugewiesen. Heute werden Menschen und Nationen durch das Lot in der Hand dessen geprüft, der keinen Fehler macht. Während jeder aufgrund seiner eigenen Wahl sein Geschick bestimmt, gelingt es Gott dennoch, bei alledem seine Absichten zu erfüllen.

Die Weissagungen, die der große ICH-BIN uns in seinem Wort geschenkt hat, fügen in der Kette der Ereignisse Glied an Glied und reichen aus ewiger Vergangenheit bis in die ewige Zukunft. So sagen sie uns, wo wir heute im Wechsel der Zeitalter stehen und was in Zukunft zu erwarten ist. Alles was die Prophetie bis heute vorausgesagt hat, steht inzwischen auf den Blättern der Geschichte verzeichnet. So können wir auch sicher sein, dass alles, was noch kommen soll, sich der Reihenfolge nach erfüllen wird.

Heute erklären die Zeichen der Zeit, dass wir an der Schwelle großer und ernster Ereignisse stehen. In unserer Welt ist alles in Aufregung. Vor unseren Augen erfüllt sich die Weissagung des Retters über die Ereignisse vor seinem Kommen: »Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschreckt nicht … Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort.« (Matthäus 24,6.7)

Die Gegenwart ist für alle Menschen von überragendem Interesse. Herrscher und Staatsmänner, Inhaber von Vertrauens- und Machtstellungen, nachdenkende Männer und Frauen aller Bevölkerungsklassen verfolgen aufmerksam, was um uns her geschieht. Sie beobachten die Beziehungen zwischen den Nationen. Sie bemerken die Intensität, die sich aller irdischen Elemente bemächtigt, und erkennen, dass sich etwas Großes und Entscheidendes anbahnt – dass die Welt am Rande einer gewaltigen Krise steht.

Die Bibel, und nur sie, vermittelt eine richtige Schau dieser Dinge. In ihr werden die großen Schlussszenen der Weltgeschichte offenbart, Ereignisse, die schon ihre Schatten vorauswerfen und deren geräuschvolles Nahen die Erde erzittern und die Menschenherzen vor Furcht verzagen lässt.

»Siehe, der HERR macht die Erde leer und wüst und wirft um, was auf ihr ist, und zerstreut ihre Bewohner … denn sie haben die Gesetze übertreten, die Satzungen abgeändert, den ewigen Bund gebrochen. Darum frisst der Fluch die Erde, und büßen müssen's, die darauf wohnen.« (Jesaja 24,1.5.6.)

»O weh des Tages! Denn der Tag des HERRN ist nahe und kommt wie ein Verderben vom Allmächtigen … Der Same ist unter der Erde verdorrt, die Kornhäuser stehen wüst, die Scheunen zerfallen; denn das Getreide ist verdorben. O wie seufzt das Vieh! Die Rinder sehen kläglich drein, denn sie haben keine Weide, und die Schafe verschmachten.« (Joel 1,15.17.18)

»Der Weinstock steht jämmerlich und der Feigenbaum kläglich, auch die Granatbäume, Palmbäume und Apfelbäume, ja, alle Bäume auf dem Felde sind verdorrt. So ist die Freude der Menschen zum Jammer geworden.« (Joel 1,12)

»Wie ist mir so weh! … Ich kann nicht schweigen; denn den Hall der Posaune habe ich gehört, den Lärm der Feldschlacht; Niederlage auf Niederlage wird gemeldet. Denn das ganze Land wird verheert.« (Jeremia 4,19.20)

»Denn groß ist jener Tag und seinesgleichen ist nicht gewesen, und es ist eine Zeit der Angst für Jakob; doch soll ihm daraus geholfen werden.« (Jeremia 30,7)

»Denn der HERR ist deine Zuversicht, der Höchste ist deine Zuflucht. Es wird dir kein Übel begegnen, und keine Plage wird sich deinem Hause nahen.« (Psalm 91,9.10)

»Du Tochter Zion … dort wird dich der HERR erlösen aus der Hand deiner Feinde. Jetzt aber werden sich viele Heiden wider dich zusammenrotten und sprechen: Zion ist entweiht; unsere Augen sollen sich daran weiden! Aber sie wissen des HERRN Gedanken nicht und kennen seinen Ratschlag nicht.« (Micha 4,10-12)

Gott wird seine Gemeinde in der Stunde ihrer größten Gefahr nicht im Stich lassen. Er hat Errettung verheißen. »Ich will das Geschick der Hütten Jakobs wenden«, hat er verkündet, »und mich über seine Wohnungen erbarmen« (Jeremia 30,18).

Dann wird Gottes Absicht erfüllt und die Grundsätze seines Reiches von allen Menschen unter der Sonne anerkannt werden.

Prophets and Kings, 535-538.


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