L’ESPERANCE Ruanda erlebt Taufe von 193 Seelen: Wenn die Botschaft zu Herzen geht

L’ESPERANCE Ruanda erlebt Taufe von 193 Seelen: Wenn die Botschaft zu Herzen geht

Evangelium für junge und suchende Menschen. Von L’ESPERANCE Kinderhilfe

Wenn Menschen sich taufen lassen, bezeugen sie damit das Begräbnis ihres alten egoistischen Lebens und die Auferstehung zu einem neuen selbstlosen.

18 Sekundarschüler lassen sich taufen

Besonders beeindruckend für uns sind immer wieder die Missionsberichte aus dem L’ESPERANCE-Schuldorf in Ruanda, wo kürzlich wieder zwei Evangelisationen durchgeführt worden sind: eine interne und eine externe. Natürlich ist der Schulbetrieb schon an sich ein Zeugnis für die 194 Schüler, die meisten mit nicht-adventistischem Hintergrund: Sie kommen aus verschiedenen Kirchen, manche sind Animisten. Ein Laienevangelist erreichte bei einer Gebetswoche an dieser Schule mit seiner Botschaft die Herzen, die im Alter von 16–20 Jahren besonders offen sind. Manche hatten Angst vor der Reaktion ihrer Eltern, wenn sie die Taufentscheidung treffen würden. Dennoch entschieden sich schließlich 18 Schüler für die Taufe. Auch der Schulrektor Pacifique Tumusifu hatte sich kurz zuvor taufen lassen. Hier ein paar Bilder:

Massentaufe im Kivusee

Die externe Evangelisation fand in Mpembe statt, einem Dorf 18 km vom L’ESPERANCE-Campus. Hier lebt man vom Fischfang und Handel mit Ware, die günstig im Kongo eingekauft wird. Im Dorf hausen viele Schweine und wenn man sie nicht sehen würde, verrät doch ihr Geruch ihre Allgegenwart. Die STA-Vereinigung hatte der L’ESPERANCE-Geschäftsleitung abgeraten, in dieser Gegend eine Evangelisation durchzuführen. Denn bisherige Evangelisationen hatten dort kaum Frucht gebracht. Doch mit viel Gebet packte der L’ESPERANCE-Manager Théomistoclès Turihokubwayo (kurz Theo) mit seinem Team die Aufgabe dennoch an. Von den örtlichen Gemeindegliedern kam allerdings keine Unterstützung. Die Botschaft sei schon bekannt, sie selbst beruflich zu beschäftigt. Ehemalige Gemeindeleiter und Chormitglieder machten sogar Antipropaganda: Adventisten seien keine wahren Christen, sondern man sei nur auf Gliederfang und am Geldbeutel der Leute interessiert.
Doch schon am dritten Tag der Evangelisation war die Zahl der Zuhörer auf über hundert gestiegen. Der Chorgesang hatte sie angezogen. Am ersten Tag predigte der Evangelist über Jesus als unser Vorbild, am zweiten Tag über die Glaubwürdigkeit der Bibel. Nach und nach erkannten die Zuhörer Wahrheiten, die andere Kirchen entweder nicht predigten, missverstanden oder bewusst ihren Glieder vorenthielten. Viele Menschen knieten nieder und baten um Vergebung für die ungenutzte Zeit, in der sie falschen Lehren gefolgt waren. Einige weinten und baten Gott um Gnade. Nach nur einer Woche wollten sich schon 150 Menschen taufen lassen.
Ein Alkoholiker gab sein Zeugnis. Er habe seiner Familie das Leben schwer gemacht. Jetzt wollte er mit seinem alten Leben brechen und seine Familie in ihrem Glauben unterstützen. Viele Männer luden ihre Familien ein, sich mit ihnen taufen zu lassen. Am Ende waren es 174 Seelen, die ins Wasser stiegen. Die Pastoren der Vereinigung staunten nicht schlecht über den Zulauf und werden sich um die Neugetauften kümmern. Der Heilige Geist war als Antwort auf die intensiven Gebete gekommen und hat viele Menschenherzen bewegt.

Theo: Durch Wunder zu Gottes Botschafter berufen

Der Geschäftsführer des L’ESPERANCE-Schuldorfs Theo hat selbst eine bewegende Geschichte: Seine Eltern kamen beide im Völkermord in Ruanda um. Er überlebte durch ein Wunder. 2018 hatte er einen schlimmen Verkehrsunfall. Wieder überlebte er durch ein Wunder. Jetzt ist er querschnittsgelähmt und an den Rollstuhl gefesselt. Umso freier ist sein Herz, das glühend für Jesus schlägt. Daher auch sein Einsatz für junge Menschen und suchende Seelen.
Dieses Jahr wird Theo seine Lebensgeschichte auf der Bibelfreizeit im Westerwald erzählen, die vom 1. bis 7. August stattfindet. Darüber hinaus wird er einen Workshop oder ein Seminar halten. Deshalb laden wir euch herzlich zur Bibelfreizeit ein, wo der 2014 verstorbene Geschäftsführer von L’ESPERANCE Matthias Kowoll im Jahr 2003 seine Taufe erlebte. Die Gründer von hoffnung weltweit, Familie Rosenthal, waren damals maßgeblich am Aufbau des L’ESPERANCE-Kinderdorfs in Bolivien beteiligt. Wer sich auf die Bibelfreizeit anmelden möchte, kann folgenden Link benutzen: www.bibelfreizeit.hwev.de. Bis zum 18. Mai gibt es einen Frühbucherrabatt. Auf dem nächsten Bild ist Theo mit den Laienevangelisten zu sehen, die an verschiedenen Orten in Mpembe predigten.

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