• Sabbat: Ein Zeichen zwischen Gott und dem Menschen

    Ein Zeichen zwischen Gott und dem Menschen

    film1

    Der Sabbat ist ein Geschenk Gottes, das er jede Woche für uns bereithält … Von Waldemar Laufersweiler und Henry Stober

    Merken

    Merken

    Merken

    Merken

    Merken

    Merken

    Merken

    Merken

    Merken

    Merken

    Merken

    Merken

    Merken

Dienstag, 09 August 2016 – 02:03 Uhr

Jesus als Vorbild für politisches Handeln: Wie politisch dürfen Nachfolger Jesu sein?

Wie politisch dürfen Nachfolger Jesu sein?

Adobe Stock - thingamajiggs

Es kommt wohl ganz darauf an, welche politischen Ziele sie verfolgen. Von Ellen White

Gottes Reich kommt nicht mit Äußerlichkeiten. Die frohe Botschaft von Gottes Gnade mit ihrem Selbstverleugnungsdrang kann niemals den Geist der Welt atmen. Die beiden Prinzipien sind grundverschieden. »Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt werden muss.« (1. Korinther 2,14)

Heute aber gibt es in der religiösen Welt ganze Scharen, die meinen, sie würden für die Aufrichtung von Jesu Reich als irdischem und weltlichem Königreich wirken. Sie wollen unseren Herrn zum Herrscher über die Reiche dieser Welt machen, zum Herrscher in ihren Gerichtshöfen und Militärlagern, ihren Parlamenten, Palästen und Märkten. Sie erwarten von ihm, dass er durch neue Gesetze regiert, deren Einhaltung von menschlichen Behörden überwacht wird. Da Jesus selbst, nicht mehr hier ist, werden sie die Dinge in die eigene Hand nehmen und für Recht und Ordnung in seinem Reich sorgen wollen. Schon die Juden zur Zeit Jesu wollten ein solches Reich aufrichten. Hätte Jesus ein weltliches Reich errichten wollen, um das einzuführen, was sie als göttliches Recht betrachteten, ja hätte er sie zu Auslegern seines Willens gemacht und zu seinen Vollzugsbeamten, dann hätten sie ihn angenommen. Doch er sagte: »Mein Reich ist nicht von dieser Welt.« (Johannes 18,36) Er weigerte sich den irdischen Thron zu besteigen.

Die Regierung, unter der Jesus lebte, war ein korruptes Unterdrückerregime; überall herrschte himmelschreiender Missbrauch: Erpressung, Intoleranz und zermürbende Grausamkeit. Doch der Retter bemühte sich nicht um Gesellschaftsreformen. Auch prangerte er weder staatlichen Missbrauch an noch tadelte er irgendwelche Volksfeinde. Er mischte sich nicht in Verwaltungs- oder Behördenangelegenheiten der Machthaber ein, sondern hielt sich als unser Vorbild abseits von irdischen Regierungen. Dabei war ihm das Leid der Menschen keineswegs gleichgültig. Doch er wusste: Das Heilmittel lag nicht in bloßen menschlichen und äußerlichen Maßnahmen. Die Heilung konnte nur dann wirkungsvoll sein, wenn sie den Menschen ganz persönlich erreichte und das Herz erneuerte.

Nicht durch Gerichtsurteile, Rats- oder Parlamentsbeschlüsse, nicht durch die Gönnerschaft von Prominenten wird das Reich des Messias aufgerichtet, sondern indem Jesu Wesen durch das Wirken des Heiligen Geistes im Menschen implantiert wird. »Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.« (Johannes 1,12.13) Das ist die einzige Kraft, die den Menschen aufrichten kann. Das menschliche Mittel, um dies zu vollbringen, ist das Lehren und Ausleben von Gottes Wort.

