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    Gibt es wirklich Schutzengel?

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    … und was, wenn die Mine hochgeht? Von Kai Mester

Montag, 14 Dezember 2020 – 08:45 Uhr

Corona, die Angst oder …: Wer ist Sieger?

Wer ist Sieger?

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Gespräche mit dem Tod. Von Sylvia Clemens

Jede Zeit hat ihre Herausforderungen, ihre Anstrengungen, Sorgen, Probleme und ihre Krisen, die einschneidend alles bisher Gewesene verändern. Ja, auch jetzt, hier und heute wird gerungen. Mancher von uns fragt sich bang, wie viel wir aushalten können. Angst beginnt sich breit zu machen. Jeder von uns kennt das lähmende Gefühl der Ohnmacht, das uns nicht handeln lässt. Es treibt uns in bedenkliche Sorgenspiralen und macht letztlich alles viel, viel schlimmer, als es ist.

Die folgende nacherzählte (und ausgedachte) Geschichte eines unbekannten Verfassers bringt die Folgen dieses Gefühls auf den Punkt:

»Ein hoch angesehener Naturwissenschaftler kommt in eine Stadt. An deren Stadtrand begegnet ihm der Tod. Dieser erzählt beim Weitergehen, dass er heute 100 Menschen holen wird. Schnell, ohne lange Diskussion, eilt der Wissenschaftler voraus, um die Bewohner zu informieren. Er gibt sich viel Mühe, doch am Abend beim Verlassen der Stadt ist er fassungslos, denn es gab 5000 Tote. Er stellt sich empört vor den Tod, der auch die Stadt verlassen will, und stellt ihn zur Rede. Der Tod schmunzelt und sagt mit einer spöttischen Verbeugung, er habe einen tollen Gehilfen gehabt. Er allein hätte nur die 100 geschafft.«

Lähmende Angst kann uns handlungsunfähig machen, sie lässt uns um uns selbst kreisen, sucht nach möglichen Auswegen, macht krank und führt uns ganz gezielt von unserem himmlischen Vater weg. Wenn wir voller Kummer, Sorgen und Ängste sind, vertrauen wir nicht unserem Herrn, dass er diese Welt in seinen Händen hält und für seine Geschöpfe nur die allerbesten Absichten hat. Die Auswirkungen unserer ängstlichen Gemütsverfassung können sehr weitreichend sein; durch sie kann sich das Böse direkt in unsere Gedanken einschleichen und unseren Sinn von Gott abwenden. Unser Glaube wird angegriffen und sogar zunichte gemacht. Gleichzeitig gewinnt unser Vertrauen auf Fleisch und menschliches Können, besonders unser eigenes, die Oberhand. Somit ist all unsere Furcht böse, weil wir nicht aus dem Glauben leben wollen.

Was nützen uns all diese Erkenntnisse in unserer sorgenvollen Gemütslage?

Wenn wir inneren Frieden haben wollen und die Kräfte für die Bewältigung unseres Alltags so einsetzen, dass wir dies voller Freude und Hoffnung tun können, dann ist ein radikales Umdenken in unserem Gottesbild notwendig. Unser Sinnen und Trachten ausschließlich auf den Schöpfer- und Erlöser-Gott zu richten, ihn anzubeten, sein Wort zu studieren, ihm in Ehrfurcht zu begegnen (nicht in krankmachender Angst!) und im Alltag wie sein Sohn in liebendem Gehorsam zu leben. So eine geistige Lebensstilhaltung setzt Gott und nicht den Menschen auf den Thron und lässt Selbstmitleid gar nicht erst aufkommen. Doch genau dies schaffen wir niemals ohne göttlichen Beistand. Statt uns auf uns zu verlassen und voller Furcht in einer Abwärtsspirale alle Kräfte auf Verschleiß zu fahren, wäre der Ausbau unserer Beziehung zu unserem Herrn und Erlöser der sinnvollste und sicherste Weg aus der lähmenden krankmachenden Angst.

Lösen wir uns von den geschürten Ängsten (durch andere aber auch durch uns)! Lösen wir uns von der Angst, das Virus zu bekommen und schwere Schäden an uns oder unseren Lieben zu erleben. Lösen wir uns von der Angst vor den Maßnahmen, die unseren Alltag verändern und die uns auf sehr hohem Niveau jammern lassen. Ja, jede Krankheit ist ein Einschnitt und ja, es schmerzt, und wir sind oft hilflos. Doch diese Konzentration auf mögliche Probleme oder deren andersseitige Leugnung raubt uns unsere Lebenskräfte. Konzentrieren wir uns auf unseren Herrn, auf unsere Beziehung zu ihm, auf ein biblisches Gottesbild. Beschäftigen wir uns mit seinem Wort und seinem lebendigen Abbild – dem Herrn Jesus. So können wir mit Römer 8,28-39 sagen:

»Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes, noch irgendein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.«

Wer ist dann Sieger?


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