• Unser Bewertungssystem (Das Lebensgesetz – Teil 6): Finde den verlorenen Schatz!

    Finde den verlorenen Schatz!

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    … und dein Leben wird reich. Von Mark Sandoval

Mittwoch, 25 Dezember 2019 – 09:44 Uhr

Gesundheit für Körper und Seele (Das Lebensgesetz – Teil 3): Wie eine Straße mit zwei Gräben

Wie eine Straße mit zwei Gräben

Pixabay - Mabel Amber, still incognito …

… und lautstark warnenden Seitenstreifen. Von Mark Sandoval

Um das Lebensgesetz zu veranschaulichen, stellen wir uns eine Straße der Gesundheit vor. Sie hat Gräben zu beiden Seiten. Gesund bleibt man nur, wenn man nicht von der Straße abkommt. Wenn doch, gibt es Probleme. Um gesund zu bleiben, sind einige Faktoren nötig. Sauerstoff, Wasser, Nahrung, Wärme.

Was passiert, wenn die Temperatur steigt? Dann hat man Fieber. Wie fühlt man sich dabei? Unwohl, man entwickelt Symptome, die einem signalisieren, dass man sich von der Norm der Körpertemperatur wegbewegt: Man schwitzt, wird rot, sucht den Schatten auf, schaltet den Ventilator ein usw., versucht also, die Körpertemperatur wieder zu senken, damit man wieder in den Normbereich kommt.

Was aber, wenn die Temperatur sinkt? Auch dann bekommt man Symptome: Gänsehaut, Frösteln. Auch das ist unangenehm, damit uns bewusst wird, dass wir uns von der Norm des Gesetzes entfernen.

Dabei interessiert uns das Gesetz gar nicht. Wir stören uns mehr an den unangenehmen Gefühlen. Wenn wir auf der Straße bleiben, fühlen wir uns gut. Es macht Spaß. Wenn wir vom Weg abkommen, ist das unangenehm, damit wir aufwachen und schnell reagieren. Die Körpertemperatur muss wieder in die Normalzone, damit wir gesund sind. Indem man zur Norm, zum Gesetz zurückkehrt, wird für eine gute Funktion und bessere Gefühle gesorgt.

Was würde geschehen, wenn wir dieselben Gefühle hätten, ob die Temperatur nun steigt oder sinkt? Wenn uns zum Beispiel in beiden Fällen heiß würde? Das wäre gefährlich. Denn dann wüssten wir nicht, wie wir wieder mit dem Gesetz der Körpertemperatur in Einklang kämen. Wenn uns bei einer Temperatursenkung heiß würde, würden wir uns noch weiter abkühlen wollen. Das könnte zu einem schnellen Tod führen. Es ist eine gute Sache, dass sich Schmerzen unterscheiden, je nachdem, wie wir von der Norm abweichen. Deshalb wissen wir, wie wir die normale Körpertemperatur wieder erreichen können.

Was aber geschieht, wenn wir uns zu weit vom Gesetz entfernen? Zum Beispiel, wenn die Temperatur stark ansteigt. Dann haben wir nicht nur Symptome, sondern werden krank und entwickeln Fehlfunktionen wie Erschöpfung oder Hitzschlag.

Jetzt fühlen wir uns erst so richtig schlecht. Warum? Weil wir uns noch weiter vom Gesetz entfernt haben, dass unsere Körpertemperatur regiert. Obwohl die Krankheit die Symptome übertrifft, ist sie doch ein Versuch, uns aufzuwecken, damit wir die Temperatur wieder in den Normbereich bringen. Wer sich verkühlt, kann ebenfalls richtig krank werden: Erfrierungen, Frostbeulen oder Unterkühlung. Auch dies ist der Versuch, uns zur Umkehr zu bewegen, damit wir wieder in die gesunde Wohlfühlzone gelangen.

Wenn wir trotz Symptomen und Krankheit keinen Halt machen und uns immer weiter von unseren Funktionsgesetzen wegbewegen, werden wir schließlich von der Fehlfunktion zur Nicht-Funktion (dem Tod) übergehen. Der Körper kann nur ein gewisses Maß ertragen. Dann gibt er auf und stirbt den Hitze- oder Kältetod.

