• Warnung vor falschen Propheten: Wölfe im Schafspelz

    Wölfe im Schafspelz

    Pixabay - SarahRichterArt

    Für jeden Geschmack ist eine Verlockung dabei. Von Kai Mester

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Donnerstag, 19 April 2018 – 22:01 Uhr

Warnung vor falschen Propheten Wölfe im Schafspelz

Wölfe im Schafspelz

Pixabay - SarahRichterArt

Für jeden Geschmack ist eine Verlockung dabei. Von Kai Mester

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Gläubige Menschen neigen zur Leichtgläubigkeit, vor allem, wenn ihre Instinkte bedient werden. Deshalb Achtung:

»Es werden … falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, sodass sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten.« (Matthäus 24,24 LU)

Viele dieser Propheten sind scheinbar recht aufrichtig:

»Am Tag des Gerichts werden viele zu mir sagen: ›Aber Herr, wir haben doch in deinem Auftrag prophetisch geredet! … Aber ich werde ihnen entgegnen: ›Ich habe euch nie gekannt.‹« (Matthäus 7,22-23 HfA)

»Hütet euch … vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind! An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen, oder Feigen von Disteln?« (Matthäus 7,15-16)

Scheinbar sehr fromme Menschen können reißende Wölfe sein. Ihr Wirken kann dazu führen, dass andere der Finsternis zum Opfer fallen. Sie ziehen ihre Anhänger unmerklich von Gott weg und von seinem Werk der Nächsten- und Feindesliebe. Viele werden schließlich an ihrem Glauben oder ihrer Einsamkeit Schiffbruch erleiden.

»So spricht der HERR Zebaoth: Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen! Sie betrügen euch, sie verkünden euch Gesichte aus ihrem Herzen und nicht aus dem Mund des HERRN.« (Jeremia 23,16 LU)

So mancher ist von seinem eigenen Glauben so fasziniert und überzeugt, dass er sich als Sprachrohr Gottes fühlt, obwohl seine Worte durchsetzt sind von eigenen Ideen, Theorien und Fantasien.

»Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre unerträglich finden und sich Lehrer nach ihrem Geschmack aussuchen, die ihnen nur das sagen, was sie gern hören wollen. Die Wahrheit werden sie ablehnen und stattdessen seltsamen Fabeln folgen.« (2. Timotheus 4,3 NeÜ/NL)

Den Genussmenschen schmecken gerade die Botschaften, die die Sünde verharmlosen. Den Sensationshungrigen jucken die Ohren nach Spektakulärem. Manche scheinen sich von düsterer Atmosphäre angezogen zu fühlen und die Ängstlichen lassen sich von Gerichtsbotschaften und Verschwörungsnachrichten in den Bann ziehen. Egomanen sind anfällig, für eine besondere Rolle im Dienste eines Gurus ausgewählt zu werden. Was zieht dich an? Folgst du vielleicht auch schon seltsamen Fabeln, weil sie nach deinem Geschmack sind?

»Selbst einige von euch werden die Wahrheit verdrehen, um eine eigene Anhängerschaft an sich zu binden.« (Apostelgeschichte 20,30 NL)

Hier gilt es besonders aufzupassen. Immer wenn ein Prophet oder ein Prediger eine Fan-Gemeinde bildet, möglicherweise auch noch eine sehr exklusive, abgeschottete, wo jeder wie ein Klon oder eine Kopie seines »Gurus« wirkt, dann ist größte Vorsicht angesagt.

In der Geschichte hat es bis in die Gegenwart immer wieder solche Entwicklungen gegeben. Dabei gibt es besonders offensichtliche und abschreckende Beispiele, aber auch weitaus mildere, die deshalb vielleicht sogar gefährlicher sind. Jeder darf diese, wenn er damit in Berührung kommt, unter der Führung des Geistes selbst als solche erkennen.

Noch dramatischer ist es, wenn eine falsche Lehre zum Mainstream geworden ist und die Zahl der falschen Propheten durch Bildungseinrichtungen und das institutionalisierte Amt maximiert wird wie es nach dem Zerfall des Königreichs von Salomo im Nordreich Israel der Fall war. Dann zeigen die skurrilen, falschen Propheten am Rande der Gesellschaft mit dem Finger auf das falsche Mainstream-Prophetentum und umgekehrt, und jeder wiegt sich in Sicherheit.

»Glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn viele falsche Propheten sind hinausgegangen in die Welt … Nun bitte ich dich … dass wir einander lieben. Und darin besteht die Liebe, dass wir nach seinen Geboten wandeln … Denn viele Verführer sind in die Welt hineingekommen, die nicht bekennen, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist … Jeder, der abweicht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, der hat Gott nicht … Man kann also erkennen, wer … ein Kind des Teufels ist: Wer nicht das Rechte tut, stammt nicht von Gott, und wer seinen Bruder … nicht liebt, auch nicht.« (1. Johannes 4,1 LU; 2. Johannes 5-9; 1. Johannes 3,10 NeÜ)

Der Geist der selbstlosen Liebe Christi ist bei falschen Propheten nicht zu finden (höchstens als Lippenbekenntnis). Echte Liebe, die in Geist, Wort und Tat dem Bruder, Freund und Feind wohlgesonnen und auf sein Glück und seine Rettung bedacht ist, lässt sich bei ihnen nicht finden.

»Genauso werden auch unter euch falsche Lehrer auftreten. Heimtückisch werden sie sektiererische Lehren in Umlauf bringen, die ins Verderben führen … Und doch werden viele ihren maßlosen Ausschweifungen folgen und dadurch den Weg der Wahrheit in Verruf bringen. Und aus Habsucht werden sie euch mit erdichteten Worten zu gewinnen suchen.« (2. Petrus 2,1-3 NGÜ/ZÜ/LU)

Ausschweifungen können durchaus lange geistliche Texte sein, die nicht zum Punkt kommen. Man wälzt sich in einer geistlichen Sprache hin und her und berauscht sich regelrecht an Visionen, Träumen oder an neu entdeckten Gedankengebäuden. Das Ganze geht auf Kosten der eigentlichen Dinge des Glaubenslebens: Gebet, Bibelstudium, Auftragserfüllung durch wahre Nächstenliebe.

»Lasst die zu Unrecht Gefangenen frei und gebt die los, die ihr unterjocht habt. Lasst die Unterdrückten frei. Zerbrecht jedes Joch.« (Jesaja 58,6)

Wir sind gesandt »den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen; zu verkündigen ein gnädiges Jahr des HERRN und einen Tag der Rache unsres Gottes, zu trösten alle Trauernden, zu schaffen den Trauernden zu Zion, dass ihnen Schmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauer, schöne Kleider statt eines betrübten Geistes gegeben werden, dass sie genannt werden ›Bäume der Gerechtigkeit‹, ›Pflanzung des HERRN‹, ihm zum Preise.« (Jesaja 61,1-3)

Erfüllen wir diesen Auftrag? Oder haben wir uns durch irgendwelche Stimmen davon ablenken lassen?


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