• Rom und die Impfpflicht: Erst die Impfung, dann der Weltklimatag

    Erst die Impfung, dann der Weltklimatag

    Adobe Stock - gearstd

    Adventisten zwischen Staunen, Vorsicht, Trendsetting und Widerstand. Von Dr. Alberto Treiyer, Theologe, Autor und Experte auf den Gebieten Heiligtum und apokalyptische Prophetie

Mittwoch, 23 Juni 2021 – 07:47 Uhr

Papst verließ Vatikan: Tödliche Wunde

Tödliche Wunde

Louis-Alexandre Berthier (20 November 1753 – 1 June 1815) - Wikipedia | Pixabay.com

Massiver Machtverlust. Von Jim Wood

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Vielen Siebenten-Tags-Adventisten ist die Geschichte vertraut. Sie benutzen sie als Beleg, um Offenbarung 13 zu erklären. Da, wo es um das siebenköpfige Meertier geht.

»Und ich sah eines seiner Häupter, als wäre es tödlich verwundet, und seine tödliche Wunde wurde heil. Und die ganze Erde wunderte sich über das Tier.« (Offenbarung 13,3)

Laut Prophezeiung hatte das Tier 42 Monate (1260 Tage) lang Macht. Adventisten wenden das Tag-Jahr-Prinzip an, zeichnen diesen Zeitraum auf einer Zeitachse ein und identifizieren sein Ende mit dem Jahr 1798. Dort taucht dann die Beschriftung »Tödliche Wunde« auf.

Wir wissen, dass einer von Napoleons obersten Generälen, Louis-Alexandre Berthier, in diesem Jahr Papst Pius VI. gefangen nahm und ins Exil schickte. Päpstliche Macht gebrochen. Tödliche Wunde. Wir rezitieren diese geschichtlichen Fakten, ohne uns mit der Hässlichkeit der tatsächlichen Ereignisse zu befassen. (Wusstest du, dass Napoleons Kriege nicht weniger als 3,5 Millionen Soldaten das Leben kosteten, plus vielleicht 3 Millionen zivile Tote?)

Im Jahr 1796 marschierte Napoleons Armee in Italien ein. Wenn nicht Rom und das Papsttum durch den Vertrag von Tolentino verschont geblieben wären, hätten die prophetischen 1260 Jahre schon vorzeitig enden können. Ende 1797 dann wurde ein beliebter französischer General in Rom erschossen, als er die französische Botschaft besuchte. Napoleons Militärmaschinerie reagierte. General Berthier erhielt den Befehl, die Stadt und den Vatikan einzunehmen sowie den Papst zu inhaftieren.

Das Vermont Journal vom 11. Dezember 1798 bietet einen faszinierenden Bericht über die letzten Tage des Papstes in Rom. Es ist eine Geschichte von Bosheit, Verrat und Betrug.

Laut dem Journal fürchtete Berthier den Widerstand einer stark antifranzösischen Bevölkerung. Er hatte 15.000 Mann unter seinem Kommando, aber sah sich in Rom mehr als 160.000 Menschen gegenüber, von denen viele bewaffnet waren. Daher erschien es ihm leichter, sein Ziel durch List als durch Waffengewalt zu erreichen.

So schickte er eine Nachricht an Papst Pius und versicherte ihm seine friedlichen Absichten. Es würde kein Blutvergießen, keine Gewalt oder Plünderungen seitens seiner Truppen geben, solange die Bevölkerung ruhig bliebe. Die großen Museen, Galerien und Bibliotheken würden verschont werden. Einzige Bedingung: Er müsse durch ein Edikt alle Römer auffordern, die Franzosen in der Stadt willkommen zu heißen und freundlich aufzunehmen.

Der Papst willigte ein. Sein Eingehen auf Berthiers »Bitte« war in den Augen der europäischen Beobachter ein Skandal. Es ließ ihn als schwach, wankelmütig und leichtgläubig erscheinen. Berthiers Rechnung ging auf. Mit wenig oder gar keinem Widerstand drang seine Armee in die Stadt ein. Plünderungen gab es dennoch zuhauf. Museen, Galerien und Bibliotheken wurden ihrer unschätzbaren Schätze beraubt. Ein Offizier beschlagnahmte sogar die Schnupftabakdose des Papstes!

Berthiers Männer eskortierten Papst Pius VI. am 20. Februar 1798 aus dem Vatikan. Er starb etwa 18 Monate später in Frankreich. Tödliche Wunde …

Von www.lltproductions.org (Lux Lucet in Tenebris), Rundbrief Juni
2021.


Mehr auf HOFFNUNG WELTWEIT

Papst Franziskus in Nahost: Friedensapostel oder Antichrist?
Zeichen der Zeit: Prophetische Weckrufe
Daniel 2 unter der Lupe: Ein neuer Blick aufs Standbild
Vorbereitung auf die letzte Krise: Einsatz, Selbstverleugnung, Hingabe
Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Inhalte und Dienste. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Unsere Datenschutzerklärung