• Was den Menschen in die Metropole zieht: Vom Paradies in die Stadt

    Vom Paradies in die Stadt

    Adobe Stock - Subbotina Anna

    Der Beginn einer unrühmlichen Erfolgsstory. Von Kai Mester

Freitag, 01 März 2019 – 06:17 Uhr

Was den Menschen in die Metropole zieht: Vom Paradies in die Stadt

Vom Paradies in die Stadt

Adobe Stock - Subbotina Anna

Der Beginn einer unrühmlichen Erfolgsstory. Von Kai Mester

Am Anfang, darin sind sich die Bibel und die heutigen Wissenschaftler einig, lebte der Mensch nicht in der Stadt, sondern in paradiesischer Natur. Er baute keine Häuser und betrieb keinen Ackerbau. Das ganze Jahr hindurch bot die Natur Früchte. Das Klima war warm. Die Bibel beschreibt den Garten Eden als ein regelrechtes Obstparadies (1. Mose 1,29; 2,9.16; 3,1-6.24). König der Bäume war der Lebensbaum. Erst später lebte der Mensch nicht mehr im Paradies und musste mühsam den Acker bebauen.

Die erste Stadt hieß Henoch

Die erste Stadt wird laut biblischer Geschichte von Kain gebaut, dem ersten Mörder. »Und er baute eine Stadt und nannte sie nach dem Namen seines Sohnes Henoch.« (1. Mose 4,17) Den Lebensstil seiner Nachkommen kennzeichneten Sinnesfreuden mit Polygamie, Fleischspeisen und Musik, aber auch Grausamkeit mit Waffengewalt. Das ist Stadtleben, wie wir es kennen. Der Komfort der Stadt bietet genügend Freiraum, sein Leben nicht von der Natur diktieren zu lassen. Die Anzahl der Einwohner garantiert, dass man genügend Gleichgesinnte findet für die eigenen Ziele und Gelüste. Seither haben unzählige Städte diese unrühmliche Tradition fortgesetzt.

Babel, die Große

Die zweite Stadt, die in der Bibel erwähnt wird, heißt Babel. Ihr Erbauer: Nimrod (1. Mose 10,8-10). Ihr Wahrzeichen sollte der erste Wolkenkratzer der Menschheitsgeschichte sein. Doch er wurde nie fertiggestellt (1. Mose 11,1-9). Später schrieb diese Stadt als Babylon erneut Geschichte. Unter Nebukadnezar wurde sie zum Vorbild jeder pulsierenden, arroganten, selbstgefälligen Metropole. Diese Stadt wird uns in der unten verlinkten Sonderausgabe noch ein paarmal wieder begegnen. Seit Babylon regieren Städte die Welt.

Zurück zum Paradies?

Das Paradies existiert nur noch in den Träumen. Der Prophet Hesekiel schaute es in einer Vision samt Lebensbaum in der Zukunft (Hesekiel 47,7-12). Der Apostel Paulus sah es im Himmel (2. Korinther 12,4) und der Apostel Johannes beschreibt es als neues Jerusalem (Offenbarung 2,7; 22,1-5) und sieht es auf unseren Planeten anfliegen. Doch wie findet der Mensch zurück zum Paradies? Was sagt die Bibel über den Exodus aus der Stadt? Kann Landleben tatsächlich ein Vorgeschmack auf das Paradies sein?

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