Warum viele Christen geistlich stehen bleiben – und wie Gott unser Leben klärt und verwandelt

Menschen legen Lasten ab.
Bild erstellt mit KI (freepik)

Viele Christen ahnen nicht, welche Kraft Gott für ihr Leben bereithält. Doch wer sich von Impulsen treiben lässt und das Reich Gottes nicht an erste Stelle setzt, bleibt geistlich stehen. Dieser Text zeigt, warum Gott uns liebevoll korrigiert – und wie daraus ein Leben entsteht, das gereinigt, gestärkt und zu neuer Tiefe geführt wird. Von Ellen White

Lesezeit: 2 Minuten

»Meine lieben Freunde! All dies hat uns Gott versprochen. Darum wollen wir uns von allem trennen, was uns verunreinigt – sei es in unseren Gedanken oder in unserem Verhalten – und wollen in Ehrfurcht vor Gott ein durch und durch geheiligtes Leben führen.« (2. Korinther 7,1 HFA/NEÜ/NGÜ)

Der HERR warnt alle, die sich zu seinen Geboten bekennen. Er zeigt ihnen den richtigen Weg auf. Er möchte ihnen helfen, alles loszulassen, was sie von ihm trennt. Deshalb lässt er uns unsere Sünden und Schandtaten deutlich erkennen. So haben wir die Chance, uns vom Bösen abzuwenden und in Ehrfurcht vor Gott ein durch und durch geheiligtes Leben zu führen. So sind wir auch vorbereitet – ob wir im HERRN sterben oder lebend verwandelt und in den Himmel entrückt werden. Gott spricht Dinge offen an, gibt ehrliches Feedback und zeigt neue Wege. So wird unser Leben geklärt und veredelt. Wir wachsen über uns hinaus – und werden schließlich zu seinem eigenen Thron erhoben …

Wer sich von seinen Impulsen regieren lässt, dessen Herz kann von der Versöhnung nicht erreicht werden. Er kann Rettung weder erfahren noch verstehen, sondern richtet sein Leben ganz auf die Stillung seiner körperlichen Sehnsüchte aus. Nur Reinheit und Heiligkeit wird Gott in den Himmel einlassen. Denn schon ein Fleck, ein Makel oder ein Charakterfehler kann den Weg zur paradiesischen Schönheit und ihren Schätzen versperren. (Testimonies 2, 452.453)

Viele Menschen, die sich Christen nennen, merken gar nicht, welche innere Kraft ihnen durch Gott zur Verfügung stünde, wenn sie sich so intensiv und ausdauernd für die Erkenntnis des Göttlichen begeisterten wie für die armseligen, flüchtigen Dinge dieses Lebens. Zahllose »Christen« haben sich mit geistlichem Zwergwuchs abgefunden. Sie haben keine Lust, das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit zur obersten Priorität ihres Lebens zu machen. Deshalb bleibt sein göttliches Wesen für sie ein Geheimnis. Sie können es nicht verstehen – weil sie Jesus nicht persönlich erfahren haben. (Testimonies 2, 266)

Alles, was nötig ist, steht im Überfluss bereit – für jeden, der sich aufrichtig, ernsthaft und bewusst daranmacht, in Ehrfurcht vor Gott ein durch und durch geheiligtes Leben führen zu wollen. Über Jesus erhalten wir Kraft, Gnade und Herrlichkeit. Dienende Engel bringen diese Gaben zu den Erben des Heils. Niemand ist so schwach, so verdorben oder so verloren, dass er in Jesus, der für ihn starb, nicht Kraft, Reinheit und Rechtschaffenheit finden könnte. Wer bereit ist, sich von seiner Sünde abzuwenden, alte Wege hinter sich zu lassen und sich von Herzen dem lebendigen Gott zuzuwenden, wer sich seine schmutzigen, sündenbefleckten Kleider ausziehen und sich das weiße, helle Gewand der Gerechtigkeit anziehen lässt, der empfängt Leben und wird nicht sterben. Er darf in ihm aufblühen. Seine Zweige werden weder verdorren noch fruchtlos bleiben. Wer in ihm bleibt, kann Saft und Nahrung von ihm saugen, mit seinem Geist getränkt werden, wandeln, wie er wandelte, überwinden, wie er überwand und erhöht werden zu seiner Rechten. (Testimonies 2, 453)

Aus: Maranatha 53, kursive Sätze wurden aus dem Kontext der ursprünglichen Testimonies ergänzt.


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