Der Tornado zerstörte alles – außer den Ort, an dem sie beteten

Mensche werden vor Tornado beschützt gerade an dem Platz, an dem sie beten
Bild erstellt mit KI (freepik)

Über den EF3-Tornado in Campbell Station, Arkansas. Während das Haus zerfiel, blieb nur der eine Teil stehen. Von Brock Mayer

Lesezeit: 2 Minuten

Das Gideon Rescue Company war im April letzten Jahres in Arkansas im Einsatz. Dort hatte ein verheerender Tornado in Diaz und Campbell Station große Zerstörung angerichtet. Man erzählte uns eine Geschichte nach der anderen über Gottes bewahrendes Eingreifen. Allein in Campbell Station kam – trotz der enormen Kraft des Tornados mit bis zu 270 km/h – kein einziger Mensch ums Leben. Häuser wurden fast vollständig zerstört. Und doch blieb immer wieder genau der Teil des Hauses unversehrt, in dem sich die Menschen in Sicherheit gebracht hatten. Für uns steht außer Frage: Gott hat seine schützende Hand über sie gehalten.

Die Geschichte einer Familie, der wir helfen durften, hat uns besonders bewegt. Während wir gemeinsam die Trümmer aus ihrem Garten räumten, erzählten sie uns, wie Gott sie in diesem Sturm bewahrt hat.

»Wir hatten den Weather Channel laufen«, erzählte der Mann. »Ständig gab es Warnmeldungen. Mein Bruder rief an und sagte meiner Mutter, sie solle auf keinen Fall nach Hause fahren – ein Tornado habe bereits Bodenkontakt bei Jacksonport und komme direkt auf uns zu.«

Sie holte sofort ihren Sohn, seine Frau und ihre drei Kinder zusammen. Der Mann hatte den Flur bereits vorbereitet und Matratzen ausgelegt. Mit jeder neuen Warnung stieg die Anspannung.

»Ich habe versucht, alle zu beruhigen, und sagte: Lasst uns beten. Kaum hatte ich mein Gebet beendet, flackerte das Licht – und ging aus. Da gerieten erst recht alle in Panik. Aber ich sagte: Seid still. Ich glaube, ich höre was. Ich hörte das Dröhnen des Tornados und sagte: Haltet euch fest, klammert euch aneinander – und betet einfach weiter!«

Der Tornado durchquerte und zerstörte ihr Haus – doch der Flur, in dem sie zusammengekauert beteten, blieb vollkommen unversehrt.

»Es war ein furchtbares Erlebnis«, sagte er, »aber wir haben es überstanden. Ich schreibe es allein Gott zu, dass wir noch leben.«

Als wir ihn fragten, was er Menschen sagen würde, die noch nie eine solche Krise erlebt haben, antwortete er:

»Ich bete, dass ihr so etwas nie erleben müsst. Aber wenn doch: Dann gebt Gott die Ehre, wenn ihr da durchkommt. Und falls ihr nicht mit ihm im Reinen seid – bringt euer Leben jetzt schon in Ordnung. Die Zeit ist kurz. Man spürt es – jeden Tag.«

Der Tornado zerstörte große Teile ihres Hauses – aber nicht den Ort, an dem sie beteten. Gott schützte genau den Platz, an dem sie ihn suchten.

»Der Name des HERRN ist eine feste Burg; der Gerechte läuft dorthin und wird beschirmt.« (Sprüche 18,10)

Aus: Gideon Rescue Company Newsletter, 29. Januar 2026

https://gideonrescue.org


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