Taub fürs Prophetenwort: Die allerletzte Täuschung

Taub fürs Prophetenwort: Die allerletzte Täuschung
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… für Siebenten-Tags-Adventisten. Von Ellen White

Lesezeit: 2 Minuten

Zuallerletzt wird Satan damit täuschen, dass er entwertet, was Gottes Geist gesagt hat. Denn »ohne Prophetenwort verwildert ein Volk.« (Sprüche 29,18 NEÜ) Auf geniale Weise wird Satan – vielfältig und durch verschiedene Kanäle – wirken, um Vertrauen zu erschüttern. Gottes Volk der Übrigen muss unbedingt von der Wahrheit abgebracht werden. Durch falsche Visionen führt er Menschen in die Irre, mischt Lüge und Wahrheit und löst eine Abneigung gegen Visionen überhaupt aus – als fanatische Erscheinung. Aufrichtige Menschen aber werden die Fälschung vom Echten unterscheiden, weil sie den Gegensatz zwischen beidem gezeigt bekommen. – Brief 12, 1890, Abs. 45

Der Feind hat sich meisterhaft bemüht, den Glauben unserer eigenen Leute an die Zeugnisse zu erschüttern. Irrlehren tauchen auf und werden mit der Bibel begründet – aber durch falsche Deutung der Schrift. Unverfrorene Behauptungen werden aufgestellt … Unwahrheiten mit Prophezeiungen und der Heiligen Schrift belegt. Ist das Vertrauen unserer Gemeinden in die Zeugnisse allerdings erst einmal geschwächt, so ist der Damm gebrochen und der Unglaube greift um sich, bis keine Stimme die Macht des Irrtums mehr aufhalten kann. Genau so hat es Satan geplant. Die Wegbereiter dieser Lauheit gegenüber den Warnungen und Hinweisen der Zeugnisse von Gottes Geist werden sehen, wie Irrlehren aller Art wie Pilze aus dem Boden schießen. Man beruft sich auf die Schrift, und satanische Täuschungen jeder Form gewinnen die Oberhand. – Brief 109, 1890, Abs. 12+13

Eines ist sicher: Siebenten-Tags-Adventisten, die sich unter Satans Banner stellen, geben zuerst ihren Glauben an die Warnungen und Hinweise in den Zeugnissen von Gottes Geist auf. Aber der Aufruf zu größerer Weihe und heiligerem Dienst wird weiterhin ergehen. Einige, die Satans Gedanken weitertragen, werden noch zur Besinnung kommen. Es gibt Menschen in wichtigen Vertrauenspositionen, die die Wahrheit für diese Zeit nicht verstehen. Erklärt ihnen die Botschaft! Wenn sie dafür offen sind, wird der Messias sie annehmen und zu seinen Mitarbeitern machen. Wollen sie die Botschaft aber nicht hören, werden sie sich unter dem schwarzen Banner des Fürsten der Finsternis einreihen. – Brief 156, 1903, Abs. 4+5

Satan möchte, dass Gottes Volk immer weniger an die Zeugnisse glaubt … Er führt seine Angriffe überlegt durch und inspiriert die Gemüter mit Eifersucht und Unzufriedenheit gegenüber den Leitern des Werks. Als Nächstes werden die Geistesgaben in Frage gestellt; dann haben sie natürlich nur noch wenig Gewicht, und die durch Visionen gegebene Anleitung wird ignoriert … Als Nächstes zweifelt man an den wesentlichen Punkten unseres Glaubens, den Pfeilern unserer Position, dann an der Heiligen Schrift und schließlich folgt die Abwärtsspirale ins Verderben. Wenn man die einst geschätzten Zeugnisse anzweifelt und ihnen den Rücken kehrt, weiß Satan, dass die Verführten dabei nicht stehen bleiben. Er verdoppelt seine Anstrengungen, bis er sie in den offenen Widerstand getrieben hat, aus dem es kein Zurück mehr gibt … Wer Zweifel und Unglauben Raum gibt und Misstrauen und böse Eifersucht hegt, bereitet sich auf die vollständige Täuschung vor. Mit bitteren Gefühlen wird er allen entgegentreten, die sich wagen, seine Fehler zu nennen und seine Sünden zu tadeln. – Testimonies for the Church 4, 211; 1,236; 3,328

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