• Erlebnis auf dem Friedhof: Der Geist von Yountville

    Der Geist von Yountville

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    … und andere Täuschungen. Von Pat Arrabito

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Freitag, 14 Mai 2021 – 08:26 Uhr

Platons Einfluss aufs Christentum: Fremdes Feuer

Fremdes Feuer

Adobe Stock -Sheri Armstrong

Die Lehre von der unsterblichen Seele. Von Kai Mester und Daniel Knauft

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Da die Vorstellung von einer unsterblichen Seele, die nach dem leiblichen Tod weiterlebt, nicht in der Bibel zu finden ist, stellen sich zwei Fragen:

1. Wo hat die Zweiteilung in Körper und Seele ihren Ursprung?
2. Wie kam es, dass das Christentum diese Sicht übernommen hat?

Die Welt, in der die ersten Christen das Evangelium von der Auferstehung verkündigten, war vom dualistischen Weltbild des Sokrates, Platon und Aristoteles geprägt. Die Griechen waren durch philosophische Überlegungen zu der Auffassung von der Zweiteilung des Menschen in Körper und Seele gelangt.

»Wir sind mehr oder weniger von der griechischen, platonischen Vorstellung beeinflusst, dass der Körper stirbt, aber die Seele unsterblich ist. Diese Vorstellung ist ganz gegen das hebräische Denken und findet sich nirgends im Alten Testament.« (International Standard Bible Encyclopedia, Grand Rapids, Michigan (1960), Bd. 2, S. 812)

»Durch die Platoniker gelangte die wahrhaft griechische Lehre von der Seele in die christliche Theologie. Clemens von Alexandria, Origenes und Augustinus lernten alle in der Schule Platons ... Die katholische Lehre fußt auf ihrem Gedankengut, das über Platon auf Sokrates, Pythagoras und die Orphiker zurückgeht.« (Encyclopedia of Religion and Ethics, »Soul« (1928), Bd. 11, S. 742)

Die Orphiker waren die Anhänger eines altgriechischen Mysterienkultes.

»Platon schlussfolgerte, dass nur Dinge, die aus Einzelteilen bestehen, zerfallen können. Die Seele habe aber ein einfaches, nicht zusammengesetztes Wesen und könne daher nicht zersetzt werden.« (George Stuart Hendry, The Westminster Confession for Today, Richmond, Virginia (1960), S. 244)

»Für die Geistesgeschichte des Abendlandes ist die platonische Lehre von der Unsterblichkeit besonders kennzeichnend. Sie konnte so tief ins Denken des Abendlandes eindringen, weil sie – wenn auch mit gewissen Änderungen – von der christlichen Theologie und der kirchlichen Lehre assimiliert wurde. Im Jahre 1512 (1513) wurde sie auf dem Laterankonzil sogar zum Dogma erhoben.« (Emil Brunner, Eternal Hope, Philadelphia (1954), S. 100)»

Dieses Denken ist der Bibel völlig fremd. Das christliche Glaubensbekenntnis lautet schriftgemäß und in Ablehnung der griechischen Sichtweise nicht ›Ich glaube an die Unsterblichkeit der Seele‹, sondern ›Ich glaube an die Auferstehung des Leibes‹.« (T. A. Kantonen, The Christian Hope, Philadelphia (1954), S. 28)

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