Gottes langmütige Barmherzigkeit: Wer ist ein Gott wie du!

Gottes langmütige Barmherzigkeit: Wer ist ein Gott wie du!
Adobe Stock - gustavofrazao

Lesen und staunen. Von Ellen White

Lesezeit: 5 Minuten

Kein irdischer Vater, keine irdische Mutter hat je so eindringlich gesprochen mit einem Kind auf Abwegen wie unser Schöpfer mit dem Übeltäter.

»Und doch hast du, Jakob, nicht mich angerufen, noch hast du dich um mich bemüht, Israel!« (Jesaja 43,22 SLT)

»Was habe ich dir getan, mein Volk, und womit habe ich dich beschwert?« (Micha 6,3 LUT)

»Als Israel jung war, gewann ich ihn lieb und rief meinen Sohn aus Ägypten.« (Hosea 11,1 LUT)

»Doch Israel gehört dem Herrn, Jakob ist sein besonderes Eigentum. Er fand sie in einem öden Land, in der weiten, einsamen Wüste. Er umgab sie und wachte über sie, er behütete sie wie seinen Augapfel, wie ein Adler, der seinen Jungen das Fliegen beibringt, über ihnen schwebt und sie auffängt, seine Schwingen ausbreitet und sie auf seinen Flügeln in die Höhe trägt.« (5. Mose 32,9-11 NL)

»Sie hielten sich nicht an Gottes Bund, / sie weigerten sich, seiner Weisung zu folgen.« (Psalm 78,10 NEÜ)

»Als Israel jung war, gewann ich ihn lieb und rief meinen Sohn aus Ägypten. Wie ich sie auch rief, liefen sie weg von mir. Den Baalen opferten sie, und den Bildern räucherten sie. Ich aber hatte Ephraim laufen gelehrt und sie auf meine Arme genommen. Aber sie merkten nicht, dass ich sie heilte. Mit menschlichen Seilen zog ich sie, mit Stricken der Liebe. Ich half ihnen das Joch auf ihrem Nacken tragen. Ich neigte mich zu ihm und gab ihm zu essen. Er muss zurück nach Ägyptenland, und Assur wird sein König sein; denn sie haben sich geweigert umzukehren. Das Schwert wird in seinen Städten tanzen und seine Wahrsager vertilgen und sie fressen um ihrer Pläne willen. Mein Volk verharrt in der Abkehr von mir. Sie rufen zu Baal, dem Hohen, doch der richtet sie nicht auf.« (Hosea 11,2-7 LUT)

»Trotzdem blieb er voll Erbarmen, / vergab ihre Schuld und tötete sie nicht. / Oft hielt er seinen Zorn zurück / und ließ seine Wut nicht erwachen. Er wusste ja, dass sie vergänglich sind, / ein Hauch, der verweht und nicht wiederkehrt.« (Psalm 78,38-39 NEÜ)

Obwohl er »seine Macht in Gefangenschaft gab und seine Herrlichkeit in Feindeshand«, sagte er doch: »Ich will nicht aufhören, ihn zu lieben, und die Versprechen, die ich ihm gab, nicht aufheben.« (Psalm 78,61 LUT; 89,33 NL)

»Ist mir Ephraim ein teurer Sohn? Ist er mein Lieblingskind? Denn so viel ich auch gegen ihn geredet habe, muss ich doch immer wieder an ihn denken! Darum ist mein Herz entbrannt für ihn; ich muss mich über ihn erbarmen!, spricht der HERR.« (Jeremia 31,20 SLT)

»Wie könnte ich dich dahingeben, Ephraim, wie könnte ich dich preisgeben, Israel? Wie könnte ich dich behandeln wie Adama, dich machen wie Zeboim? Mein Herz sträubt sich dagegen, mein ganzes Mitleid ist erregt! Ich will nicht handeln nach der Glut meines Zorns, will Ephraim nicht wiederum verderben. denn ich bin Gott und nicht ein Mensch, als der Heilige bin ich in deiner Mitte und will nicht in grimmigem Zorn kommen.« (Hosea 11,8-9)