Als der Apostel Paulus seinen Dienst in Korinth begann, jener bevölkerungsreichen, wohlhabenden und bösen Stadt, die von unaussprechlichen heidnischen Lastern verseucht war, sagte er: »Denn ich hatte mir vorgenommen, unter euch nichts anderes zu wissen als nur Jesus Christus, und zwar als Gekreuzigten.« (1. Korinther 2,2) Als er später denen schrieb, die selbst von den garstigsten Sünden infiziert waren, konnte er sagen: »Aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt worden in dem Namen des Herrn Jesus und in dem Geist unseres Gottes!« »Ich danke meinem Gott allezeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch in Christus Jesus gegeben ist.« (1. Korinther 6,11; 1,4)

Heute wie zur Zeit Jesu wirken nicht die für Gottes Reich, die lautstark Anerkennung und Unterstützung von irdischen Herrschern und menschlichen Gesetzen fordern, sondern die, welche den Menschen in Gottes Namen jene geistlichen Wahrheiten verkünden, die bei den Empfängern das auslösen, was Paulus einst erlebte: »Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir.« (Galater 2,20) Dann werden sie sich auch wie Paulus für das Wohl der Menschen einsetzen. Er sagte: »So sind wir nun Botschafter für Christus, und zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun stellvertretend für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!« (2. Korinther 5,20)

Es ist unsere Pflicht, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um die drohende Gefahr abzuwenden … Eine enorme Verantwortung ruht auf betenden Männern und Frauen im ganzen Land. Fleht zu Gott, dass er diese finstere Wolke aufhält und noch ein paar Jahre länger Gnadenzeit schenkt, in der wir für den Meister wirken können.

An alle, die heute Gottes Gebote halten: Regt euch! Sucht die Sonderhilfe, die allein Gott euch bieten kann! Bringt mehr Einsatz, um die drohende Katastrophe so lange wie möglich aufzuhalten!

Gottes Volk, das die Gebote hält, darf zu dieser Zeit nicht schweigen, als ob wir die Lage anstandslos hinnehmen würden.

Wir tun nicht Gottes Willen, wenn wir still dasitzen und nichts tun, um die Gewissensfreiheit zu schützen. Feurige, wirksame Gebete sollten zum Himmel aufsteigen, damit diese Katastrophe aufgeschoben wird, bis wir die Aufgabe erfüllt haben, die so lange vernachlässigt wurde. Betet mit Bitten und Flehen und handelt dann auch entsprechend euren Gebeten!

Es gibt viele, die ganz entspannt sind, gleichsam im Schlaf versunken. Sie sagen: »Wenn die Prophetie ein Sonntagsgesetz voraussagt, dann kommt das Gesetz sowieso.« Mit dieser Schlussfolgerung legen sie die Hände in den Schoß und warten geduldig auf die Erfüllung. Sie trösten sich mit dem Gedanken, dass Gott sein Volk in der Trübsalszeit schon beschützen wird. Doch Gott wird uns nicht retten, wenn wir uns nicht bemühen, die Aufgabe zu erfüllen, die er uns gegeben hat.

Als treue Wächter müssen wir das Schwert kommen sehen und Alarm schlagen. Nur so werden Männer und Frauen nicht aus Unwissenheit einen Kurs einschlagen, den sie meiden würden, wenn sie die Wahrheit erfahren hätten.

Aus: Desire of Ages, 509-510; Last Day Events, 126-127


Mehr auf HOFFNUNG WELTWEIT

Papst Franziskus in Nahost: Friedensapostel oder Antichrist?
Überlegungen zum VATER UNSER: Herr, lehre uns beten
Gebet um Vergebung und Hilfe: Die nötige Wende
Gottes Willen erkennen – Teil 4: Wer hat mir etwas zu sagen?
Transkript der Predigt von Präsident Ted N. C. Wilson anlässlich der Herbstsitzung des GK-Exekutivausschusses 2014: Gottes prophetische Bewegung, ihre Botschaft, ihr Auftrag und der Versuch Satans, sie außer Gefecht zu setzen
Prüft alles: YouTruth?
Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Inhalte und Dienste. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Unsere Datenschutzerklärung