Bleiben wir auf der Straße der Gesundheit, fühlen wir uns normalerweise wohl. Kommen wir vom Weg ab, wird es immer ungemütlicher, damit wir reagieren und uns korrigieren können. Wer Richtung Tod steuert, kommt irgendwann an den Punkt, wo es kein Zurück mehr gibt. Man ist zwar noch am Leben, aber nicht mehr allzu lange. Hoffentlich überquert man rechtzeitig vorher die »Stolzgrenze«, also die Linie, wo die Symptome so schlimm geworden sind, dass man bereit ist, Hilfe zu suchen, um aus seiner unangenehmen Lage befreit zu werden.

Aus meiner Arztpraxis weiß ich, dass Frauen diese Linie früher überqueren als Männer. Deshalb suchen Frauen normalerweise auch früher einen Arzt auf als Männer. Manchmal liegt die Stolzgrenze des Mannes so nahe am Tod, dass es schon kein Zurück mehr gibt, bevor er überhaupt Hilfe sucht. Das ist gelinde gesagt bedauerlich.

Ein anderer Faktor ist folgender: Wenn alle anderen Dinge, die wir brauchen (Sauerstoff, Wasser, Nährstoffe) sich im Normbereich befinden, ist ein stärkeres Abweichen von der richtigen Körpertemperatur möglich, bevor Fehlfunktion oder Tod eintritt. Man kann ein größeres Abweichen auf einem Gebiet gut verkraften, wenn alle anderen Gebiete in Ordnung sind. Ist man aber dehydriert, bekommt zu wenig Sauerstoff und der Elektrolythaushalt ist aus dem Gleichgewicht, dann kann ein relativ geringes Abweichen der Körpertemperatur schon Fehlfunktion oder Tod herbeiführen.
Was geschieht nun, wenn wir Medikamente oder andere Formen der Symptombehandlung auf dieser Straße der Gesundheit anwenden? Wenn Schmerz oder Unwohlsein (negative Symptome) doch dafür da sind, uns vor etwas zu warnen oder uns zu einer Verhaltensänderung zu bewegen, damit wir wieder zum Normbereich zurückfinden und unser Wohl und die richtigen Funktionen geschützt werden, worin besteht dann die Gefahr der Schmerzmedikation oder anderer Formen der Symptombekämpfung, die das zugrundeliegende Problem nicht angehen?

Sagen wir, wir hätten Schmerzsymptome, nähmen daraufhin Schmerzmittel und die Schmerzen ließen nach. Damit nähme doch der Anreiz ab, das eigentliche Problem zu lösen. Nähmen wir immer stärkere Mittel, um den zunehmenden Schmerz zu überdecken, kämen wir dem Tod immer näher, ohne den ernsthaften Willen, die Ursache zu beheben.

Damit sage ich nicht, dass Schmerzmittel für die akute Medikation bei Unfällen, Operationen etc. nicht angebracht wären. Langfristige Symptombekämpfung verringert aber die Motivation, die wir brauchen, um unser Verhalten wieder in Einklang mit den Gesetzen zu bringen, die unser Wesen bestimmen. Wir legen die Hände in den Schoß und bleiben in unserem Zustand der Fehlfunktion gefangen.

Ich habe noch eine andere Frage: Brauchst du Liebe zum Leben? Ich habe unter Tausenden noch niemanden gefunden, der diese Frage mit Nein beantwortet hätte. Wir brauchen alle Liebe, so wie wir Sauerstoff, Wasser, Nährstoffe und Wärme brauchen. Kann es sein, dass es ein Gesetz gibt, dass die Funktion der Liebe reguliert? Kann es sein, das ein Abweichen von diesem Gesetz – ob nach rechts oder links – unangenehme Symptome hervorruft, dann Krankheit (Fehlfunktion) und schließlich Tod? Ich behaupte ja. Das hier zugrundeliegende Gesetz ist Gottes Gesetz – die Zehn Gebote. Das Lebensgesetz besagt, dass wir nur dann gesund sind, wenn wir uns nach der Norm richten, die unsere Funktionen reguliert. Tun wir das nicht, dann werden wir krank.

Fortsetzung folgt

Mit freundlicher Genehmigung aus: Dr. med. Mark Sandoval: The Law of Life, Uchee Pines Institute, Alabama: Seite 15-19


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