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    Die Gemeinde in Zeiten des Umbruchs

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Freitag, 29 Januar 2021 – 10:46 Uhr

Zur Amtseinführung Joe Bidens: USA werden noch katholischer

USA werden noch katholischer

Adobe Stock - ISTANBUL2009

Wie jeder US-Präsident ein Stück Prophetie erfüllt. Von Kai Mester

Ein Großteil der Welt und vor allem der Medien atmet auf: Donald Trump hat das Weiße Haus verlassen.

Seinen Stuhl hat mit Joe Biden nach John F. Kennedy der zweite römisch-katholische Präsident in der Geschichte der USA eingenommen. Hinter dem Schreibtisch im Oval Office steht jetzt ein Bild von seinem Besuch 2016 beim jesuitischen Papst Franziskus in Rom. Bei seiner Amtseinführung ließ er das Anrufungsgebet von einem engen Vertrauten sprechen, dem Jesuiten Leo O'Donovan, in welchem sich dieser auf den Papst bezog und das Gemeinwohl beschwor. Gemeinwohl und Klimaschutz stehen für Papst Franziskus ganz oben auf der Prioritätenliste.

Leo O'Donovan hatte schon das Begräbnis von Joe Bidens Sohn Beau geleitet, der 2015 mit 46 Jahren an Krebs verstarb. Seine Mutter Neilia, Joe Bidens erste Frau, wurde mit der gemeinsamen einjährigen Tochter Naomi bei einem tragischen Autounfall aus dem Leben gerissen. Beau war damals mit einem gebrochenen Bein davongekommen. Das sind ergreifende Schicksalsschläge. Es war sein Glaube, der Joe Biden Kraft und Durchhaltevermögen in diesen schweren Zeiten gab.

Ein weiterer Jesuit zelebrierte am Morgen desselben Tages die sogenannte Amtseinführungsmesse – sein Name Kevin O'Brien. Auch er ist ein Freund der Familie.

Donald Trump hatte die Anzahl der Katholiken am Supreme Court von 5 auf 7 gehoben. Insgesamt gibt es 9 und sie haben das Amt auf Lebenszeit. Joe Biden nun ist eben selbst Katholik. So viele katholische Hauptentscheidungsträger. Das hat es in den USA noch nie gegeben! Das ist eine beachtliche Quote, stellen doch die Katholiken mit etwa 71 Millionen Katholiken nur 22 Prozent Bevölkerung. Als die USA gegründet wurden, gab es nur nur 35.000 Katholiken (1,2 %) in der weißen Bevölkerung. Alles in allem eine beachtliche historische Entwicklung.

Die Eiszeit zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Weißen Haus ist auf jeden Fall zu Ende. Vielleicht wird Joe Biden stattdessen sogar einen richtigen Schmusekurs einschlagen.

Kurz vor der Vereidigung schrieb Alessandro Gisotti auf Vatican News: »Jetzt ist somit die Zeit gekommen, um ›wir‹ statt ›ich‹ zu sagen. Um die Wunden zu heilen. Und um zu der Einheit wiederzufinden …« Er bezog dies auf die USA. Doch er spricht nicht nur von innenpolitischer Heilung, sondern auch von der außenpolitischen Seite. Es geht um die Wiederaufnahme eines Vertrauensverhältnisses zu internationalen Einrichtungen und um den Schutz unseres »gemeinsamen Hauses«. Denn wir sind »alle Brüder«: Fratelli tutti, wie Papst Franziskus seine jüngste Enzyklika nannte.

Kennern der apokalyptischen Prophetie des Apostels Johannes (vor allem Kapitel 13+17) kommt hier doch einiges vertraut vor. Schulterschluss der Mächtigen (USA und Vatikan) und Freiheitseinschränkung für Dissidenten. Das ist vorausgesagt!

»Das Erste und Wichtigste, wozu ich auffordere, ist das Gebet. Es ist unsere Aufgabe, mit Bitten, Flehen und Danken für alle Menschen einzutreten, insbesondere für die Regierenden und alle, die eine hohe Stellung einnehmen, damit wir ungestört und in Frieden ein Leben führen können, durch das Gott in jeder Hinsicht geehrt wird und das in allen Belangen glaubwürdig ist. In dieser Weise zu beten ist gut und gefällt Gott, unserem Retter, denn er will, dass alle Menschen gerettet werden und dass sie die Wahrheit erkennen.« (1. Timotheus 2,1-4 NGÜ)


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