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    Abenteuergeschichten (2/8)

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Mittwoch, 14 November 2018 – 06:46 Uhr

Aus dem Leben eines modernen Missionars (Tawbuid-Projekt auf Mindoro – Teil 61): Homeschooling für Missionarskinder

Homeschooling für Missionarskinder

Adobe Stock - Chaiyawat

Eine Investition, die sich lohnt. Von John Holbrook

Kaum hatte ich jeden Nachmittag mein Homeschooling beendet, rannte ich ins Dorf und konnte frei im Tal umherstreifen. Meine Freunde und ich gruben essbare Wurzeln aus, bauten uns kleine Hütten, halfen beim Ackerbau oder spielten Kickball. Ich erinnere mich noch gut daran, als mein bester Freund weg war und ich mich jeden Nachmittag bei ihm daheim mit einer Patientin unterhielt, die dort wohnte. Hauptsächlich wegen dieser Gespräche gab sie ihr Leben schließlich Jesus.

Dann gab es noch die Übersetzungsarbeit. Das Übersetzen oder Redigieren war langwierig und anstrengend: Stunde um Stunde Zusammensitzen mit meinem Vater. Doch so hatte ich wirklich spürbar Anteil an unserem Missionsauftrag. Die Übersetzungsarbeit gab mir die Identität, gemeinsam mit meiner Familie Missionar zu sein. Auch erlangte ich dabei sprachliche Fertigkeiten, die mir keine Schule hätte beibringen können.

Ich hatte keine Ahnung, dass Leute in den USA Opfer brachten, damit ich die beste Schulbildung bekommen konnte, die im philippinischen Urwald möglich war. Jetzt, wo mir das bewusst ist, wünschte ich mir, dass ich mich irgendwie bei ihnen bedanken könnte. In diesem Leben wird es wohl unmöglich sein, alle treuen Spender ausfindig zu machen und ihnen meinen Dank zu übermitteln. Doch wenn ich es könnte, würde ich sie wissen lassen, dass ihre Investition sich ausgezahlt hat. Ihr Opfer hat sich gelohnt. Es werden nicht nur Hunderte von Alangan im Himmelreich sein, weil sie meine Familie damals unterstützt haben, sondern meine Schulbildung hat mich auch auf meine eigene Mission vorbereitet. In jener Urwaldschule habe ich Gott lieben gelernt. Dort wuchs in mir auch die Sehnsucht, den Verlorenen zu dienen. Jetzt arbeite ich als Missionar, und jene Spenden und Opfergaben haben sich um ein Mehrfaches vervielfältigt.

Aus: Dale Goodson, Educating Missionary Children for Service, Adventist Frontiers, September 2018, Seite 4-5

Adventist Frontiers ist eine Publikation von Adventist Frontier Missions (AFM).
AFM hat es sich zum Ziel gesetzt, einheimische Bewegungen ins Leben zu rufen, die Adventgemeinden in unerreichten Volksgruppen gründen.

JOHN HOLBROOK wuchs im Missionsfeld auf. Er half seiner Familie eine Gemeindegründungsbewegung unter dem Alanganvolk in den Bergen der philippinischen Insel Mindoro zu initiieren. Seit 2011 setzt John seine Fähigkeiten und seine Erfahrung ein, um das Evangelium den abgeschotteten Tawbuid-Animisten zu bringen, einem Stamm, der in der Nachbarschaft der Alangan lebt.

www.afmonline.org


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