Ermutigung für Landwirte

Ermutigung für Landwirte
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Wertvoller als Gold und Silber. Von Ellen White

Der HERR hat vorgesehen, dass wir unsere Nahrung durch Arbeit bekommen. Er heißt uns ernten erst nach Spatenstich, Bodenbearbeitung und Anbau, nicht vorher. Dann schickt Gott Regen, Sonnenschein, Wolken und lässt die Pflanzen gedeihen. Gott wirkt, und der Mensch wirkt mit. Es gibt eine Zeit zum Säen und zum Ernten. – Brief 35 (1890)

Der HERR gibt den Segen von Regenschauern und Sonnenschein. Den Menschen gibt er alle ihre Fähigkeiten; Herz, Verstand und Kraft dürfen sie einsetzen, um seinen Willen zu tun und seine Gebote zu befolgen … Wenn sie sich Gott ganz hingeben und mit dem Talent ihrer Körperkraft arbeiten, wird ihr Wirken nicht umsonst sein. Der Gott, der die Welt zum Nutzen des Menschen gemacht hat, wird Lebensmittel für den tatkräftigen Arbeiter aus der Erde hervorbringen. Der Same, den er in den gründlich vorbereiteten Boden legt, wird seine Ernte bringen. Gott kann seinem Volk in der Wildnis einen Tisch bereiten …
Die Erde hat verborgene Schätze, und der HERR hätte gerne, dass Tausende und Zehntausende den Boden bearbeiten, statt sich in den Städten zu drängen und nach einer Chance zum Geldverdienen Ausschau zu halten …
Der Erdboden soll so vorbereitet werden, dass er seine Kraft schenkt. Doch ohne Gottes Segen kann er dies nicht tun. Am Anfang sah Gott alles, was er gemacht hatte und nannte es sehr gut. Der Fluch war noch nicht als Folge der Sünde über die Erde gekommen. Sollen wir diesen Fluch vervielfachen, indem wir noch mehr sündigen? Unkenntnis vollbringt ihr unheilvolles Werk. Träge Arbeiter verschlimmern das Übel durch faule Gewohnheiten. Viele wollen ihr Brot nicht mehr im Schweiße ihres Angesichts verdienen. Sie weigern sich, den Boden zu bearbeiten. Doch die Erde hat Segnungen in ihren Tiefen verborgen für alle, die Mut, Willen und Ausdauer haben, ihre Schätze einzubringen …
Falsch Zeugnis wurde gegeben: Man hat Land für unbrauchbar erklärt, das bei richtiger Bearbeitung reiche Ernte gebracht hätte. Engstirnige Pläne, geringer Einsatz, schwaches Suchen nach den richtigen Methoden, all das schreit förmlich nach Reformen. Wenn die Menschen doch nur erkennten, dass geduldiger Einsatz Wunder wirkt. Manuskript 8a (1894)

Gott wirkt keine Wunder, wo er Mittel zur Verfügung gestellt hat, durch die die Arbeit getan werden kann. Nutzt eure Zeit und Gaben in seinem Dienst, dann wird er euch bei eurem Einsatz nicht im Stich lassen. Wenn der Bauer nicht pflügt und sät, wirkt Gott kein Wunder, um die Folgen seiner Vernachlässigung wettzumachen. Zur Erntezeit sind seine Felder leer – keine Garben sind zu ernten, kein Korn einzuholen. Gott gab den Samen und den Boden, die Sonne und den Regen. Wenn der Landwirt die verfügbaren Mittel eingesetzt hätte, würde er entsprechend seiner Aussaat und seiner Arbeit empfangen haben. – Christian Education 116 (1894)

Wie viel kann doch der Student der Natur von Gott lernen, wenn er gleichzeitig das Wort studiert! Wenn du mit Gottes Wort im Herzen hinausgehst und den Boden bearbeitest, wirst du erfahren, wie Gottes Heiliger Geist dein Herz weich und zahm macht. Dein Verstand wird immer mehr begreifen, was Gott in der Natur vermittelt. – Youth Instructor (30. Juni 1898)