»Kehr um zum HERRN, deinem Gott, Israel! Denn du hast dich durch deine Schuld ins Verderben gestürzt. Tragt eure Bitten dem HERRN vor und kommt zu ihm zurück. Sagt ihm: ›Vergib uns alles, was nicht richtig war, und nimm die Frucht unserer Lippen an. Wir wollen uns nicht mehr auf Assyrien verlassen, auch nicht auf unsere Schlachtrösser. Wir werden nie mehr zu den Werken unserer Hände sagen: Ihr seid unsere Götter. Denn nur bei dir sind die Waisen sicher geborgen.« (Hosea 14,1-3 NL, LUT)

»Sie werden dem HERRN nachfolgen … so werden die Söhne zitternd vom Meer herbeieilen; wie Vögel werden sie aus Ägypten zitternd herbeieilen und wie Tauben aus dem Land Assyrien; und ich werde sie in ihren eigenen Häusern wohnen lassen, spricht der HERR.« (Hosea 11,10-11 SLT)

»Ich will ihre Untreue heilen, / sie aus freien Stücken lieben. / Mein Zorn hat sich von ihnen abgewandt. / Ich werde für Israel sein wie der Tau. / Es soll blühen wie eine Lilie, / Wurzeln schlagen wie der Libanonwald. / Seine Triebe sollen sich ausbreiten, / dass seine Pracht wie der Ölbaum sei, / sein Duft wie der vom Libanonwald. Die in seinem Schatten wohnen, kehren zurück. / Sie bauen wieder Getreide an / und blühen auf wie der Weinstock, / dessen Ruf wie der Wein vom Libanon ist. / Efraïm wird sagen: / ›Was soll ich noch mit den Götzen?‹ / Ich, ich habe ihn erhört / und freundlich auf ihn geblickt. / Ich bin wie ein immergrüner Baum, / an mir findest du reiche Frucht. / Wer weise ist, begreife dies alles; / wer klug ist, erkenne es! / Denn gerade sind die Wege des HERRN, / und die Gerechten gehen darauf; / doch die Treulosen kommen dort zu Fall.« (Hosea 14,5-10 NEÜ)

»Wer ist ein Gott wie du, der Schuld vergibt und Vergehen verzeiht dem Rest seines Erbteils! Nicht für immer behält er seinen Zorn, denn er hat Gefallen an Gnade. Er wird sich wieder über uns erbarmen, wird unsere Schuld niedertreten. Und du wirst alle ihre Sünden in die Tiefen des Meeres werfen.
Du wirst an Jakob Treue erweisen, an Abraham Gnade, die du unsern Vätern geschworen hast von den Tagen der Vorzeit her.« (Micha 7,18-20)

»Der HERR ist mir erschienen von ferne: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte … denn der HERR wird Jakob erlösen und von der Hand des Mächtigen erretten … denn ich will ihr Trauern in Freude verwandeln und sie trösten und sie erfreuen nach ihrer Betrübnis … mein Volk soll meiner Gaben die Fülle haben, spricht der HERR.« (Jeremia 31,3.11.13.14 LUT)

»Juble, Tochter Zion, jauchze, Israel! Freue dich und frohlocke von ganzem Herzen, Tochter Jerusalem! Der HERR hat deine Strafgerichte weggenommen, deinen Feind weggefegt. Der König Israels, der HERR, ist in deiner Mitte, du wirst kein Unglück mehr sehen. An jenem Tag wird in Jerusalem gesagt werden: Fürchte dich nicht, Zion, lass deine Hände nicht erschlaffen! Der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der rettet; er freut sich über dich in Fröhlichkeit, er schweigt in seiner Liebe, er jauchzt über dich mit Jubel.« (Zefanja 3,14-17 ELB)

»Denn so ist Gott. Er ist unser Gott für immer und ewig. Er wird uns allezeit führen und uns begleiten bis zum Tod.« (Psalm 48,14 NL)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ich stimme der Speicherung und Verarbeitung meiner Daten nach EU-DSGVO zu und akzeptiere die Datenschutzbedingungen.

العربية简体中文Čeština‎NederlandsEnglishFrançaisDeutschעִבְרִיתItalianoفارسیPortuguêsRomânăРусскийEspañolTürkçe