Daniel, leicht gemacht

Daniel, leicht gemacht
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Grundlage für ein Verständnis der Johannesapokalypse und gegenwärtiger Ereignisse. Von Kai Mester

Wer das Buch des Propheten Daniel studiert, dem schwirrt schnell schon mal der Kopf. Deshalb hier die wichtigsten Schlüssel zum Verständnis im Überblick.

Vier Prinzipien

1. Replay und Zoom: Jede vorgestellte Vision ist eine Wiederholung der vorherigen mit zusätzlichen Details hauptsächlich beim vierten beschriebenen Weltreich.
2. Prophezeiungen erklärt die Bibel selbst: entweder durch eindeutig bezogene Erklärungen, durch die Parallelstruktur der Visionen oder durch Anspielungen auf andere Bibelstellen.
3. Tag-Jahr-Prinzip: Ein prophetischer Tag entspricht einem tatsächlichen Jahr.
4. Beschreibung und Erklärung: Auf die Beschreibung der Visionen folgen oft direkt, aber auch verzögert Schritt-für-Schritt-Erklärungen.

Vier Reiche

Vier Reiche folgen in den Visionen aufeinander:

1. Babylon
2. Persien
3. Griechenland
4. Rom (in mehreren Phasen)

Über die ersten drei Reiche erfahren wir nur wenige Details. Bei Griechenland zum Beispiel eine Vierteilung in die wichtigsten Diadochenreiche. Doch über Rom wird sehr ausführlich berichtet. Rom verwandelt sich vom Kaiserreich in eine religiös-politische Macht und spielt dabei mit den Mächten Europas zusammen. Die religiöse Intoleranz erstreckt sich über einen Zeitraum von 1260 Jahren: das Mittelalter und das Zeitalter der Inquisition (538 bis 1798). Danach kommen alle drei Visionen zu ihrem Höhepunkt – der Reichsübergabe: Der Stein trifft die Statue an den Füßen, das kosmische Gericht tagt, das Heiligtum wird gereinigt. Der Zeitpunkt wird genannt: »Nach 2300 Abenden und Morgen.«

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