Weil Adam und Eva Gott misstrauten, verloren sie Eden. Wegen der Sünde wurde die ganze Welt verflucht. Doch wenn Gottes Volk Gottes Anweisungen beherzigte, würde das Land wieder fruchtbar und schön werden. Gott selbst gab dem Volk Richtlinien für die Bodenbearbeitung. Durch seine Mitarbeit würde der Boden sich wieder erholen. So würde das ganze Land unter Gottes Leitung ein Gleichnis für die geistliche Wahrheit werden. Wie die Erde durch Befolgung der Naturgesetze ihre Schätze produziert, so würden auch die Herzen der Menschen durch Befolgung seines Moralgesetzes die Eigenschaften seines Wesens reflektieren. Selbst die Heiden würden die Überlegenheit derer erkennen, die dem lebendigen Gott dienen und ihn anbeten. – Christ’s Object Lessons 289 (1900)

Wenn der Boden bestellt wird, so wird er durch Gottes Segen unseren Bedarf decken. Offensichtliches Scheitern darf uns nicht entmutigen, Verzögerungen dürfen uns nicht verzagt machen. Fröhlich, hoffnungsvoll und dankbar dürfen wir den Boden bearbeiten im Glauben, dass die Erde in ihrem Schoß reiche Schätze für den treuen Arbeiter bereithält, Schätze, die wertvoller sind als Gold oder Silber. Die Knauserigkeit, die man ihr unterstellt, ist eine Falschinformation. Mit richtiger, vernünftiger Bodenbearbeitung wird die Erde ihre Schätze zum Nutzen des Menschen hervorbringen. Die Berge und Hügel verändern sich, die Erde wird alt wie ein Kleid; doch der Segen Gottes, der seinem Volk in der Wildnis einen Tisch bereitet, wird niemals aufhören. – Testimonies 6, 178 (1901)

Er, der Adam und Eva in Eden Unterricht gab in Gartenbau, möchte auch die Menschen heute unterrichten. Es gibt Weisheit für den, der den Pflug führt und den Samen ausstreut. Denen, die ihm vertrauen und ihm nachfolgen, wird Gott Türen öffnen. Geht mutig voran, vertraut ihm alle eure Bedürfnisse an. Er wird sie nach dem Reichtum seiner Güte stillen. – Ministry of Healing 200 (1905)

Der HERR gibt Sonnenschein und Regen, lässt die Früchte wachsen und die Erde hervorbringen, was zum menschlichen Verzehr zubereitet werden kann. Er möchte, dass seine Familie den Boden tatkräftig bearbeitet, damit er Nahrungsmittel hervorbringt. Sie sollen den Samen säen und sich um die wachsenden Pflanzen kümmern. Das ist die Vorsorge, die Gott für die Nahrung des Menschen getroffen hat. Er hat dem Menschen Intelligenz und Feingefühl gegeben, damit er aus den Feldfrüchten eine Bandbreite an Speisen zubereiten kann. Korn, Gemüse und Obst sollen gepflanzt und kultiviert werden. Der Boden ist zu bearbeiten und zu bestellen. Dann wird die Erde ihre Schätze offenbaren. – Brief 354 (1906)

Ganz gleich, was unser Beruf ist, für Gott dürfen wir alle arbeiten. Die Landwirte unter uns sollen es nicht als Zeitverschwendung betrachten, wenn sie ihre Nachbarn besuchen und ihnen das Licht der Wahrheit für diese Zeit scheinen lassen. Selbst, wenn es schwierig zu sein scheint, die Landarbeit liegen zu lassen, werden wir keinen finanziellen Verlust haben, weil wir Zeit damit verbringen, anderen zu helfen. Es gibt einen Gott im Himmel, der unsere Arbeit segnet. – Manuskript 15 (1909)

Du arbeitest nicht allein. Wenn dich Entmutigung beschleichen will, denk daran: Gottes Engel sind um dich her. Sie werden dem Boden und der Erde geben, was sie brauchen, damit sie ihre Schätze bringen. – Manuskript 13 (1909

 

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