Die Weltordnung verschiebt sich rasant: Eine Supermacht formt die Politik nach ihrem Willen, während ganze Regionen ins Wanken geraten. Doch mitten im globalen Machtspiel entfaltet sich ein anderer Sieg – der leise, aber unaufhaltsame Triumph des ewigen Evangeliums. Ein Blick darauf, was wirklich trägt, wenn die Geschichte sich beschleunigt. Von Kai Mester
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Das Tempo der Weltereignisse hat spürbar angezogen. Die Supermacht jenseits des großen Teichs lässt ihre Muskeln spielen. Sie zeigt, dass ohne sie fast nichts geht und mit ihr mehr als gedacht.
Indem sie den finanziellen Wasserhahn zu- und aufdreht, wird schmerzlich klar, wie sehr die ganze Welt von ihr abhängig ist. Und militärisch? Kann ihr niemand wirklich das Wasser reichen.
Sie nimmt sich Dinge raus, die kein anderes Land sich wagen würde. Und niemand bietet ihr die Stirn.
Aus der Isolation zur Hypermacht
Gegründet im Jahr 1776 wurde sie erst 1898 im Spanisch-Amerikanischen Krieg zur Weltmacht. Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg sie zur Supermacht auf und teilte sich die Welt mit der Sowjetunion auf. Seit 1991 wurde sie zur einzigen verbliebenen globalen Supermacht, zur Hypermacht.
Russland, China, der Iran und andere Staaten des globalen Südens stehen einer totalitären Weltherrschaft aus Washington aber weiter im Weg. Dennoch bauen die USA ihren Machtbereich unterm Strich immer weiter aus. Fast jeder Krieg hat seitdem darin seinen Grund oder sein Ziel.
Gerade erleben wir, wie die Achse Venezuela–Iran wackelt. Hamas und Hisbollah wurden zuvor schon sehr geschwächt.
Auch Zollerhöhungen, Rückzug aus globalen Organisationen und der Entwicklungshilfe, »Energienotstand« oder Migrantenpolitik – sie alle schwächen den globalen Süden.
Siegeszug von zwei gegensätzlichen Bewegungen
Die Bibel sagt in Daniel und Offenbarung für die Endzeit einen letzten Siegeszug des Nordkönigs voraus. Er bäumt sich zum letzten Mal auf. Sie sagt aber auch voraus, dass Gottes ewiges Evangelium alle Völker, Sprachen und Nationen erreicht (Offenbarung 14,6). Nur dieser Sieg bleibt!
Willst du das Tempo dieser Evangeliumsverkündigung mit beschleunigen? Es geht dabei nicht nur um die Verbreitung der Bibel (Offenbarung 11,12), die Verkündigung von Jesu Wiederkunft (14,7), des wahren Zustands der Toten (14,13) und von Sündenbefreiung (14,4.5).
Die allerwichtigste Botschaft ist nämlich die Offenbarung von Gottes Charakter in einer großen Minderheitsbewegung (14,1.12) im Kontrast zum Charakter sogenannter christlicher Mächte und Oberhäupter. Denn der Drache bringt schreckliche Qualen und schließlich den Tod (14,8-11). Gott aber bringt seinen Geschöpfen umfassende Freude und ewiges Leben (21,4).
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